- - Ticker zur Vollsperrung - -

Letzte Aktualisierung am Freitag, 16. November 2018 um 10:46 h

Ehestorfer Heuweg Vollsperrung
Baustellen-Ticker ab 11. Oktober 2018

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Donnerstag, 
15. November 2018 - 10:56 / 23:57 Uhr

Zu der Sitzung im Rathaus finde ich noch keine rechten Worte. Möglicherweise habe ich ja auch einiges falsch verstanden?
  
Zugegeben: 
Ich hatte keine große Hoffnungen, daß sich der LSBG inzwischen eines Besseren besonnen hätte, aber diese Unverfrorenheit hatte ich heute doch nicht erwartet.

Um es kurz zu machen: 
Nein, einen "Blockverkehr" wird es nicht geben, aber dafür müßten wir für einige Änderungen halt eine Vollsperrung (von einzelnen Streckenabschnitten) für rund 16 Monate hinnehmen . . .
So nach dem Motto:

"Was, ihr seid nicht zufrieden mit unserer schönen Planung? 
Nun, dann dauert es alles eben doppelt so lange!"

Die genaueren Details dieser Sitzung werdet ihr wohl demnächst in den regionalen Zeitungen lesen.
Die auf der Sitzung in Harburg vorgebrachten Begründungen der Vertreter des LSBG, warum dies und jenes nicht ginge, erscheinen mir recht fadenscheinig!
Das machte auch der Vorsitzende des Ausschusses für Inneres, Bürgerservice und Verkehr einmal recht deutlich, indem er gegenüber einem anderen Verkehrsausschuß-Mitglied sinngemäß meinte: 
"Nein, diesen Punkt (den sie gerade ansprechen) sollten wir hier nicht weiter diskutieren . . . der LSBG hat unseren bisherigen Beschluß ja ohnehin ignoriert (er meinte vermutlich den von der Bezirksversammlung angedachten Blockverkehr)

Wo ein Wille, da ein Weg.
Wo kein Wille, da ist ein Weg der zivile Ungehorsam - Punkt.

Die konkret von den geplanten Maßnahmen Betroffenen sind gut beraten, sich zusammen zu schließen und gemeinsam einen Fachanwalt für den Bereich Straßenbau zu suchen.
Als Nächstes sollte dann ein Ingenieur mit dem Fachgebiet Straßenbau dazu kommen, um die verschiedenen Möglichkeiten einer Unternehmer- und Bürger-freundlichen Realisierung des Neubaues des Ehestorfer Heuweges zu prüfen und dabei auch die voraussichtlichen Kosten der Verschiedenen Lösungen gerichtsfest darzustellen.
Sowie dann die Beschlußlage der Hanseatischen Verwaltung es zuläßt, sollte mittels einer Einstweiligen Verfügung und damit verbundener Klage dagegen vorgegangen werde.

Mich deucht, daß die Hartleibigkeit des LSBG daher rührt, daß die Kosten für einen Straßen-Neubau mit einem Blockverkehr für Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Höchstgewicht von 7,5 Tonnen, deutlich höher liegen, als die bisher veranschlagten Kosten.
Und außerdem darf man ja nicht zugeben, daß man nicht sorgfältig geplant hat und leider die Betroffenen Unternehmen und Bürger schlicht vergessen hat.

Sagen wir es doch einmal ganz offen:
Die Kosten, die die Hansestadt bei der derzeitig angebotenen Lösung einspart, die zahlen hier die betroffenen Unternehmen mit ihren finanziellen Einbußen und mit möglichen Entlassungen von Mitarbeitern doppelt!
Von den Kosten, die uns "normalen" Bürgern entstehen, möchte ich dabei noch gar nicht sprechen.


Siehe auch "Marktplatz Süderelbe" vom 15.11.2018
Das Ganze ist unbefriedigend

und

Harburg-Aktuell vom 16.11.2018
Sperrung des Ehestorfer Heuwegs
für Anlieger deutlich entschärft


Die Betonung liegt bei der Überschrift auf dem Wort "Anlieger".
Wir Rosengärtner und die auf die Kaufkraft-starken Rosengärtner angewiesenen Unternehmen erfahren jetzt eine deutliche Verschlechterung.
Selbst der Wochenmarkt in Neugraben und andere Geschäfte wie Feinkost Mecklenburg sind von dem rückläufigen Umsatz betroffen.
Der Autor des Artikels bringt dieses auch unmißverständlich zum Ausdruck, mit dem Absatzatz in der Mitte des Artikels:

Die Sache hat natürlich einen Haken. 
Statt neun Monate auf ganzer Länge, wird der Ehestorfer Heuweg nun mit Unterbrechung insgesamt 16 Monate als Durchfahrtsstraße gesperrt sein. Die Probleme für Gewerbetreibende im Umfeld des Ehestorfer Heuwegs werden damit nicht kleiner, sondern eher größer. Die bisherige Sperrung, die in der kommenden Woche beendet wird, hatte bereits meßbare Auswirkungen in Form von Umsatzeinbußen auf Betriebe wie das Museumsdorf Kiekeberg oder den Wochenmarkt in Neugraben.


