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Das war der Anfang vor dem Landhaus Jägerhof. Danach kam die Mahnwache vor dem "Bürgergipfel" am 24. Januar 2019 im Harburger Rieckhof

Donnerstag, 31. Januar 2019

LSBG: Was bleibt übrig von den Versprechungen?

Letzte Aktualisierung am 1. Februar 2019 - 19:29 h

Bisher gibt es nur die Zusage vom LSBG, daß man alle unsere Einwände und Vorschläge noch einmal prüfen werde . . . und an den Mehrkosten solle es nicht liegen, das wäre nicht das Problem . . .

Während einige Zeitungen vorsichtig-optimistisch darüber berichten, daß der LSBG in Sachen Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges einlenken könnte, äußert sich die Redaktion der Online-Zeitung MARKTPLATZ-SÜDERELBE.DE
vom 30.01.2019 doch deutlich pessimistisch unter dem Titel:
 
 Bleibt es bei der Vollsperrung?
Ehestorfer Heuweg:
Kontroverse Veranstaltung im Landhaus Jägerhof.


"Es bleibt dabei: Der südliche Teil des Ehestorfer Heuweges soll von März bis September 2019 zwischen den Straßen Beim Bergwerk und Wulmsberg komplett für den Pendlerverkehr gesperrt werden. Dies war die Kernaussage einer Infoveranstaltung des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) im Landhaus Jägerhof am 28. Januar."

Bitte lest den ganzen Artikel im Marktplatz Süderelbe.de und nicht nur die Artikel im Abendblatt und im Nordheide-Wochenblatt, damit ihr nicht in 14 Tagen überrascht aufwacht, weil sich der LSBG in der Zwischenzeit von dem Zuhörer-Ansturm bei der Vorstellung des Bauvorhabens ein wenig erholt hat und sich, wie bisher, doch nicht in der Lage sieht, diese Baumaßnahme sozialverträglich durchzuführen.
Herr Butenschön von der LSBG betonte auf der Versammlung zwar, daß es dem LSBG bei den Planungen nicht um das Geld ginge . . . allein mir fehlt der Glaube an diese Aussage.  
  
Seien wir doch einmal ehrlich:
Jede Verzögerung im Baubeginn kostet Geld und jede Änderung, wie die Alternative eines provisorischen (oder dauerhaften) Rad- und Fußweges oberhalb des Ehestorfer Heuweges durch den Wald, kostet Zeit und Geld.

Die bisherigen Erfahrungen lehren uns doch, daß der LSBG (Landesbetrieb Strassen, Brücken und Gewässer) bisher die Zeit seit den letzten Änderungsvorschlägen immer nur genutzt hat, um Erklärungen dafür zu finden, warum diese Änderungswünsche nicht erfüllt werden können.
Und wenn dann alles nichts mehr hilft, dann werden Bauvorschriften herangezogen, die entweder noch gar nicht gesetzlich verbindlich sind oder aber die so eng ausgelegt werden, daß man da leider keinerlei Alternative mehr zu den bestehenden Planungen finden kann . . .
Rainer Bliefernicht, der Vorsitzende des Verkehrsausschusses der Bezirksversammlung Harburg, kann ein Lied davon singen!
Ich habe ihn auf einer der Sitzungen im Rathaus Harburg gesehen und gehört, wie er stinksauer war und den dort anwesenden LSBG-Mitarbeitern diesbezüglich die Leviten las.

Leute, seid auf der Hut und träumt nicht von einem Wunder.
Behaltet die Schriftsätze eurer Rechtsanwälte in der Schublade, damit ihr diese auch rechtzeitig heraus holen könnt, wenn der LSBG abermals seine "Verbesserungen" präsentieren muß, die ihm möglicherweise von Oben aufgedrückt wurden!  
  
Wir kennen das doch: 
Erst wurden nur 9 Monate Vollsperrung angekündigt.
Und dann kam die "Verbesserung" in Form einer Wortklauberei:
Aus der "Vollsperrung" wurde eine "Stufensperrung"
und aus 9 Monaten Vollsperrung in einem Jahr 
wurden 16 Monate, verteilt auf zwei Jahre!  
  
Dabei sollten wir auch nicht vergessen, daß zwar Carsten Butenschön (LSBG) am 28. Januar im Jägerhof zum Abschluß meinte, daß das Ganze nicht ein Frage des Geldes sei (also die Mehrkosten bei Änderungen), Herr Senator Westhagemann aber bei dem Bürgergipfel am 24. Januar im Rieckhof das Thema Ehestorfer Heuweg (und damit die ernsten Worte von Herrn Soltau) letztendlich nicht ernst zu nehmen schien und mit einem Lächeln zu Ende gebracht hatte.
Es entstand beim Betrachten des Videos auch der Eindruck, daß der Herr Senator aus Hamburg sich mit unserem Minister für Wirtschaft und Digitales, Herrn Bernd Althusmann köstlich über uns kleine Bürger amüsiert haben könnte und daß Beide dabei sind uns gemeinschaftlich ausmanövrieren zu wollen.

Oder wie soll ich den recht fröhlichen Vortrag vom Senator Westhagemann verstehen, als er von seinem Gespräch erzählte?
Beachtet bitte diese Zeiten im Video: 00:44:12 - 00:46:49 - 00:47:20 bis zum Ende 00:47:50

Ihr könnt euch denken, wer "in Sachen Vollsperrung Ehestorfer Heuweg" wohl das letzte Wort hat und wer wirklich die Entscheidung trifft . . .

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