Meine Motive?

1. Neugier auf alles Neue und Unbekannte.
So lernt man.
Wie war das noch in der Sesamstaße?
"Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm."
Ich gehe ja sowieso spazieren, als warum nicht auch einmal vom üblichen Weg abzuweichen und in Richtung Baustelle wandern?

2. Die Pfadfinder Ehre.
Jeden Tag eine Gute Tat.
Auch wenn man auch nur die Oma über die Straße bringt, obwohl sie gar nicht hinüber wollte.


3. Ein kleiner Anflug von Altruismus.
Es kann auch Spaß machen, wenn man Anderen hilft.

Dabei lernt man sehr viele nette Menschen kennen.
Vor ein paar Tagen kurbelte doch eine junge Frau ihr Beifahrerfenster herunter und rief zur Begrüßung: "Hallo Kurt!"

Auf meinen verdutzten Blick hin (ich konnte sie absolut nicht in meinem Bekanntenkreis einordnen) meinte sie nur lachend: "Ich hab dich gestern in der Zeitung gesehen!"

4. Ich bin als Befehlsempfänger absolut ungeeignet.
Eine Eigenschaft, die mir in die Wiege gelegt wurde.
Ich hatte mich schon immer geweigert, eine sinnlose Arbeit auszuführen. Es fällt mir auch manchmal schwer so etwas in meinem Umfeld zu tolerieren (wenn es mich direkt betrifft), obwohl es ja auch manchmal lustig enden kann.


Ja . . .  und so sitze ich dann hier so ab und zu vor der Baustelle, schau mir das Elend hier an und tröste jene ein wenig, die hier in eine Sackgasse geraten sind und versuche, ihnen den Rechten Weg zu weisen.
Dabei sind besonders Ausländer hocherfreut, daß hier jemand ihr Englisch versteht und ihre Fragen auch so beantworten kann.






Siehe auch den Bericht im Hamburger Abendblatt
vom 8. August 2018

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