Samstag, 27. Oktober 2018

LSBG-Diskussion-Ehestorfer Heuweg

Läßt sich der LSBG noch auf eine Diskussion ein oder hat er diese schön längst innerlich beendet und ist felsenfest in seiner behördlichen Meinung, daß die für den Ehestorfer Heuweg angedachte Lösung einer Vollsperrung im Jahre 2019 die einzig richtige und machbare Lösung ist?

Das nachfolgende Zitat wird Bertolt Brecht zugewiesen und wird im Internet gerne und vielfach zititiert.

In einem Bertolt Brecht zugeschriebenem Zitat heißt es: 
"Gehen nach Orten, die durch Gehen nicht erreicht werden können, muss man sich abgewöhnen. 
Reden über Angelegenheiten, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen. 
Denken über Probleme, die durch Denken nicht gelöst werden können, muss man sich abgewöhnen." 

Man kann dieses aber auch anders ausdrücken.
Siehe:
Sprachlosigkeit im Alltag und ihre Ursachen

Für uns Menschen und unsere Ängste im sprachlichen Umgang miteinander heißt das: 

Reden über Angelegenheiten, die durch Reden entschieden werden können, ist sinnvoll. 

Und Denken über Probleme, die durch Denken gelöst werden können, ist notwendig. 
Reden wir also miteinander. 
Und denken wir gemeinsam nach . . .

Wenn ich an die Worte von Herrn Luchterhandt (LSBG) denke (sinngemäß wiedergegeben), dann befürchte ich, daß es zu spät ist, um noch weiter über das "Wie" der Sperrung des Ehestorfer Heuweges zu reden.
Jetzt ist es an der Zeit zu handeln!

  
Das waren sinngemäß seine einleitenden Worte:
  
"Es geht hier nicht darum, ob der Ehestorfer Heuweg vollgesperrt wird, sondern nur darum, wie die dadurch entstehenden Probleme bewältigt werden können."

Freitag, 26. Oktober 2018

Die Vollsperrung in 2019 für den Ehestorfer Heuweg

Die Vollsperrung 2019 für den Ehestorfer Heuweg scheint beschlossene Sache zu sein!

In der Harburger Online-Zeitung "Marktplatz-Süderelbe" steht heute Betrübliches.
Unser Niedersächsischer Verkehrsminister Althusmann scheint eingeknickt zu sein:

Vollsperrung für 2019 bestätigt
Ehestorfer Heuweg bleibt weiterhin Ärgernis.

Mal sehen, wann der erste, von dieser Vollsperrung hart Betroffene, juristisch gegen die Art und Weise der Sperrung einer für sie lebensnotwendigen Verkehrsverbindung vorgeht.
Denn es gibt sicherlich Alternativen zu einer Vollsperrung . . . nur würden die wohl ein wenig teurer werden . . .

Mit anderen Worten:
Die Freie und Hansestadt Hamburg spart ein wenig und seine Bürger zahlen dafür doppelt oder gehen mit ihrem Unternehmen in die Pleite!

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Info-Veranstaltung am 23.10.2018

Info-Veranstaltung an der Rudolf-Steiner-Schule am Ehestorfer Heuweg.

Siehe auch: Facebook-Gruppe VerkehrsnotSTAND Rosengarten
Leider wurden vom Moderator und seiner Begleiterin keine Mikrophone benutzt. Es ist dadurch möglich, daß sich, aufgrund von Hörproblemen, auch der eine oder andere Fehler in meiner Darstellung dieses Abends, eingeschlichen hat.
Wer hier solch einen Fehler in meiner Darstellung findet, der möge hier unter dem Post einen entsprechenden Kommentar einstellen.
  

Frau Heinke Wiemer vom LSBG hat über den derzeitigen Planungsstand in Sachen Neubau des Ehestorfer Heuweges berichtet und die Moderation besorgte Herr Luchterhandt vom Büro Luchterhandt (Stadtplaner, Architekten, Landschaftsarchitekten).

Da wurde imho der Bock zum Gärtner gemacht.
Ein Moderator sollte möglichst unabhängig, ausgleichend und neutral sein.
Der "Moderator" Herr Luchterhand ist imho der Bezeichnung "Moderator" nicht gerecht geworden.

