Der bisher hier stehende Text ist zur besseren Übersicht auf die Seite "Grundlegendes" verschoben worden.

"Gefordert wird allerdings weiterhin eine bedarfsabhängige ÖPNV-Ampelsteuerung mit unterschiedlichen Gewichtungen zu den Zeiten . . . "

Hinweis für unsere "Brummi-Fahrer":

Für Lkw's ist die Baustelle in beiden Richtungen immer, rund um die Uhr, gesperrt!
Die auf den Schildern angegebenen Zeiten sind die aktuellen Sperrzeiten für
Pkw's (vom 9. März 2019) für den Ehestorfer Heuweg.
Die gesperrte Strecke ist cirka 600 Meter lang.
Die Angabe auf dem Sperrschild am Ehestorfer Kreisel "2,3 km" besagt, daß in 2,3 km Entfernung die Sperre beginnt.
Details findet ihr beim LSBG, wenn ihr auf eines der beiden Fotos klickt.
Am Ende der Seite vom LSBG findet ihr auch herunterladbare PDF-Dateien mit vielen weiteren Details.

Zum aktuellen Ticker bitte etwas herunter scrollen

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Hinweis: Für Lkw's ist die Baustelle immer, rund um die Uhr, gesperrt!
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Sonntag, 19. Mai 2019

Routenplaner-nur-einer-gut: Sygic

Was taugen die Routenplaner, gemessen an den speziellen Eigenheiten einer Baustelle wie dem Ehestorfer Heuweg mit seiner täglich 2 mal richtungswechselnden Einbahnstraße?

Auf meinem 7-Zoll Tablet habe ich 4 Routenplaner.
Alle haben so ihre stärken und auch Schwächen.
Ab und zu führen sie auch in die irre oder auf unbefahrbare Feldwege oder für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straßen.

Google Maps, mein bisheriger Favorit.
Gut: Aktuelle Staus werden prompt und sehr gut angezeigt.
Ausgezeichnetes und detailliertes Straßenverzeichnis.
Schlecht: Vorübergehende Teil- und Vollsperrungen und auch wechselnde Einbahnstraßenführungen werden nicht oder teilweise falsch angezeigt.
Alternative Routen führen denunaufmerksamen Fahrer durchaus auch mal über, für den normalen Verkehr, gesperrte Feldwege

Sygic, mein Favorit für die korrekte Anzeige von vorübergehenden Baustellen wie die vom Ehestorfer Heuweg.
Schwächen: Es sind nicht alle Straßen verzeichnet und die Suche nach Hausnummern ist nur grob möglich.
Dieser wenig bekannte Routenplaner ist zwar kostenpflichtig, diese halten sich aber auffallend zurück.
Sonderangebote gibt fast das ganze Jahr für knappe 20 €uro.


Sygic, der gelbe Bereich ist allerdings in beiden Richtungen befahrbar und der rot eingezeichnete Baustellenbereich ist etwas zu kurz geraten. Die Einbahnstraßen-Richtung war korrekt angegeben, es war gerade 17 Uhr.


Umleitung in Richtung Stade von 11:30 bis 05:00 Uhr


Die Auffahrt auf die A7 in Marmstorf (bis Heimfeld)

Die Beschreibungen für  die kostenlosen Android-Routenplaner von TomTom (nur 75 km am Tag kostenlos).
und Here folgen demnächst.

Samstag, 18. Mai 2019

Richtungswechsel-mittags

Eine tägliche Übung beim Richtungswechsel in dieser Einbahnstraße in der Zeit von 11:3o bis 12:oo Uhr.
Der Treffpunkt war fast in der Mitte der Baustelle.
Es war genau 12:03 Uhr und die Zahl der korrekt eingefahrenen Gegner aus dem Norden betrug zunächst nur 6 Fahrzeuge.
Zum Ende der rückwärtigen Ausfahrt waren es dann schon so an die 12 Fahrzeuge, die der ganzen Sache ein wenig Nachdruck verliehen.
Eine auf ROT stehende Ampel hätte diese Situation vermutlich verhindert . . . aber so etwas will die Behörde ja nicht . . .

Bitte klickt das Bild einmal an, dann könnt ihr die wartenden Fahrzeuge ein wenig besser sehen.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Achtung Brummi-Fahrer

Nein, euch helfen auch die besten Ausreden nicht mehr, wenn ihr meint, euch hier durch die Baustelle am Ehestorfer Heuweg durchmogeln zu können:
Schild am Ehestorfer Kreisel auf der Appelbütteler Straße

War die SPD wirklich einmal eine bürgerfreundliche Partei?

Votum für einen Blockverkehr, allerdings ohne den Stimmen der SPD und den Abgeordneten der Linke.  
  
In der Online-Zeitung Marktplatz Süderelbe wird über eine Abstimmung am 30. April 2019 in der Harburger Bezirksversammlung berichtet, in der sich die SPD von der AfD die Butter vom Brot nehmen ließ.
Und das, obwohl die Bezirksversammlungs-Wahlen vor der Türe stehen und sich die SPD einmal sozialpolitisch fair und bürgerfreundlich hätte zeigen können.  
  
Aber Nein, der SPD-geführte Amtsschimmel darf in Hamburg weiter wiehern: Hamburgs SPD ignoriert weiterhin den Bürgerwillen in Sachen Baustelle Ehestorfer Heuweg.  
  
Ich erlaube mir, einmal die wichtigste Passage aus dem "Marktplatz Süderelbe" zu ziteren:
    "Während ein gleichlautender AfD-Antrag in der Hamburger Bürgerschaft abgelehnt wurde, stimmten in der Bezirksversammlung neben der AfD auch CDU, FDP und Freie Liberale für den Blockverkehr. SPD und die Linke votierten dagegen, die Grünen enthielten sich der Stimme."

Dienstag, 30. April 2019

Hinweis fuer Lkw-Fahrer: Brummis dürfen hier nicht durch!

Für Lkw's über 7,5 Tonnen:

Die letzte mögliche Wendestelle
ist 
an der Bus-Endhaltestelle am Hohlredder!
Aber auch da kann es eng werden . . .


Fotos, speziell für meine "Brummi"-Freunde
 
Hier könnt ihr mit eurem Sattelschlepper noch recht bequem wenden, wenn da nicht gerade ein Linienbus an der End-Haltestelle vor dem Wartehäuschen steht . . . 
 
