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Das war der Anfang vor dem Landhaus Jägerhof. Danach kam die Mahnwache vor dem "Bürgergipfel" am 24. Januar 2019 im Harburger Rieckhof

Freitag, 22. Februar 2019

Kurioses am Rande einer Baustelle

Letzte Aktualisierung am 23. Februar 2019 - 09:46 h

Wohl aufgrund des Debakels innerhalb der Facebook-Gruppe VerkehrsnotSTAND Rosengarten habe ich heute von einem humorvollen Mitstreiter eine lustige eMail erhalten:  
  
"Damit nicht noch ein größeres Unglück passiert,
ist dies mein letzter E-Mail- Kontakt mit Ihnen.
Basta....."  

  
Schade, denn der recht humorvolle Kontakt wurde seitens dieser Person für mich völlig überraschend eröffnet und sollte wohl besänftigend auf alle Beteiligten in der Facebook-Gruppe wirken.  
  
Worum geht es?
Nun, das ist für Außenstehende oder Neulinge hier auf meinen Seiten ein wenig verworren, aber vielleicht helfen euch diese fünf Links weiter, sofern ihr von den Einschränkungen (ab 4. März 2019) auf dem Ehestorfer Heuweg ernsthaft betroffen seid:  
  
1. Die Vorentscheidung ohne Abstimmung mit Ortsbürgermeister (?) und anderen Betroffenenen

2. Rand-Diskussion um rätselhafte Texte

3. Gruppen-Administrator hat eine Umfrage erstellt.

4. Diskussion um die Entscheidung der Facebook-Gruppe

5. Eine mögliche sozialverträgliche Lösung



Dieses Umfrageergebnis stammt vom 22. Februar 2019 - 19:43 Uhr:


Mittwoch, 20. Februar 2019

Wortklauberei:
"Einbahnwechselverkehr" oder "Blockverkehr"

Letzte Aktualisierung am 20. Februar 2019 - 10:03 h
   
Seit dem Beginn der Bauarbeiten im Bereich der noch zu Hamburg gehörenden Hauptverkehrsstraße "Ehestorfer Heuweg" (ab der Landesgrenze heißt diese Straße dann im Bundesland Niedersachsen "Emmetal"), hab ich mir das Elend vor Ort lange angeschaut.
Nein, ich hab nicht nur mal so eben kurz hingeschaut, ich habe viele Stunden mit meinen Spaziergängen innerhalb der "Baustelle" (und natürlich auch in dem schönen angrenzenden Wald auf der östlichen Seite)  zugebracht und, als mir das dann manchmal zu mühselig wurde, da hab ich mir meinen Klappstuhl mitgebracht und mich gemütlich in die Sonne gesetzt.
In meinem Alter darf man das, ich hab fast 80 Jahre auf dem Buckel.
  

Ich hatte mein Auge auf das Bauarbeiter-Geschehen gerichtet und auch immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der leidgeplagten Anwohner und die der vielen fremden Autofahrer.
Mein Vorrat an Empathie wurde allerdings zeitweilig arg strapaziert, wenn dann wieder einmal ein 40-Tonner hier unten am Rehwechsel in die Falle geraten war und arge Probleme mit seinem Wendemanöver hatte.
Die dort im Wendebereich stundenlang am Straßenrand geparkten Autos der Eltern von Schulkindern der Rudolf-Steiner-Schule, waren bei solchen Wendemanövern auch nicht gerade förderlich. 

Doch, die Planung und auch die Durchführung der Bauarbeiten im Seitenraum der Straße, die lassen sich nur noch mit dem Bau der Elbphilharmonie (nein mit dem Flughafen von Berlin fange ich hier nicht auch noch an) vergleichen:
Da wird so eine wichtige Hauptverkehrsstraße doch glatte 3 Monate vollgesperrt, obwohl nur im Seitenbereich, im Graben und unter dem Fuß- und Radweg, eine Hauptwasserleitung und 8 Plastik-Leerrohre für diverse Versorgungskabel verlegt wurden?  
  