Wie man in der
Drucksache - 20-4057 vom 10.09.2018
der BEZIRKSVERSAMMLUNG HARBURG nachlesen kann, ist Herr Luchterhand auch im Auftrag des LSBG tätig und wohl kaum unbelastet und neutral, er dürfte vermutlich mit seinem Büro auch  ein finanzielles Interesse an der Durchsetzung der derzeitigen Planungen in Sachen Ehestorfer Heuweg haben.


Herr Luchterhand gab der heutigen Info-Veranstaltung im Saal der Rudolf-Steiner-Schule) auch gleich am Anfang eine, imho typisch parteiische, Prägung mit den Worten (sinngemäß wiedergegeben):

"Es geht hier nicht darum, ob der Ehestorfer Heuweg vollgesperrt wird, sondern nur darum, wie die dadurch entstehenden Probleme bewältigt werden können."


Mit anderen Worten: 

Die Vollsperrung ist beschlossen und verkündet. Basta!

Die ganze Präsentation und die Antworten auf kritische Fragen empfand ich als reine Werbe- und Alibi-Veranstaltung für den LSBG.

Bezeichnend waren auch die Antworten auf die Frage nicht nur einer Zuhörerin.
Es wurde gefragt, wie denn die Schulkinder und auch die vom Kindergarten zur Schule gebracht werden sollen, wenn die Eltern oder die bisherigen Schulbusse diese nicht - zu unterschiedlichen Zeiten - bis zur Schule bringen (und auch abholen) können?
Die Antwort der Mitarbeiterin des LSBG: 
Da würden dann zu einer festen Uhrzeit 3 Busse am Bahnhof Neuwiedenthal die Kinder einsammeln und im Konvoi zur Schule fahren.
Wo die Eltern dann in der Zwischenzeit parken sollten? 
"Nun, auf dem P+R-Platz am Bahnhof" war die Antwort.
Das war nicht das erste mal, daß die junge Dame und auch Herr Luchterhand an diesem Abend ausgelacht wurden.

Mein Gesamt-Eindruck war:

Die Planung der technischen Durchführung des Neubaues dieser Hauptverkehrsader als Verbindung der  B75  mit der  B73  und Alternative zur Autobahn  A7  mag in Ordnung sein.


Aber schon bei der Art und Weise der Sperrung des Ehestorfer Heuweges, sowohl für die Anlieger als auch für den Nachbarschafts-Verkehr aus den umliegenden Dörfern, zeigt deutlich die gravierenden Mängel in der Planung.

Der Mensch bleibt draußen vor, er muß dann halt irgendwie mit den Gegebenheiten klar kommen. 
Die Begeisterung für die rein technische Seite des Straßenbaues war bei den Worten der vortragenden Mitarbeiterin des LSBG kaum zu überhören.

Eine  Betrachtung hinsichtlich einer Sozialverträglichkeit hat es bei den Planern vermutlich nicht gegeben.
Dazu gehören natürlich auch die zu erwartenden Umsatzeinbußen von Gastronomie- und Wirtschaftsunternehmen, die ja durchaus auch zur Insolvenz führen können.
Dieser Aspekt scheint den Planern unbekannt 
oder egal  zu sein, er scheint bei den
Planungen zur Vollsperrung keine Rolle gespielt zu haben.

Mich deucht, daß bei einer Vollsperrung die Baukosten etwas niedriger liegen, als wenn da mit Ampelanlagen und mit dem ewigen hin und her Räumen der Absperrungen gearbeitet werden muß.

Die Zeche für eine solche Einsparung zahlen dann die von der Vollsperrung Betroffenen dreifach, wenn dann die betroffenen Wirtschafts-Unternehmen durch erhebliche Umsatzeinbußen und auch wir Bürger mit einem erhöhten Benzin-Verbrauch und dem Zeitaufwand für die Umleitungsstrecken hinhalten dürfen.