Hier geht es rückwärts in den Hohlredder
Und hier geht es zurück in den Stau
  
Bitte liebe Brummi-Fahrer, macht nicht den Fehler anderer Kollegen nach und kommt hier wie die Lemminge an.
Und vertraut erst recht nicht auf euer Navi oder den Verkehrsfunk!
Wenn sich auf der Autobahn  A7  wieder einmal einer der großen Staus aufgebaut hat, fahrt bitte nicht von der Autobahn ab, um dann letztendlich über Ehestorf und dem Ehestorfer Heuweg zu fahren.
Ihr kommt hier nur vom Regen in die Traufe!
Das gleich gilt auch für die vielen Holländer, Dänen und andere, die nach Norden in Richtung Flensburg und Kiel fahren wollen.
Für Lkw's ist die Durchfahrt zur B73 / Cuxhavener Straße, hier für die nächsten 2 Jahre nicht mehr möglich.
Da hilft euch auch keine Ausrede mehr, wenn ihr das trotzdem versucht, denn ihr habt neben den 2 Lkw-Verbotsschildern mindestens auch 3 halbseitig über die Fahrbahn geschobene Absperrungen mit den Sackgassen-Schildern passiert!

Für Pkw-Fahrer gilt Ähnliches.
Die Einfahrt in die Baustelle von Süden aus
ist von 11:3o bis um 5:oo Uhr am nächsten Morgen
für alle gesperrt; das gilt auch für Radfahrer, die auf der Straße fahren.
Das ist hier halt nur eine Wechsel-Einbahnstraße!

Morgens dürfen die Niersachsen-Pendler nach Hamburg rein und nachmittags wieder nach Hause . . .

Und außerdem: Wenn ihr über die Elbe rüber (oder besser: unter durch) wollt, dann müßt ihr sowieso durch den Elbtunnel durch. Und dann erwartet euch spätestens ab der B73 und auf der Waltershofer Straße der gleiche Stau und ihr habt nicht eine Minute gewonnen.

Samstag, 27. April 2019

Schilder-Leseunkundige Autofahrer

Nein, mein lieber Freund unter den Autofahrern:
Wenn ich dir einmal im Wege stehe, dann hat es schon seinen guten Grund.
Etwa 100 Meter vor Beginn der Baustelle wurde in den vergangenen Tagen das Tempo 30 Schild mit dem Baustellenschild obendrauf entfernt.
Und nur deswegen "klönte" ich mit dem Fahrer des Baustellen-Absicherungs-Fahrzeuges, der gerade die Eingangspforten nach Hamburg geschlossen hatte und überreichte diesem ein Foto, worauf diese beiden Schilder noch zu sehen waren. Demnächst kommen wohl diese beiden Schilder wieder . . . 

Übrigens: Heute, am Montag. den 29. April ist das 30-iger Schild wieder dort, wo 
es hingehört, kurz vor dem Bushäuschen.
Das Schild ist weg . . . 

Ich kann es ja auch verstehen, daß Du verärgert bist, daß Du nicht sofort auch bei der zweiten Sperre noch einmal illegal an den aufgestellten Verbots-Schildern vorbei fahren durftest (an den vier  ersten Schildern bist Du ja schon vorbei gefahren), obwohl es schon nach 11:3o Uhr war und Du dringend nach Neugraben mußtes; aber dann gleich los pöbeln? 
Der richtige Adressat dafür ist der LSBG-Hamburg und nicht ich.  
  
Auch wenn das Baustellenfahrzeug mit seinen gelb blinkenden Leuchten oben auf dem Dach dir nicht im Wege gestanden hätte, weit wärst Du ohnehin nicht gekommen, denn da kamen dir schon zwei (ebenfalls illegal von der Gegenseite eingefahrene) Pkw's entgegen und Du hättest im Notfall mit deinem breiten SUV nur mit viel Glück auf die weiche Bankette ausweichen können . . . da sind schon einige Fahrzeuge die gut 50 Zentimeter steil runter gerutscht und hatten danach Probleme mit ihrer Ölwanne und der Lenkung . . .

Du hast ja Recht.
Da müßte eine Ampel her, aber die ist nun mal nicht da.

Auch Hinweise zur Umleitung und die Sperrzeiten sollten hier an dem Anfang der Baustelle deutlich sichtbar sein.
Nur, wenn wir Bürger hier nicht die Einrichtung dieser Behelfsstraße durch unseren Einsatz erreicht hätten, dann dürftest Du ja hier auch nur zu Fuß durch gehen.
Also sag lieber "Danke", anstatt zu schimpfen!
Siehe auch LSBG-Hamburg.

Nein, ich gehöre auch nicht zu den Rentnern, die aus dem ersten Stock ihres Hauses argwöhnisch beobachten, ob da nicht irgendein Autofahrer im Halteverbot parkt, nur um diesen dann bei der Polizei anzuzeigen.
Mein bevorzugtes Tun ist es hier, den "Schilder-Leseunkundigen" wie zum Beispiel den Hölländern, Dänen und auch Deutschen Auskünfte zu geben, die ihnen ihr Navi und auch der Verkehrsfunk verweigern.

Nein, ich bin dir auch nicht böse; Du wärst nicht der Erste, der sich nach ein paar Tagen bei mir an der "Grenze" zwischen Hamburg und Niedersachsen entschuldigt hat.  
  
Halte bei deiner nächsten Durchfahrt einfach mal bei mir an, wenn ich mal wieder dort an der "Grenze" bin und laß dir meine Pamphlete für hier gestrandete Autofahrer zeigen, die anderswo vergeblich danach suchen.

Hilfsblog mit Seiten-Übersicht

Die etwas eigenwillige Gestaltung der "Seiten-Leiste" der Google-Blogs gefiel etlichen Lesern meines Blogs nicht so recht.
Ich habe deshalb einen neuen Hilfs-Blog mit einem Inhaltsverzeichnis vorgeschaltet.
Dieser neue Blog ist allerdings noch nicht ganz fertig:  
  
Ehestorfer-Heuweg (Hamburg / Ehestorf) Verkehrsinfo-2019

Mittwoch, 24. April 2019

Eine kleine Oster-Nachlese
zum Verkehr auf dem Ehestorfer Heuweg

Der Oster-Reiseverkehr und die unglückliche Einbahnstraßen-Lösung  der Baustelle "Ehestorfer Heuweg" führten zur Verschärfung des Elbtunnel-Staus.  
  