Und jetzt, bei den ab dem 4. März anstehenden Bauarbeiten,
wie sieht es da aus?
Da hat sich doch der LSBG-Hamburg mit der Bürgerinitiative "VerkehrsnotSTAND Rosengarten" nach zähem Ringen auf 
eine täglich zweimal die Richtung ändernde Einbahnstraßen-Regelung auf einer Behelfsfahrbahn verständigt und die Verantwortlichen auf beiden Seiten wundern sich, daß da immer noch eine große Anzahl von Betroffenen mit dem Verzicht der Bürgerinitiative auf den bisher geforderten "Blockverkehr" nicht einverstanden sind?  
  
"Ja mei, wo sann mer denn do?", würde der Bayer sagen.
Eine Einbahnstraße, die von morgens 5 Uhr bis zum Mittag um 12 Uhr als Richtungsfahrbahn gen Norden geschaltet wird und dann um 12 Uhr mittags umgeschaltet wird und bis um 5 Uhr in der Früh in der Fahrtrichtung gen Süden freigegeben wird . . . ist das nicht auch ein echter "Blockverkehr" mit nur 2 groben Blöcken?
Was spricht denn nun noch dagegen, diese sehr großen Blöcke ein wenig in ihrer Zeitdauer zu verkürzen und diese Zeitdauer bedarfsabhängig zu regeln?
Das technische Know-how und die Gerätschaften sind verfügbar.  
  
- Wo ist das Problem? -  
  
Wenn man sich die Versprechungen des LSBG auf der Sitzung des Verkehrsausschusses im Rathaus zu Hamburg-Harburg (vom 14. Februar 2019) noch einmal genauer vergegenwärtigt, dann kommt man seitens des LSBG ja ohnehin nicht an an dem sogenannten "Blockverkehr", in einer irgendwie gearteten Ausgestaltung, vorbei.
Oder wie soll sonst sowohl der Busverkehr, als auch der Verkehr der Rettungsfahrzeuge, Ärzte und der Pflegedienste in beiden Richtungen realisiert werden?

Weitere Details zu einem fein geregelten "Einbahnwechselverkehr" (nur ein anderes Fachwort für eine "Einbahnstraße mit mehrmaliger Richtungsänderung", (nach dem Modell der "Sierichstraße") findet ihr in meinem Facebook-Beitrag vom 17. Februar - 11:59 Uhr

Dienstag, 19. Februar 2019

Zweite Bürgerinformations-Runde:
Einbahnstraße Ehestorfer Heuweg?

 
Neuer Termin für eine zweite öffentliche
Informationsveranstaltung des LSBG-Hamburg
im Landhaus Jägerhof (Thomas Soltau) am Mittwoch, 27. Februar 2019 um 18:3o Uhr 
 
Jetzt Neu:  Wechsel-Einbahnstraße  für 2 Jahre
Was dagegen?
Ist ein ampel-geregelter Blockverkehr sinnvoller?
Dann informiert euch rechtzeitig
auf der Facebook-Seite der Bürgerinitiative
VerkehrsnotSTAND Rosengarten
oder
schaut euch hier im Blog einmal etwas genauer um
 
und kommt am 27. Februar zum Jägerhof!

  

Sonntag, 17. Februar 2019

Der LSBG hat eingelenkt

Letzte Aktualisierung am Montag, den 18. Februar 2019
Der große Anfang ist geschafft.
Wir bekommen eine provisorische Fahrbahn, die täglich zu wechselnden Zeiten als Einbahnstraße (morgens ab 5 Uhr in Richtung Norden, nach 12 Uhr mittags in Richtung Süden) befahrbar sein wird.  
  
Zwei Punkte wurden vom LSBG bisher allerdings noch etwas schwammig beantwortet:
1. Aussperrung des Schwerlastverkehrs über 7,5 Tonnen.
2. Art und Weise der Busführung der HVV-Linie 340.


Jetzt brauchen wir nur noch eine klitzekleine technische Raffinesse: Eine Ampelanlage neuerer Bauart, die sowohl den Einbahnstraßenverkehr regeln kann und dabei auch noch fähig ist, zeitweilig einen bedarfsgesteuerten Blockverkehr zuzulassen.
Die nachfolgend vorgestellte Ampel ist nicht als Werbung zu verstehen (da hat sowieso jede Straßenbau-Firma ihren eigenen Lieferanten) aber sie zeigt für den Laien die Möglichkeiten einer solchen Ampelanlage recht gut auf.
Wenn der LSBG den Bauauftrag nicht schon an eine unterentwickelte Firma abgegeben hat, dürfte bei dieser (oder bei einem Bauhof der Hansestadt Hamburg) so eine Ampel-Anlage verfügbar sein.  
  
