Warum bin ich da aktiv?

Unter diesem Suchbegriff bin ich im Netz der Netze zu finden:

Und warum mische ich mich in Sachen dieser Vollsperrung ein?
  
Nun, zunächst war ich nur neugierig, wie die Autofahrer und besonders die Trucker mit dieser überraschenden VollSperrung zurecht kommen würden.
Denn der Verkehrsfunk im Hamburger Bereich nahm diese Vollsperrung, einer der wichtigsten Entlastungsstraßen für die  A7  in unserem Bereich, überhaupt nicht zur Kenntnis:
Kein Pieps im Verkehrsfunk auf 90,3 und 102,30 (NDR-Hamburg und NDR-Niedersachsen). Es kam lediglich die Stau-Meldung hinsichtlich der  A7  und der Bremer Straße  B75 .
Aber der Ehestorfer Heuweg schien bei den Verantwortlichen nicht zu existieren.

Die Ausschilderung hinsichtlich der Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges reichte noch nicht so recht aus.
Auch die Navigationssysteme, wie TomTom und selbst Google-Maps,  
erkannten diese Vollsperrung noch nicht.

Aus diesem Grunde änderte ich die morgendliche Route meines Rentner-Spazierganges und schlenderte zur südlichen Absperrung der Hauptstraße (gleich neben der Seitenstraße "Beim Bergwerk").

Anfangs war ich nur neugierig.
Aber dann schlidderte ich schnell in die Rolle eines "lebendigen Wegweisers" hinein.

Da ich des Englischen immer noch mächtig bin, konnte ich schon am ersten Vormittag einem Ägypter (mit Ehefrau und zwei sehr hübschen Töchtern), einem Litauer mit Ehefrau und anderen Ausländern, die kein Deutsch verstanden, den rechten Weg weisen, damit sie doch noch zu ihrem Ziel kommen konnten.

Auch lernte ich hier viele der mir bisher noch unbekannten Nachbarn kennen . . . man begegnete sich im Leid, anstatt mit dem Auto aneinander vorbei zu fahren.
Dort, an der neuen kleinstaatlerischen Grenze, entwickelte sich ein neuer Treffpunkt, an dem dann von uns betroffenen Bürgern die Möglichkeiten diskutiert wurden, wie man diese Vollsperrung am Besten umgehen könne.  


Aber so richtig gegen diese unsinnige Art und Weise der Vollsperrung vorzugehen, nein, dazu war keiner so recht bereit.
In Frankreich hätte man sogar am Tage die Absperrungen soweit zur Baustelle verschoben, daß man durchfahren könnte oder hätte diese längst in den Wald geschmissen.
Aber der Deutsche ist brav und folgt der Obrigkeit, egal, ob deren Maßnahme Sinn macht oder nicht.

Ja, und so bin ich dann auch zufällig in den Bericht der Bild-Zeitung vom Donnerstag, den 11. Oktober 2018, der Regional-Ausgabe Hamburg, hinein geraten:

Dieser Hügel ist der Gipfel des Baustellen-Irrsinns





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