Am späten Nachmittag des Gründonnerstag war hier am Ehestorfer Heuweg, in Höhe der Straße Rehwechsel, zeitweilig der Teufel los.  

Von der Anschlußstelle der A7 Fleestedt bis zum Elbtunnel und dann weiter bis Schnelsen gab es einen großen Verkehrsstau aufgrund des Oster-Reiseverkehrs.
Die Folge war, daß besonders viele Autofahrer versuchten, den Stau zu umgehen und in Richtung Ehestorfer Heuweg von der Autobahn abfuhren.
Aber hier, am südlichen Ende der Baustelle, kam dann die bittere Erkenntnis, daß zwar auf der Einbahnstraße kaum ein Fahrzeug heraus kam, sie aber dennoch nicht hindurch fahren durften.  
  
Besonders Fahrzeugführer mit den Autokennzeichen "STD" waren stinksauer, daß es hier keine Verkehrsampel gab und daß die Einbahnstraße nachmittags nur in Richtung Süden freigegeben war. 
  
Weiterhin fielen mir die vielen Kennzeichen von Fahrzeugen auf, die entweder von weit her kamen oder noch eine beträchtliche Strecke zu ihrem Zielort vor sich hatten = also "Ortsunkundige".
So zählte ich innerhalb von der Zeit von 16:3o bis 17:3o Uhr ca. 8 Fahrzeuge mit niederländischem Kennzeichen und sogar 18 Fahrzeuge mit dänischem Kennzeichen.  
  
Außerdem kam auch noch ein großer Sattelschlepper daher, der in dem Gewusel von Pkw-Fahrern hier wenden mußte.  

Eine lastabhängige und bedarfsgerechte Ampelsteuerung wäre an diesem Nachmittag hier für viele ein Segen gewesen. Aber den vielen Dänen hätte das auch nicht geholfen . . . wir haben hier ja nicht gerade viele Möglichkeiten, die Elbe zu überqueren.
So viele heimreisende Dänen hätte ich zu Ostern auch nicht erwartet.

Daß es der Verkehrsfunk auch immer noch nicht fertig bringt, bei einem Stau auf der A7 vor dem Elbtunnel, die Autofahrer darauf hin zu weisen, daß auch ein Ausweichen auf die üblichen Strecken, wie die Bremer Straße (B75) und den Ehestorfer Heuweg nicht sinnvoll ist, weil erstere auch überlastet ist und die Ausweichstrecke Ehestorfer Heuweg keine Durchfahrmöglichkeit in Richtung B73 (Cuxhavener Straße) bietet, ist außerordentlich bedauerlich!

Freitag, 19. April 2019

Ein findiger Schilderwechsler

Es mutet vorsintflutlich an, aber hier wird auf der Baustelle des Ehestorfer Heuweges zwei mal am Tage die Fahrtrichtung in der provisorischen Einbahnstraße von Hand gewechselt. Dazu müssen an insgesamt 4 Punkten insgesamt so etwa 24 Schilder umgedreht, entfernt oder wieder eingefügt werden.  
  
Dazu kommt extra aus der Ferne ein Sicherheitsbeauftragter mit seinem Rüstwagen angefahren. Meistens mit einem Van mit auf dem Dach hochfahrenden Gerüst mit einem grell-gelb blinkenden X. Dieser gute Mann muß nun zusehen, daß er zwischen sich noch weiterhin durchmogelnden Autofahrern behaupten kann und daß nicht gleichzeitig von beiden Enden der Baustelle (ca. 600 Meter) Autos in die in der Richtungsumstellung befindliche Straße einfahren und es zu "Begegnungen der unliebsamen Art" kommt.
Denn diese provisorische Baustraße ist zu schmal als daß zwei Pkw's heil aneinander vorbei fahren könnten.  
  
Bisher kam es im Zuge der Richtungsänderung in der Zeit von 11:3o bis 12:oo Uhr immer wieder zu Problemen durch verspätete Fahrer aus dem Süden (B75), oder durch voreilige Fahrer aus dem Norden (B73).  
  
Jetzt kam ein findiger "Umstellungsbeauftragter" auf folgende findige Idee:
1) Er fuhr mit seinem gelb blinkenden Kreuz auf dem Dach ein kleines Stück von Süden aus (Höhe Rehwechsel) in die Baustraße hinein und stellte die ersten 8 Schilder hinter sich um. Diese zeigten nun die Einfahrt in diese Straße als gesperrt an.  
  
2) An der Einmündung der Straße "Beim Bergwerk" wiederholte sich dann dieses Spiel mit weiteren 6 Schildern.  
  
3) 300 Meter weiter, an einer privaten Grundstückseinfahrt folgte das gleiche Spiel mit 6 Schildern, allerdings mit einer Besonderheit: 
In seinem Schlepptau befanden sich inzwischen einige illegal in die bereits von Süden aus gesperrte Straße eingefahrene Autofahrer.  
  
4. Nun ging's in Seelenruhe zur Einmündung der Straße Wulmsberggrund und es wurden weitere 6 Schilder umgestellt. Die Autofahrer im Schlepptau mußten sich gedulden.  
  
5. Das Ende der Baustelle war in Höhe der Straße Wulmsberg erreicht. Seine eingesammelte Autokolonne durfte endlich weiter fahren. 
Aber den nun schon durchstarten wollenden Autofahrern aus dem Norden machte er einen Strich durch deren Rechnung, die da meinten, daß sie schon weit vor der amtlichen Freigabezeit von 12:oo Uhr gen Süden fahren könnten.
Er mußte ja erst auch noch die Einbahnstraßen-Schilder hier am Wulmsberg umstellen und damit die Straße freigeben.
Zur Empörung einiger eiliger Autofahrer drehte der Sicherheitsbeauftragte sein Fahrzeug um und fuhr wieder in die Baustraße ein. Dort stellte er dann endlich auch die letzten 4 Schilder um und fuhr wieder gemächlich nach Norden zum Rehwechsel, eine Schlange der Autofahrer aus dem Norden hinter sich herziehend, die hier erstmals mit der ungewohnten, hier aber vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 km/h, hinterher zuckelten.  
  