Die Reichweite zwischen den beiden Endpunkten beträgt ca. 2.000 Meter 😁,
es kann *uhrzeitabhängig* von einer Einbahnstraßen-Regelung auf einen *bedarfsgeregelten* Blockverkehr (= "wechselnden Einbahnstraßenverkehr") umgeschaltet werden.
Und, besonders wichtig:
Der Busfahrer der HVV-Linie 340 (und auch die Feuerwehr und Rettungswagen) kann sich sein "vorzeitiges Grün" selbst abrufen und somit diese Baustelle jederzeit zügig in beiden Richtungen befahren (natürlich immer nur ein Bus zur Zeit 🙂).  
  
Ein Wermutstropfen bleibt allerdings:
Für die Pflegedienste und Ärzte wird es dann, wenn sie gerade einmal von der "falschen" Seite kommen oder auf der Rückfahrt sind, immer noch zu unzumutbaren Wartezeiten kommen.
Aber vielleicht fällt dem Herrn Butenschön vom LSBG dazu ja noch eine Lösung ein?
Siehe auch in der Wikipedia: ÖPNV-Bevorrechtigung  
  
Es besteht nur das Problem, dem Autofahrer, der aus der augenblicklich nicht-privilegierten Richtung kommt, zu kommunizieren, daß er hier zu festgelegten Zeiten mit erheblichen Wartezeiten rechnen muß und daß der Umweg über die Autobahn A7 vielleicht im Moment doch die bessere Lösung ist.
Bei der Elbfähre in Wischhaven-Glücksstadt klappt das einigermaßen. Da wissen die Rennfahrer unter uns ja auch schon, wie und wo sie am Besten über die Elbe kommen . . .  
  
Das ist so eine "neuzeitliche" Ampelanlage:
ROYERSIGNAL.DE
Erweiterbare Funk-Kabel-Lichtsignalanlage, mobile Baustellenampel für den Einbahnwechselverkehr, Einmündungen und Kreuzungen mit abrufbarem "Grün" für Feuerwehr, und Rettungswagen.

Quo vadis? Bürgerinitiative VerkehrsnotSTAND Rosengarten

Das Führungsteam der
Bürgerinitiative 
VerkehrsnotSTAND Rosengarten 
hat auf der vergangenen Sitzung der Bezirksversammlung im Rathaus Harburg (14.02.2019) völlig überraschend verkündet, daß sie dem jetzt vorliegenden Kompromiß (mit der im Rundfunk und in der Presse weithin gelobten Einbahnstraßen-Regelung) nicht nur notgedrungen einverstanden sind, sondern diese auch ausdrücklich befürworten.
Sollte ich mich da etwa verhört haben, so bitte ich um einen Zuruf per eMail.

Auch wenn ich mit dieser plötzlichen und unerwarteten Entscheidung seitens der BüI nicht sehr glücklich bin, so ist diese
richtungs-wechselnde Einbahnstraßen-Regelung mit besonderer Begünstigung des Pendler-Verkehrs
doch als ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung zu würdigen.
Ohne den Einsatz der Bürgerinitiative hätten wir mit Sicherheit immer noch diese unselige Vollsperrung für mehr als 16 Monate am Halse.

Bedauerlicherweise scheint damit die Tätigkeit der Bürgerinitiative vorläufig beendet zu sein, da diese den Blockverkehr offensichtlich nicht mehr favorisiert.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt:
Unser Ortsbürgermeister von Alvesen und Ehestorf,
Axel Krones, wird seine Bemühungen um einen
ampel-geregelten Blockverkehr weiter beibehalten.

Wie ich von Herrn Soltau vom Landhaus Jägerhof in Hausbruch erfahren habe, steht unser Ortsbürgermeister auch bei Weitem nicht alleine mit seiner Meinung da.