Fazit:

Aufgrund des bisherigen Verhaltens der von dem LSBG zu verantwortenden Vollsperrung in dem derzeit gesperrten südlichen Teil des Ehestorfer Heuweges

ist den Verantwortlichen der Rudolf-Steiner-Schule anzuraten, sich unverzüglich juristisch beraten zu lassen.
Zusätzlich könnten entsprechende Demonstrationen deutlich machen, daß ein geordneter Schulbetrieb im nächsten Jahr nicht möglich sein werde, sollte der LSBG an seinem derzeitigen Vollsperrungs-Konzept festhalten.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Friß oder stirb !

Ich komme gerade von einer Info-Veranstaltung an der Rudolf-Steiner-Schule am Ehestorfer Heuweg.
Moderator war Herr Luchterhandt vom Büro Luchterhandt (Stadtplaner, Architekten, Landschaftsarchitekten)
Einer seiner ersten Sätze war sinngemäß:

"Es geht hier nicht darum, ob der Ehestorfer Heuweg gesperrt wird, sondern nur darum, wie die dadurch entstehenden Probleme bewältigt werden können."

Mit anderen Worten: Die Vollsperrung dieser verkehrsreichen und wichtigen Entlastungsstraße für die Autobahn  A7  ist vom LSBG längst unveränderlich in Stein gemeißelt und wird uns vermutlich ab März des kommenden Jahres 9 Monate lang eine erneute Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges bescheren.

"Es gäbe halt keine Alternative dazu", bestätigte auch die Mitarbeiterin (?) des LSBG (Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer Hamburg), die uns hier locker die Sicht des LSBG präsentierte.

Mehr mag ich dazu im Moment nicht schreiben, das wäre nicht gut für meine Galle und meinen Blutdruck.

Morgen gibt es einen ausführlicheren Bericht . . .

https://kleineanfragen.de/hamburg/21/14573-sperrung-des-ehestorfer-heuwegs-abstimmung-mit-niedersachsen.txt

https://www.hitradio-buxtehude.de/sperrung-des-ehestorfer-heuwegs-das-ist-existenzbedrohend-rosengarten/


Sonntag, 21. Oktober 2018

Ohne Worte

Hamburg-Ausgabe der Bild-Zeitung
vom Donnerstag, 11. Oktober 2018


Ein "Bild" sagt mehr als Tausend Worte!


Genau vor dem Beginn der Absperrungen parkt ein Bus der HVV-Linie 340.
Eigentlich hat er da absolut nichts zu suchen, er sollte eigentlich am Wendeplatz
der Haltestelle Hohlredder stehen. . . . aber da gibt es einen traurige Erklärung.

Und hier sitze ich des Öfteren und berate gestrandete und hilflos verirrte Autofahrer
und gebe ich ihnen Tipps, wie sie doch noch zu ihrem Ziel kommen.
"I'll show you the way to your destination" (English spoken!)

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Es ist oft sinnlos, mit Politikern zu diskutieren.

Da sich in Sachen "Bauarbeiten am Ehestorfer Heuweg" (mit der unzumutbaren Vollsperrung) abzuzeichnen scheint, daß da nur weiterhin herum palavert wird und nichts passiert (ich denke da an die vage Zusage von 4 Busfahrten täglich und einer ominösen Passierschein-Variante für örtlich Betroffene etc. und einem morgendlichen und abendlichen Ärzte-Konvoi), habe ich diesen neuen Blog eingerichtet, der sich ausschließlich mit dem Thema "Vollsperrung Ehestorfer Heuweg" beschäftigt.

Dabei habe ich auch im Auge, daß uns noch viel Schlimmeres droht, wenn dann in absehbarer Zeit die Sanierung und Erweiterung der  A7  im südlichen Bereich von Hamburg ins Haus steht.
Denn dann steht uns eine böse Verkehrslawine ins Haus und wir werden noch von der Ruhe träumen, die wir jetzt, dank der Vollsperrung, hier vor der Tür haben.

Bitte vergesst nicht: 
Der Ehestorfer Heuweg ist mit der  U-25  die Umleitungs- und Entlastungsstrecke, wenn die Autobahn vor dem Elbtunnel dicht ist! Dann kann man hier wenigstens die Köhlbrand-Brücke und den Hafen Hamburgs erreichen.

Bei einer Vollsperrung der   A7   soll dann der ganze Schwerlastverkehr auch hier bei uns durchrollen!

Dienstag, 16. Oktober 2018