6) Am südlichen Ende angekommen entfernte er die vorher von ihm aufgestellten zwei Barrieren von der Straße und gab damit endlich den Weg nach Süden frei.

Das Ganze wickelte der "Schilder-Umstellungs-Beauftragte" in weniger als in der Sperrzeit (11:3o-12:oo h) vorgesehenen Zeit ab und er verhinderte damit zu fast 100 % "Begegnungen der unliebsamen Art" während des Richtungswechsels. 





Nein, hier fuhr während des Richtungswechsels kein verspäteter Autofahrer mehr ein . . . 👍

Donnerstag, 18. April 2019

Rettungswagen schaltet Signaltafel

Können unsere Autofahrer überhaupt noch Verkehrszeichen erkennen und deuten?
Können sie auch die Priorität in der Reihenfolge erkennen, wenn mehrere, sich widersprechende Verkehrsinformationen zur Verfügung stehen? 
Ordnet einmal diese Reihenfolge neu; was gilt mit Vorrang vor allen anderen Informationen:
a) Verkehrsschild, 
b) Ampel (Signalanlage), 
c)Verkehrspolizist mit Handzeichen, 
d) Zeitungsbericht, 
e) amtlicher Flyer mit konkreten Verkehrsinformationen.
f) Verkehrstafel (z.B. über den Autobahnspuren, mit amtlichen Verkehrszeichen und auch Text).

Die Auflösung findet ihr -> hier

Sorry, aber die Sonne schien gerade auf die Signaltafel und meine Kamera konnte leider den Kontrast nicht verarbeiten.
Oben ist das Einfahrtverbotsschild 'Einbahnstraße' zu sehen und darunter stand deutlich zu lesen 'Feuerwehr Einsatz'.


Aber trotzdem wollte das Wesen (gendergerechter 👍Ausdruck) am Lenkrad dieses Autos, nach der an mich gerichteten Frage, ob man hier nicht doch durchfahren dürfe, unbedingt in die Baustelle einfahren . . .
In letzter Sekunde bog das Fahrzeug aber doch noch nach links ab und fuhr in die Straße Rehwechsel hinein und drehte dort um.
 

*) Wie betitelt man eigentlich eine Person, die ein Auto fährt, ohne in den Genderwahn zu geraten?

Mittwoch, 17. April 2019

Wo ein Wille, da ein Weg . . .

 Letzte Aktualisierung am 18. April 2019 - um 9:5o h Sommerzeit

Zwischen der Privatstraße "Wulmsberg", die zum Berghotel Hamburg-Blick führt und der Straße "Wulmsberggrund" (die sich ebenfalls zum Teil in privater Hand befindet und eher als Feld- oder Waldweg zu bezeichnen ist) befindet sich eine provisorische Verbindung. 
Diese provisorische Verbindung dient zum erleichterten Abbiegen in der Zeit von 12:oo bis um 4:3o Uhr am nächsten Morgen in die Fahrtrichtung nach links zur Cuxhavener Straße (B73), da sie sonst auf der Behelfsstraße nach rechts, in Richtung Ehestorf abbiegen müßten und einen erheblichen Umweg zu ihrem Ziel in Kauf zu nehmen hätten.
Nun hat man aber seitens ??? (Bauträger oder Verwaltung LSBG)
die Behelfs-Einfahrt in die Straße Wulmsberg nicht nur mit einer Barriere abgesperrt, sondern auch noch 2 Baggerschaufeln so davor abgestellt, daß eine Durchfahrt erschwert oder ganz verhindert wird.
Dieses Verfahren erinnert stark an eine ähnliche Maßnahme im Bereich der Baustelle am Moorburger Deich - die Presse berichtete darüber:
     
Moorburger Elbdeich am 17.04.2019 - 17:o8 Uhr
Die schmalste Stelle der verbleibenden Fahrspur (links) ist gut 2,10 Meter breit . . .
  
Verzeihung, aber ich nenne das Kind beim Namen:
An beiden Stellen, in Moorburg und auch hier bei uns am Ehestorfer Heuweg, empfinde ich diese Art der Sperren, besonders nach Betriebsschluß am Wochenende,  als unnötige und boshafte Schikane.
Ich hätte volles Verständnis dafür, wenn sich die dort ansässigen Bürger im zivilen Ungehorsam üben würden.

Für Leser, und natürlich auch für die beteiligten Mitarbeiter der Behörden und die Bauträger findet sich hier ein Kommentarfeld. Dieses kann natürlich auch für eine Gegendarstellung benutzt werden . . .  
  
Dieses Schild wurde erst heute, am Mittwoch um 17:45 Uhr, abmontiert, obwohl diese Zufahrt zum Wulmsberggrund schon seit gestern mit den Baggerschaufeln versperrt war!
  
  




Sonntag, 14. April 2019

Richtungswechsel zur Mittagszeit
(Richtungswechselnde Einbahnstraße)

Es ist Sonntag.
Aber die Ungeduld einiger Autofahrer kennt so einen ruhigen Sonntag-Vormittag nicht.

Auch nicht in der Baustelle des Ehestorfer Heuweges.
Also wird fleißig weiter an den Einbahnstraßen-Sperrschildern vorbei in die falsche Richtung gefahren.
  
  
- Diese Schilder sind wohl auch vielen Zeitgenossen unbekannt:
Das sind die runden roten Schilder mit einem weißen Querbalken in der Mitte . . . und die bedeuten: "Du darfst hier von dieser Richtung nicht rein, weil dir da die Autofahrer von der Gegenrichtung entgegen kommen . . . und die Fahrbahn ist nun mal nicht breit genug für euch beide!"  

  
Daß da auch mal das Eine oder Andere Auto entgegenkommen könnte . . . nein, am Sonntag-Vormittag kann das doch nicht sein.  
  
In der kritischen Zeit der Richtungsänderung dieser Einbahnstraße hat nun heute einer der Mitarbeiter der für den Sicherungsdienst an dieser Baustelle zuständigen Firma diese "risikofreudigen" Autofahrer ausgebremst; und das ging so:  
  
Um 11:35 Uhr stellte er die Einbahnstraßen-Schilder am südlichen Ende, in Höhe des Rehwechsels um und sperrte somit die Straße für die aus dieser Richtung kommenden Fahrzeuge.
Dann fuhr er gemächlich zum nördlichen Ende in Höhe des Gasthauses Sukredo, drehte um und blockierte die Fahrbahn gen Süden. 
  