Wenn so ein Blockverkehr mit einer lastabhängigen Steuerung der Ampel erfolgt, kann diese zumindest an den Wochenenden  eine wesentliche Erleichterung des Verkehrs zu den Gasthäusern, dem Museum und zum Wildpark bringen.
Dieser Blockverkehr kann an einem Wochenende gut getestet werden, da dann dort praktisch keine Pendler durchfahren und der Ausflugsverkehr ruhiger ist.
Ob sich dann das Ergebnis auch an den normalen Arbeitstagen umsetzen läßt, wäre zu prüfen.
Besonders die Gewebetreibenden im Süderelbe-Bereich würden vermutlich von einem Blockverkehr profitieren; denn wer fährt schon gerne zum Wochenmarkt (oder in die Kaufhäuser) nach Neugraben, wenn er dann nicht wieder auf dem kürzesten Weg zurück kommt?
Auch der Busverkehr der HVV-Linie 340 könnte mit der derzeitigen Einbahnstraßen-Regelung spaßig werden.
Morgens können dann die Busse von Harburg über Vahrendorf und Ehestorf nach Neugraben losfahren, kommen dann aber nicht wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück . . . 
Also werden alle 8 Busse dort am Bahnhof Neugraben geparkt und fahren dann ab 12 Uhr wieder zurück?

Samstag, 16. Februar 2019

Mahnwache vor dem "Bürgergipfel" am 24. Januar 2019 im Harburger Rieckhof

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Hier, an der Grenze zwischen Hamburg und Niedersachsen, saß ich so manche Stunde vor der fast leeren Baustelle im Herbst 2018 und klönte mit Nachbarn und Fremden, die sich hierhin verirrt hatten und nicht mehr so recht wußten, wie sie denn nun weiter kämen . . .

Donnerstag, 14. Februar 2019

Rot-Grün pfeift auf den Bürgerwillen . . .


Vorweg eine Frage:  
  

"Demokratie ist die Macht der Mehrheit,
die eine Minderheit an die Wand drücken kann."

Was hat das mit der geplanten Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges zu tun?
Nun, das ist etwas kompliziert . . .  
  
Da muß eine Straße saniert werden, ein tägliches Geschäft für staatliche Unternehmen wie den LSBG-Hamburg.
Dieser plant nun munter drauf los und vergißt dabei, daß da ja nicht nur eine Straße saniert werden soll, sondern daß da auch Menschen leben, die täglich von der Benutzbarkeit dieser Straße abhängig sind.  
  
Die betroffenen Bürger wehren sich, werden aber immer wieder mit hoher fachlicher (aber nicht menschlicher) Kompetenz des LSBG abgeschmettert.  
  
Um es kurz zu machen, das bisherige Geschehen wurde ja schon ausreichend in der Presse und hier im Blog dokumentiert, der aktuelle Stand ist folgender:  
  
Nachdem sich sogar die Bezirksversammlung Harburg gegen die Macht der Hamburger-Zentralverwaltung vergeblich gewehrt hat, griff nun die ungeliebte AFD dieses Thema genüßlich auf und verlangte eine Debatte im Senat der "Freien und Hansestadt Hamburg", um diese unsägliche Planung zu stoppen.
Ja, und dann geschieht etwas Merkwürdiges:
Die beiden anderen großen Parteien, die CDU und die FDP, sekundierten der AFD und brachten eigene ähnliche Anfragen zur Debatte in den Hamburger Senat ein.  
  
Und was geschieht?
Nun, alle drei Parteien, und damit auch die betroffenen Bürger, werden von der selbstherrlichen Mehrheit ROT-GRÜN abgebügelt.  
  
Nein, darüber wird doch im hochherrschaftlichen Senat einer Freien und Hansestadt nicht debattiert, das wird nach Gutsherren-Art von Oben her entschieden - man weiß ja schließlich, was gut für das untere Volk ist.  
  
Ihr könnt das nicht so recht glauben, was ich hier schreibe?
Nun, dann folgt einmal den nachfolgenden Links und danach hinterfragt einmal das ganze Thema mit Hilfe von Google & Co.
Und schaut euch auch an, was der LSBG uns schon im vergangenen Herbst hier am Ehestorfer Heuweg bescherte!
- Diese Hauptverkehrsader wurde 3 Monate lang voll gesperrt, obwohl nur im seitlichen Graben und unter dem Fuß- und Radweg 8 Platik-Rohre für die noch zu verlegenden Kabel verlegt und eine große Hauptwasserleitung eingebudddelt wurde!