Die schon wartenden Autofahrer konnten dieses mal nicht vorzeitig los fahren und mußten bis um kurz vor 12 Uhr warten, bis der gute Mann auch hier alle Einbahnstraßen-Schilder umgestellt hatte . . . Und das war gut so, denn aus der Richtung Ehestorf kam doch noch ein verspäteter Zeitgenosse mit hohem Tempo einher, der wohl des Schilder-Lesens unkundig war oder sich einfach nicht darum scherte, daß die Strecke für ihn schon längst gesperrt war.  
  
Als der Gute Bauarbeiter seine Schilder alle ordnungsgemäß umgestellt hatte, fuhr er gemächlich in der neu freigegebenen Richtung gen Süden und führte mit seinen gelben Blinklichtern die Fahrzeug-Kolonne an.
Sollte ihnen jetzt noch ein verspäteter Gast aus der gesperrten Richtung entgegen kommen, dann käme es wohl kaum zu einem Zusammenstoß . . .
Am südlichen Ende, beim Rehwechsel) sicherte dann der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Baustelle gegen Falschfahrer aus dem Süden, indem er sich mit seinem kleinen Lkw mit dem hoch aufgestellten und blinkendem X-Schild seitlich vor die Einfahrt stellte und bis ca. 12:1o Uhr dort blieb.  
  
Ich habe mir die Reifenspuren am schmalen Rand der neuen Baustraße im Sand angesehen, danach dürfte es in den letzten 24 Stunden etliche "Begegnungen der unliebsamen Art" gegeben haben, die wohl auch zu erheblichen Schäden am Unterboden einiger Autos geführt haben dürften.  
  
Ein Wunder ist das ganze Problem nicht, weil viele Fahrzeugführer wohl meinen, daß Zeitungsberichte und Internetpublikationen (mit immer noch falschen Uhrzeitangaben) Vorrang haben vor den aufgestellten amtlichen Sperrschildern . . .

Solche falsche Zeitangaben wie in den nachfolgenden Publikationen sind auch nicht gerade hilfreich:  
  
Aktuelle Verkehrsmeldungen für Schleswig-Holstein und Hamburg

"Ehestorfer Heuweg - Stand 14:o4.2019 - 18:52 h
zwischen B73, Cuxhavener Straße in Hamburg und Ehestorf Einbahnstraßenregelung, Baustelle, bis 31.12.2019, täglich zwischen 12:00 Uhr und 05:00 Uhr.
Hinweis: Einbahnstraßenregelung - täglich von 05:00 Uhr - 12:00 Uhr Richtung Cuxhavener Straße/B 73
von 12:00 Uhr - 05:00 Uhr stadtauswärts"  

  
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.  
  
Stand 14:o4.2019 - 18:52 h
Startseite des Wildparks Schwarze Berge  
  
"ACHTUNG Straßensperrung!
Bauarbeiten auf dem Ehestorfer Heuweg vom 4. März bis Ende Dezember 2019
im Abschnitt Wulmsberg bis zur Landesgrenze Niedersachen.  
  
In dieser Zeit wechselnder Einbahnstaßenverkehr:
Von 5 -12 Uhr ist eine Einbahnstraße in Richtung B73 eingerichtet
Von 12 -5 Uhr ist eine Einbahnstraße in Richtung Niedersachsen."  
  
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.  
  
Die orange unterlegten Zeiten sind jeweils um eine halbe Stunde früher anzugeben!
Anstatt 5 Uhr wäre 4:3o und anstatt 12 Uhr wäre 11:3o anzugeben.
Es besteht ein Zeitraum von jeweils einer halben Stunde mit einer Vollsperrung zur Räumung der Straße und um die vielen Schilder umstellen zu können.
Diese Zeit der Vollsperrung geht morgens von 4:3o bis um 5:oo Uhr
und Mittags von 11:3o bis um 12:oo Uhr
Entsprechende Schilder mit den wirklichen Öffnungszeiten wären direkt an beiden Enden der Baustelle eine sinnvolle Einrichtung.  
   Sarkasmusmodus an:
Die Behördenmeinung ist allerdings wohl, daß man diese Schilder soweit wie möglich von der Baustelle entfernt aufstellen muß, um Unfälle zu provozieren, um damit dann zu beweisen, daß doch nur eine Vollsperrung sinnvoller gewesen wäre? 
   Sarkasmusmodus aus
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.  
  
Siehe auch meine Glosse vom 19. März 2019:

Offizielle können oder wollen es nicht begreifen: Sperrung um 11:30 oder 12:oo Uhr?

Freitag, 12. April 2019

Achtung Fahrbahnwechsel Die neue Behelfsstraße ist fertig.


Die letzte Aktualisierung erfolgte am 29. April 2019 - 12:19 h

Achtung Fahrbahnwechsel !
Ab Freitag den 12. April 2019
wird in der Einbahnstraße nur noch auf der neuen Fahrspur gefahren!  
  
Und bitte:  
  
Fahrt behutsam, denn es sind schon 3 Schlaglöcher in der neuen Fahrbahn vorhanden . . .

Und auch ein älterer Radfahrer wurde von einem illegal eingefahrenen und wieder rückwärts strebenden Autofahrer umgefahren; der Radfahrer fuhr vorschriftsmäßig in der korrekten Richtung der Einbahnstraße.

Für Lkw's über 7,5 Tonnen:

Die letzte gute Wendestelle ist 
an der Bus-Endhaltestelle am Hohlredder!

Hier kommt das erste Auto auf der neuen Baustraße aus Hamburg zu uns nach Niedersachsen - es ist 12 Uhr . . .

Heute bei der Fahrt von Ehestorf in Richtung Hamburg (B73 / Cuxhavener Straße) sieht es so aus

Vom Süden, aus Ehestorf kommend, ist links auf die neue Baustraße aufzufahren.
Aber erst wieder ab 5:oo Morgen früh und nur bis um 11:3o Uhr (!).  
  
Von Norden aus, von der B73/Cuxhavener Straße aus, ist rechts
auf die neue Fahrbahn zu lenken!
Diese Fahrtrichtung gen Süden ist erst ab ca. 12:oo Uhr geöffnet und morgens um 4:3o Uhr ist hier wieder Schluß.


Letzte Aktualisierung am 14. April 2019 - um 10:34 h Sommerzeit 
Die neu geänderten oder ergänzten Texte sind farblich (grün) unterlegt.



Ab Montag, den 4. März 2019 wird eine Verkehrsbeschränkung,

in Form einer Einbahnstraße mit Fahrt-Richtungsänderung

um 4:3o 5:oo Uhr morgens und um 11:3o 12 Uhr mittags, erfolgen.

Eine Pause von bis zu einer halben Stunde wird eingelegt, damit auch wirklich alle Fahrzeuge rechtzeitig die Strecke verlassen und es nicht zu einem versehentlichen Gegenverkehr kommt. Schaut euch die Fotos mit den Schildern an, dann könnte es sein, daß ihr diese Regelung versteht.
  
Der Sperrbereich für dieses Jahr ist der gleiche wie im vergangenen Jahr - ab dem Parkplatz bei der Rudolf-Steiner-Schule bis zur Landesgrenze Niedersachsens (Rehwechsel).

Auch die HVV-Buslinie 340 wurde  wieder einmal gekappt  und ältere Mitbürger, die kein Auto besitzen, stehen wieder einmal im Regen, wenn sie zu ihrem Arzt in Neuwiedenthal oder Neugraben wollen und auch wieder zurück nach Hause fahren möchten!  

  
  
Hier ist der alte Link zum       1. Bauabschnitt in diesem Jahr
und hier ist der alte Link zum 2. Bauabschnitt im Jahre 2020

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite
und

Das sind die brandneuen Schilder ab Montag, den 4. März 2019
        
Das linke Bild zeigt die Tafel kurz vor der Rudolf-Steiner-Schule, wenn ihr von der B73 (Cuxhavener Straße) kommt und in Richtung Ehestorf fahren wollt.
Das rechte Schild steht am Ausgang des Ehestorfer Kreisels in Fahrtrichtung von Ehestorf in Richtung Cuxhavener Straße.
Es werden jeweils die Zeiten angezeigt, wann ihr hier nicht durch dürft . . . alles klar?

Da gibt es allerdings ein kleines Problemchen mit unseren Hirnwindungen!
Wir können uns die Zeiten, wann wir etwas nicht dürfen nicht gut merken und müssen diese "nicht-Zeiten" immer erst umdenken in die Zeiten, in denen wir etwas dürfen . . .

Diese Tafel in den Schweizer Alpen ist dagegen verständlicher:  
(obwohl da viel mehr Zeiten drauf stehen)
    
  
Grenze Hamburg - Niedersachsen (Kleinstaaterei)

Dienstag, 9. April 2019

Die Baustelle "Ehestorfer Heuweg"
entwickelt sich zum sozialen Treffpunkt

Die Baustelle am Ehestorfer Heuweg hat sich inzwischen zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt. Dabei ergeben sich nicht nur Wiederbelebungen nachbarschaftlicher Kontakte, sondern auch überregionale Begegnungen (Litauen, Polen, Ägypten, Holland und viele mehr).
Teilweise waren es Autofahrer, die versehentlich in dieser Sackgassen-Falle hängen geblieben sind und teilweise auch nur einfach Neugierige, die mal sehen wollten, wie weit die Bauarbeiten gediehen sind und ob sie mit ihrem Besuch hier durchkommen würden.
Ab und zu ist dann auch einmal ein unbelehrbarer Zeitgenosse dabei, der entweder des Lesens unkundig ist oder aber meint, daß man mit einer gewissen Rücksichtslosigkeit hier doch entgegen der jeweils geltenden Fahrtrichtung durchkommen könne.
besonders lustig wird es dann, wenn dieser Fahrkünstler dann 200 Meter rückwärts fahren mußte, weil er durch entgegen kommende Fahrzeuge dazu gezwungen wurde.  

Gestern nun sprach mich ein Fahrlehrer (Stader Kfz-Kennzeichen) an, der mit seiner Fahrschülerin auf dem großen Parkplatz vor dem Steakhouse Sukredo neben mir anhielt und eifrig mit seiner Fahrschülerin diskutiert hatte.  
  Neben einem gewissen Kopfschütteln meinte der Fahrlehrer, daß er mit seinen Fahrschülern zur Zeit besonders gerne diese Baustelle anfahre, weil man dort sehr gut die Verwirrung bei seinen Fahrschülern erkennen könne, wenn diese vor dem Schilderwald stünden und oft nicht so recht wüßten, wie sie denn nun weiterkommen sollten.
Auch mit der Deutung der Vorwegweiser und der anderen Sperrschilder (Uhrzeiten) hätten diese so ihre Schwierigkeiten; sie bräuchten nicht die Zeiten der Sperrung, sondern von wann bis wann sie hier durchfahren dürften.
Auch fehlen ihnen hier, direkt vor der Baustelle, Hinweise zu der passenden Umleitung.

Donnerstag, 4. April 2019

Der LSBG-Hamburg soll dir zuhören?

Letzte Aktualisierung am 5. April 2019 - um 10:08 h Sommerzeit 
Die neu geänderten oder ergänzten Texte sind farblich (grün) unterlegt.

Lieber Autofahrer, ich weiß, Du hast es eilig und willst nur schnell die Baustelle hinter dich lassen, aber bitte, nimm dir ein wenig Zeit zum Lesen, es könnte dir so manchen Frust ersparen.  
  
Der LSBG-Hamburg soll dir zuhören?
Nun, da gibt es keine einfachen Regeln, wie man das so einfach bewerkstelligen kann.
Die Kommunikation unter einander ist halt oft ein schwieriges Ding.
Aber so ein paar Grundsätze gibt es da schon:  
  
Ob Du nun beim LSBG in Hamburg anrufst oder den Bauleiter vor Ort madig machen willst, tausche in Gedanken einmal die Rollen und versetze dich in die Gedankenwelt deines Gegenüber hinein.
Spreche dein Gegenüber freundlich, aber bestimmt an.
Werde nicht ausfallend und polemisch und bringe keine Argumente in die Diskussion hinein, die mit der Sache nichts oder nur wenig zu tun haben.
Bedenke auch, daß der Bauarbeiter (und auch der verantwortliche Bauleiter) vor Ort nur das tun kann, was ihm von "Oben" her aufgetragen ist . . .
"Der Fisch stinkt vom Kopfe her" ist ein altes Sprichwort, an dem so einiges dran ist. 
   
Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel von unserer aktuellen Baustelle am Ehestorfer Heuweg in Höhe der Einmündung der Straße Rehwechsel:  
  
Da wurde unvermittelt der Zugang zur Seitenstraße eingeschränkt und mit Baken und Einbahnstraßen-Schildern bestückt, deren Sinn sich keiner erklären konnte.
Siehe Fotos in meinem Post vom 2. April.
Die in der Bremer Straße - B75 stehende Beschilderung weist aber noch aus, daß der Weg bis zum Rehwechsel frei ist; eine Zeiteinschränkung gibt es nicht.   

Wer bekommt nun den Zorn des im Rehwechsel wohnenden Autofahrers ab, wenn dieser plötzlich vor der versperrten Ein- oder Ausfahrt steht?  
  
Nun, zuerst sind die dort gerade tätigen Bauarbeiter dran.
Als nächstes bekommt der zuständige Leiter der örtlichen Baustellenaufsicht der ausführenden Firma den aufgestauten Frust wegen der Baustelle zu spüren . . . und danach erwartet man, daß sich da wirklich etwas ändert? 

Ich gebe zu, daß ich in einer solchen Situation mein Gehör wohl auf "Durchzug" gestellt hätte, sollte ich so abgeduscht werden, denn was kann ich dafür, daß meine "Oberen" da irgendwo in ihrer Planung etwas übersehen haben oder gar, dem Anschein nach, rücksichtslos und bürgerfeindlich vorgehen? 

Siehe auch diese Seite hier im Blog: Viele meckern

Kontaktdaten des LSBH-Hamburg
Auf der Seite des LSBG-Hamburg sind unter der Rubrik Geschäftsbereich F - Bundesfernstraßen 
alle Leitenden Mitarbeiter, mit Namen, Telefonnummer und eMail-Adressen, zu finden, die sich mit der Baustelle Ehestorfer Heuweg befassen.  
  
Auf der Seite 2 dieser PDF-Datei sind die Namen und Telefonnummern der Ansprechpartner zu finden, die direkt an der Baustelle tätig sind.

Die höchste Instanz über dem LSBG-Hamburg ist 
Senator Michael Westhagemann (parteilos)
Senator, Präses der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg
Auf der Seite des Bundesrates findet ihr seine Kontaktdaten

Dienstag, 2. April 2019

Nein der LSBG-Hamburg schafft es nicht
mit der Autofahrer-freundlichen Beschilderung

Letzte Aktualisierung am 2. April 2019 - 16:18 h  
  
Die Zufahrt zur Straße Rehwechsel ist
ab 11:3o Uhr von Süden aus nicht zu erreichen,
aber die große Verkehrstafel an der Bremer Straße - B75 ganz kurz vor der Auffahrt Marmstorf auf die A7 in Höhe des Restaurants Eichenhof suggeriert, daß man nicht nur bis zu dieser Straße fahren kann, sondern auch, daß man dort noch vom Süden aus hinein fahren kann.
Nitschewo! 
Versucht es mal.  
  
Und noch Eines: 
An dieser Absperrung seht ihr keinerlei offizinellen Hinweis auf die hier geltenden Sperrzeiten. Diese Zeiten stehen in 2,3 km Entfernung am Ehestorfer Kreisel und wer dort nicht durchgefahren ist, sondern vom Wildpark über die Ehestorfer Dorfstraße hierher kommt, der bleibt als Fremder ahnungslos, was hier los ist und wie er weiterkommen soll.
Blick auf den Rehwechesl (gleich links hinter dem Zebrastreifen)
Können tut ihr's, aber dürfen tut ihr's ab 11:3o Uhr nicht mehr:
Am Ehestorfer Kreisel (Kiekeberg)
Bremer Straße - B75 (Eichenhof)
 In der Eißendorfer Straße dagegen klappt es mit der Bezeichnung
"Frei bis zur Baustelle" inzwischen.
Und auch die Beschilderungen auf der B75 - Bremer Straße
und die auf der B73 - Cuxhavener Straße sind ausgezeichnet gestaltet und halten den überörtlichen Verkehr vom Ehestorfer Heuweg frei.

Ein wenig fehlt den hier Unkundigen auch noch das gelbe Umleitungsschild U6  wenn sie am Hohlredder stecken geblieben sind, zurück müssen und den Ehestorfer Weg übersehen, in den sie ja links abbiegen müßten, wenn sie nicht über die Autobahn A7 fahren wollen. Im weiteren Verlauf ist die U6 ja erfreulicherweise korrekt ausgeschildert, aber bis hierher fahren sie blind.
Außerdem müßte man diesen Autofahrern auch noch erklären, warum das hier nun die Umleitung U6 und nicht die auf der Seite des LSBG-Hamburg angegebene Umleitung U1 ist . . .

Montag, 1. April 2019

April-April: Was der LSBG-Hamburg nicht kann

Letzte Aktualisierung am 2. April 2019 - 00:15 h
  
Tscha Freunde, eure Hoffnung auf eine "Ampel-Regelung in Eigenregie" ist leider noch eine Illusion, auch wenn sie technisch durchaus machbar ist.
Wahr ist aber, daß die kleine chinesische Fernbedienung für meine LED-Stehlampe auch meinen Fernseher an und aus schaltet und umgekehrt auch die TV-Fernbedienung in den Händen meiner Frau üble Scherze mit den Lichtspielmöglichkeiten der Stehlampe treibt.

Diese Meldung war leider nur ein traditioneller Aprilscherz,
der allerdings auch einen ernsthaften Hintergrund hat:


. . . wir können's bürgerfreundlich!
Die Chinesen haben mir irrtümlich geholfen, die Anzeige-Tafel an der Baustelle des Ehestorfer Heuweges in Gang zu setzen.
Mir war als lästig aufgefallen, daß die blöde Mini-Fernbedienung für meine neue LED-Stehlampe beim Drücken einiger Tasten auch meinen Fernseher umschaltet. 
  