LandesPresseDienst vom 13. Februar 2019
Ehestorfer Heuweg: AfD-Antrag soll Vollsperrung verhindern
Ehlebracht: „Sorgen und Nöte der Anwohner ernstnehmen“

Landespresseportal.de vom 13. Februar 2019
Planungschaos am Ehestorfer Heuweg stoppen!

Interessant ist hier auch der Antrag der CDU an die Hamburger Bürgerschafft, der hier als PDF-Datei vorliegt:

BÜRGERSCHAFT
DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG Drucksache 21/
21. Wahlperiode
– TV –
zu TOP 43, A N T R A G zu Drs. 21/16012
der Abg. Birgit Stöver, Dennis Thering…(CDU) und Fraktion
Betr.: Geplagten Anwohnern, Gastronomen und Gewerbetreibenden am und um den Ehestorfer Heuweg helfen – Moratorium für aktuelle Planungen aussprechen, Baustellenplanung komplett neu starten.  
  
Siehe auch diesen Artikel der CDU vom 14.11.2018:
STÖVER: ROT-GRÜN MUSS ANWOHNER-PETITION ZUM „EHESTORFER HEUWEG“ SCHNELLSTMÖGLICH UMSETZEN, STATT AUF ZEIT ZU SPIELEN UND VOM SELBST VERURSACHTEN PLANUNGSDESASTER ABZULENKEN

Mittwoch, 13. Februar 2019

Alter Wein in neuen Schläuchen

Was ist morgen, am Donnerstag, bei der Sitzung der Bezirksversammlung in Harburg vom LSBG zu erwarten?
  

Nun, im Informationsdschungel ist durchgesickert, dass ein Blockverkehr wohl wieder einmal vom LSBG abgelehnt wird.
Stattdessen wird wohl die schon einmal präsentierte "Einbahnstraßen-Regelung" wieder aus dem Hut gezaubert und erneut angeboten.
  

Wie das dann mit dem Rettungswagen funktionieren soll, wenn der mal entgegen der Einbahnstraßen-Richtung fahren muss, das wissen nur die Götter.
Auch für Pflegedienste und Ärzte ist imho eine Einbahnstraßen-Regelung nicht tragbar.  
  
Und last not least: 
Auch die für ältere Mitbürger wichtige HVV-Bulinie 340 wird damit natürlich auch wieder gekappt, denn wie soll der Bus denn wieder in der Gegenrichtung zurück kommen?

Das Argument der "Gefahr eines Rückstaues" bei einer Ampel-Regelung zieht nicht.
Wer in der Vergangenheit einmal das Staugeschehen auf dem Ehestorfer Heuweg beobachtet hat, der weiß, daß hier, auf dem Ehestorfer Heuweg, in der Regel ein Stau immer dann auftrat, wenn die Autobahn A7 vor dem Elbtunnel oder die Wilhelmsburger Reichsstraße dicht waren.
Natürlich wird es bei einem ampelgesteuerten Blockverkehr auf dem Ehestorfer Heuweg zeitweilig zusätzlich zu Rückstaus kommen, aber das wird sich leider nicht vermeiden lassen, egal, wie man das zu regeln versucht.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Brandbrief zum Download (PDF)

PDF-Datei zum Download
und wichtige (noch unbestätigte!)
Termine Februar 2019


An alle Geschäftsleute, die durch eine erneute Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges finanziell und zeitlich geschädigt würden.
Der LSBG wird gegen Ende Februar eine erneute Bürgerinformationsrunde einläuten.   

Als vermutlicher Termin wird Dienstag, der 19. Februar
 
oder Mittwoch, der 27. Februar genannt.

Dieser Brandbrief richtet sich zwar hauptsächlich an die finanziell betroffenen Geschäftsleute, ist aber auch für alle betroffenen Einwohner und  auch für die Pendler, die hier im Rosengarten wohnen und bei Airbus oder anderen Hamburger Betrieben arbeiten, als Information gedacht.