Schlimmer ist es noch, daß, wenn ich mit der normalen Fernbedienung meinen Fernseher ausschalte, dann auch noch das Licht in der Stube mit ausgeht.  
  
Nun denn, wenn die Chinesen bei der Codierung ihrer Fernbedienungen nicht immer sorgsam umgehen, dann könnte ich, mit ein wenig Glück, ja auch mit irgend einer meiner Fernbedienungen diese Tafel ansteuern. Denn die Rettungsfahrzeuge schalten ja mit ihren Fernbedienungen auch nur die einzelnen Funktionen dieser Tafel ein oder aus. 
  
Nein, bei meiner Fernbedienung sagte die Tafel keinen Pieps, aber man hat ja Freunde . . .
Und voila, die siebte oder achte Fernbedienung brachte vor 2 Stunden die Tafel zum Leuchten!  
  
Wenn die Bauarbeiter heute Nachmittag wieder so früh wie bisher Feierabend machen, dann schalte ich beide Tafeln kurz vorher mal auf das Unfallsymbol mit dem Zusatztext "Nur frei für Rettungsfahrzeuge" - mal sehen, ob die sich dann noch trauen durch die nun auch für sie gesperrte Straße nach Hause zu fahren . . .  
  
Nein, ich habe diese spezielle Fernbedienung nicht mehr, ein Besuch bei mir ist zwecklos: Man hat ja Freunde . . .

Sonntag, 31. März 2019

Aufstand am Rehwechsel: Unsinnige Sperrung

Mich wundert, daß die Anwohner der Straße Rehwechsel noch nicht auf die Barrikaden gegangen sind und die Absperrung zu ihrer Straße aus dem Süden einfach in den Wald geschmissen haben.
Soll das nun ein besonders schützenswerter Fußgängerüberweg sein oder soll der Sandhaufen vor Abbiegern geschützt werden?
Freunde, schaut euch das einmal in Ruhe direkt vor Ort an!  
  
Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob die derzeitige Art der Absperrung als Provokation seitens des LSBG gegenüber den Anwohnern der Straße Rehwechsel (und deren Nebenstraßen) gedacht ist oder ob das einfach nur die Unfähigkeit der Planer ist, ein erträgliches Mindestmaß an Kommunikation mit den Anwohnern zu pflegen und in akzeptable Lösungen umzusetzen? 

 

 

 

 

Mittwoch, 20. März 2019

Mein alltäglicher Spaziergang

So eine sozialunverträgliche Art und Weise der Durchführung einer Straßenbaumaßnahme durch den LSBG-Hamburg bringt auch einige positive Aspekte und Überraschungen mit sich.  
  
Mein täglicher "Rentner Spaziergang" führte mich früher eher an der Straße Emmetal in Richtung Süden (Ehestorf) entlang und dann über den Erdlandweg zurück nach Hause.
Seit dem Debakel um die Straßensperrung im vergangenen Herbst wandere ich stattdessen nun in die nördliche Richtung bis zum Steakhouse Sukredo und dann wieder zurück.  
  
Auf niedersächsischen Gebiet heißt diese Hauptverkehrsstraße (Ausweichstrecke zur A7) noch "Emmetal", jenseits der Landesgrenze, auf Hamburger Gebiet, dann "Ehestorfer Heuweg".
Meistens ist es hier jetzt herrlich ruhig und man kann sogar die Vögel im angrenzenden Wald singen hören.
Die früher hier herunter donnernden Lkw-Karawanen sind verschwunden und die wenigen Straßenbauarbeiter in dieser "Großbaustelle" machen bisher kaum Lärm.  
  
So um kurz nach 16 Uhr machte ich mich gestern auf den Weg.
Auf dem täglich ab 11:3o Uhr bis um 5:oo Uhr am nächsten Morgen in nördlicher Richtung gesperrten Ehestorfer Heuweg herrschte wieder himmlische Ruhe.
Kein Bauarbeiter und keine Baumaschine weit und breit!
Auch die Straße wäre auf beiden Spuren gut in beiden Richtungen befahrbar. Lediglich im nördlichsten Teil, nahe des Waldweges "Wulmsberggrund", lag ein großer Haufen Asphalt-Platten auf der Straße. Diese hatten bisher zu dem jetzt freigelegten Fuß- und Radweg gehört.  
  
Gerade als ich die Grenze zwischen Niedersachsen und Hamburg überschritt, wurde diese Stille durch das leise Tuckern einer Goldwing ein ganz klein wenig gestört.
Nein, eigentlich dürfte dieses Motorrad hier nicht in die Straße hineinfahren, die Einbahnstraßen-Sperrschilder waren ja nicht zu übersehen . . .
Nun, diese Klippe umfuhr der Biker ganz elegant, indem er auf die linke Fahrbahn hinüber schwenkte, die ja eigentlich nur den Bauarbeitern zur Verfügung stehen sollte. Möglicherweise hatte der Biker dadurch auch noch das erhebende Gefühl, durch englische Gefilde zu fahren?
Sein Vorbild machte Schule, denn gleich hinterher kam ein schwarzer Fiesta, zögerte vor der verbotenen Einfahrt leicht und folgte dann der Goldwing auf der linken Bau-Spur. 
Als den Beiden dann auch noch mehrere Autos entgegen kamen, da sah das doch ganz lustig aus . . . ja, so fährt man auch in England.  
  
Am Ende der "Baustelle" im Norden angekommen sprach mich ein Radfahrer an und meinte, daß er mich von früher her kenne; Paul sei sein Name.
Ich hatte keine Ahnung, wen ich da vor mir hatte, bis er meinte, ich solle meinen Sohn von seinem früheren Schulbusfahrer grüßen.  
  
Ja, hier, an der "Einbahnstraße" begegnet man sogar alten Bekannten, die man fast 20 Jahre lang nicht mehr gesehen hat.
Dieser Ort hat sich inzwischen zu einer Art Nachbarschaftstreff entwickelt. Man redet wieder miteinander und fährt nicht nur mit dem Auto aneinander vorbei.
So eine Chaos-Bauplanung durch den LSBG-Hamburg hat also auch seine guten Seiten . . .