Siehe auch die Fachinformationen von Herrn Peter Wehnert
vom 4. und 5. Februar auf der Seite der Facebook-Gruppe

Dienstag, 5. Februar 2019

Auf dem Ehestorfer Heuweg wird es eng
fuer den LSBG und Senator Westhagemann

Ich habe mir mal erlaubt, den Facebook-Beitrag von Peter Wehnert aus der Gruppe VerkehrsnotSTAND Rosengarten zu kopieren:

Peter Wehnert
vor 21 Std.
Habe mal in den rechtlichen Grundlagen für die Planung von Baustellen geblättert. Sie sind in der Richtlinie für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA) geregelt.

Planungsgrundsatz ist:
„Arbeitsstellen sind so zu planen, dass ihre Dauer und räumliche Ausdehnung die Verkehrsabwicklung möglichst wenig erschweren.“


Dabei gilt: „Von besonderer Bedeutung ist die fehlerfreie Ermessensausübung durch die Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörde.
Ihre Anordnungen bezüglich der Einrichtung und Absicherung von Arbeitsstellen müssen sich daher am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit messen lassen. Dies gilt für die Anordnung oder Genehmigung der Baumaßnahme und die dadurch hervorgerufene Belastung Dritter ebenso wie für das Maß der angeordneten Verkehrsbeschränkung. Fehlerfreie Ermessensausübung verlangt in erster Linie die Interessenabwägung der durch den Verwaltungsakt Betroffenen“.


Der Planungsspielraum wird durch die derzeit gültigen Mindestbreiten limitiert:

a)
Gehwege
1,0 m,
b)
Radwege ohne Gegenverkehr
0,8 m,
c)
gemeinsame Geh- und Radwege
1,6 m,

Die im Jägerhof vorgestellte Vollsperrung
erschwert nicht nur die Verkehrsabwicklung. Sie unterbindet sie vollständig
ist nicht verhältnismäßig, da sie die Betroffenenen exxistentiell bedroht 
ist nicht verhältnismäßig, da der z.Z gültige Planungsspielraum der Mindestbreiten nicht ausgeschöpft wird.

Wollen uns die Planer über den Tisch ziehen oder haben sie auf Weisung vom Senator Westhagemann die Vollsperrung durchzuziehen?

Montag, 4. Februar 2019

Vollsperrung Ehestorfer Heuweg in 2019 und 2020
Fadenscheinige Argumente gegen eine Behelfsfahrbahn

Die Hansestadt Hamburg, beziehungsweise ihr ausführender Arm, der Landesbetrieb LSBG-Hamburg, weigern sich beharrlich eine sozialverträgliche Ausführung des Neubaues des Ehestorfer Heuweges (2019-2020) zu planen und auch durchzuführen.
Schon seit der völlig unsinnigen Vollsperrung des südlichen Straßenstückes im vergangen Herbst hat hat sich gezeigt, daß seitens des LSBG's immer wieder nur leicht veränderte Pläne vorgelegt wurden, die aber auch immer wieder die Vollsperrung von Teilen des Ehestorfer Heuweges beinhalteten.
Da halfen selbst drastische Worte in der Bezirksversammlung Harburg nichts, der LSBG zeigte sich letztendlich unbeugsam.

Von den örtlich Betroffenen wird als Kernpunkt gefordert, daß eine einspurige Behelfsfahrbahn hergerichtet wird, auf der der örtliche Pkw-Verkehr, Rettungswagen und die HVV-Busse der Linie 340 im ampel-geregelten Blockverkehr zu jeder Zeit (und ohne so einen Unfug wie Passierscheinen) fahren können.

Die bisher vorgetragenen Argumente seitens des LSBG's gegen diese Forderung sind im Wesentlichen Folgende:

1. Die gesamte Breite des verfügbaren Straßenraumes läßt so eine Behelfsfahrbahn nicht zu.

2. Wenn so eine Behelfsfahrbahn eingerichtet würde, bestünde die Gefahr, daß sich der Verkehr weiträumig zurück stauen würde und es zu Behinderungen auf der B73 (Cuxhavener Straße) und der B75 (Bremer Straße/Autobahn-Abzweigungen Marmstorf der A7/A261).

Beide Argumente werden einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten, wie bisherige Fragen an Fachanwälte und Straßenbau-Sachverständige ergeben haben.

Zu 1. 
Der für das Jahr 2019 vorgesehene Bauabschnitt führt, bis auf ein einziges Grundstück am nördlichen Ende, durch ein Mischwaldgebiet (überwiegend Laubbäume).
Das einzig betroffene Grundstück ist aber auch durch den hinteren Ausgang über den Waldweg "Wulmsberggrund" dauerhaft zugänglich
    
 
Besonders schützenswerte Tiere sind in den Straßenrandgebieten bisher nicht festgestellt worden.
Eine Behelfsfahrbahn für den ampel-geregelten Blockverkehr ist ohne größere Probleme herstellbar indem einige wenige Bäume gefällt werden.
Um eventuell schützenswerten Baumbestand zu schonen, könnte der auf der östlichen Seite des Ehestorfer Heuweges bestehende Waldweg für einen dauerhaften oder vorübergehenden Fußgänger- und Fahrrad-Verkehr ausgebaut werden.

Zu 2.
Das Argument eines Rückstaues und damit der Behinderung von Verkehrsströmen ist grober Unfug.
Gleichgültig, ob nun eine wichtige Verkehrsader voll gesperrt oder aber nur noch eingeschränkt befahrbar ist, es ist immer an irgend einer Stelle die Gefahr eines Staus zu erwarten.
Der Knotenpunkt B75/A7/A261 in Marmstorf war und bleibt das Problem-Eck, egal, ob wir im Ehestorfer Heuweg eine Vollsperrung oder einen Verkehr mit erheblichen Einschränkungen (Lkw-Schwerlastverkehr!) haben.
Weiträumige Verkehrslenkungsmaßnahmen und entsprechende Hinweise im Verkehrsfunk der Radiosender können diese Problematik ein wenig abmildern, aber nie verhindern.
Beide Argumente des LSBG zu den Punkten 1. und 2. sind ganz offensichtlich Scheinargumente zu den erhöhten Kosten und der Zeitverzögerung, die jede Planänderung verursacht, selbst, wenn die eigentlichen Baukosten gleich bleiben würden.
 
Die Problematik der Kosten hat Herr Butenschön vom LSBG auf der Infoveranstaltung am 28. Januar im Landhaus Jägerhof allerdings sinngemäß als gegenstandslos bezeichnet.

Anmerkung
Die bisherigen Absprachen zwischen unserem Minister in Hannover, Herrn Althusmann, und seinem Gesprächspartner in Sachen Ehestorfer Heuweg in Hamburg, Herrn Westhagemann, sollten öffentlich bekannt gemacht werden, damit der Verdacht ausgeräumt wird, daß wir hier in Ehestorf von beiden Seiten verschaukelt werden.
Ich denke da an das lächelnde Gesicht von Herrn Senator Westhagemann auf dem Bürgergipfel im Rieckhof am 24- Januar 2019.

Samstag, 2. Februar 2019

Ehestorfer Heuweg das Zauberwort Empathie


Stand vom 3. Februar 2019 - 18:42 h

Vorsicht - Polit-Satire!

Empathie - die verlorene Fähigkeit
und
Altruismus, gibt es das auch noch?

Ein offenes Wort an die uns regierenden hohen Herren, die ja letztendlich die Entscheider in Sachen Vollsperrung Ehestorfer Heuweg sind und deren Weisungen ja die untergeordneten Behörden und Dienstleistungsunternehmen zu folgen haben.

Die Namen sind bekannt:
Ganz oben (und am weitesten von den Sorgen der Bürger entfernt) sitzt da der Erste Bürgermeister von Hamburg, der ehrenwerte Herr Oberbürgermeister Tschentscher.
Dann kommt da unser Herr Senator Westhagemann, ein untadeliger Mensch, der sich imho leutselig gibt, aber dennoch recht weit von der Volksseele entfernt zu denken scheint.
Ja, und erst dann kommt der, der die Prügel einstecken soll, wenn etwas schief geht: Der LSBG-Hamburg Mitarbeiter und Verkehrskoordinator Carsten Butenschön.
Dieser untadelige Mann soll nun für die ganz oben Sitzenden die Kastanien aus dem Feuer holen?
Nein, fair ist das vermutlich ihm gegenüber auch nicht.
  
Herr Butenschön von der LSBG betonte auf der Versammlung am 28. Januar im Landhaus Jägerhof zwar, daß es dem LSBG bei den Planungen nicht um die höheren Kosten ginge, die durch alternative Baumaßnahmen entstehen würden . . . allein mir fehlt der Glaube an diese Aussage.
   
Ja, dann kommt dann auch noch "unser" niedersächsischer Minister, Herr Bernd Althusmann.
Er soll uns helfen und die Hamburger dazu bewegen, eine sozialverträgliche Planung und Durchführung des quasi Neubaues des Ehestorfer Heuweges durchzuführen.
Er traf sich kürzlich mit seinem Hamburger Kollegen, Herrn Westhagemann, um den gordischen Knoten zu lösen.
Bei dem Gespräch hätte ich gern Mäuschen gespielt, denn wenn ich an das vergnügliche Lächeln unseres Senators Westhagemann bei seinem Vortrag im Rieckhof am 24 . Januar dieses Jahres denke, dann graust mir.
Schaut euch das Video noch einmal genauer an und achtet dabei auf die folgenden Zeiten: 00:44:12 - 00:46:49 - 00:47:20 bis zum Ende 00:47:50
Mich deucht, daß sich da beide Herren ein wenig zu einig gewesen sein könnten, wie sie gedenken uns weiterhin auszutricksen.

Wie geht das noch in der Politik und im realen Leben, Herr Westhagemann und Herr Althusmann?
Nach oben buckeln und nach unten treten und die eigene Haut retten, wenn's unbequem wird?

Ja, so isses:
Je weiter die jeweils Regierenden von dem Ort entfernt sind, 
an denen ihre Entscheidungen wirken, je unsensibler für die örtlich auftretenden Probleme werden sie oft und handeln auch deshalb so unverständlich.
Das ist nur einer der Gründe, warum  "Zentralregierungen" und deren Entscheidungen meist so unbeliebt sind.

Es ist ja nicht nur so eine Vollsperrung, wie die des Ehestorfer Heuweges, welches den Zorn der Bürger gegen ihre Oberen erregt, nein, das geht bis zu den wirklich großen Problemen, wie den Bestrebungen der Katalanen, sich von der spanischen Zentralregierung lösen zu wollen und zu dem unsäglichen Brexit, der die alten Ressentiments der Katholiken gegen die anglikanischen Gläubigen (und umgekehrt) wieder aufleben läßt und zu einem wieder aufflammenden Bürgerkrieg führen könnte.

Vergessen dürfen wir dabei aber auch nicht, daß wir "kleinen" Bürger ja auch oft zu Einzelgängern geworden sind und ich-bezogen denken und handeln. An dem hohen Bedarf an Single-Wohnungen und der aktuellen Scheidungsrate wird das recht deutlich.

Altruismus, gibt es das auch noch?

Wie heißt es doch so schön, wenn's für uns bedrohlich wird?
Ich denke da gerade an den Leserkommentar des Herrn D. Kahnenbley auf Seite 24 im Nordheide Wochenblatt vom 30. Januar dieses Jahres und an meinen Kommentar dazu hier im Blog:

„Heiliger Sankt Florian / Verschon’ mein Haus / Zünd’ and’re an!“
https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Florian-Prinzip

Recht hat dieser gute Mann aus Sottorf, aber von Empathie oder auch nur einen Gedanken an alte und gebrechliche Mitbürger im nördlichsten Bereich der Gemeinde Rosengarten spürt man dabei nichts.

Aber kommen wir zurück auf die Personen, auf die es hier bei unserem Problem wirklich darauf ankommt:
Die Herren Tschentscher, Westhagemann und Althusmann.
Werden sie den Mut haben, eine Kehrtwendung zu vollziehen  und zulassen, daß der Umbau des Ehestorfer Heuweges in einer sozialverträglichen Form erfolgt?

Siehe das Poster der Bürgerinitiative VerkehrsNOT Stand Rosengarten im Kopf dieses Blogs!