Heute um 18:00 Uhr findet eine Sitzung des Ausschusses für Inneres, Bürgerservice und Verkehr im Mehrzwecksaal des SDZ statt.
(SDZ = Soziales Dienstleistungszentrum, 
im neuen Gebäude zum Rathaus Harburg - Harburger Rathausforum 1 - in der Knoopstraße 25, Tel.: 040 428280)

Gleich der erste Tagesordnungspunkt Ö1 ist der
Antrag NEUE LIBERALE: 
Vollsperrung Ehestorfer Weg und Ehestorfer Heuweg (Referenten des LSBG ! )
Dort soll heute eine Alternative, zur Vermeidung der ab März 2019 geplanten Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges, vorgestellt werden.

Betroffene aus dem Raum Rosengarten sollten als Zuhörer zahlreich erscheinen, damit sich bei den Behörden (LSBG !) etwas bewegt, denn sonst droht uns ab März 2019 für 9 Monate eine weitere Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges!

Hinsichtlich der "Bauaktivitäten" und Absperrungen hat sich im gesperrten südlichen Abschnitt des Ehestorfer Heuweges nichts geändert . . .


Mittwoch
14. November 2018 - 9:42 Uhr 
26 Kilometer Stau auf der A7 in Richtung Norden. 
Auch die B75 - Bremer Straße - ist ab der A7 Abfahrt Marmstorf dicht. 

Ich stehe gerade an unserem Ehestorfer-Kreisel. 
Die meisten Sattelschlepper drehen hier eine Ehrenrunde und fahren wieder zurück in den unvermeidlichen Stau oder auch mal in Richtung Vahrendorf . . . 
Viele Pkw-Fahrer dagegen versuchen ihr Glück und fahren weiter in Richtung Ehestorfer Heuweg. 

Um 11:07 Uhr . . .
. . . schau ich mir das Elend an unserer "LandesGrenze" nach Hamburg an. 

Natürlich ist kein Bauarbeiter weit und breit zu sehen . . .
Aber immerhin hält sich auch die Verkehrspolizei hier vornehm zurück.
- In beiden Richtungen fließt ein mäßiger Pkw-Verkehr durch den gesperrten Bereich. -

Bis um 12 Uhr hatten es 6 Sattelschlepper und etliche Pkws bis hierher geschafft.
Deren Wendemanöver waren nicht immer ganz ungefährlich, weil auch Pkws nachdrängten und dann oft auch ungerührt durch die abgesperrte Strecke fuhren.

Der HVV läßt gerade seine Fahrplantafeln an den Bushaltestellen auswechseln:
  
Ab  dem 20. November 2018
fährt der  HVV-Bus 340
(und natürlich auch alle anderen Autos)
hier wieder frei durch. 


Dienstag 
13. November 2018 - 11:09 Uhr
Zur Zeit wir nur an der Ecke Ehestorfer Heuweg - Beim Bergwerk gearbeitet.
Dort wird das Erdloch mit den Kabeln im Seitenbereich/Fußweg mit dem Radlader wieder verfüllt und mit einem Verdichter zugestampft.
Da fahren immer noch ein paar kleine Wägelchen, vom Norden kommend, hindurch und die Bauarbeiter sagen nichts, aber wenn da mal eine Autofahrer vom Radlader angefahren wird, dann wird er seinen Schaden selbst bezahlen müssen . . .  
Fußgänger und Radfahrer dürfen aber weiterhin die Absperrung ungefährdet passieren. 😇

Um 16:3o Uhr hab ich nochmal nachgeschaut.
Es ist nur noch ein einziges Erdloch im Bereich des Grabens am Rehwechsel offen; da ist das Ende der neuen Hauptwasserleitung.
An dem Hydranten im Graben ist ein dicker Wasserschlauch angeschlossen und die Wasserleitung ist teilweise aufgedreht, um die Leitung zu spülen.
Jetzt haben wir endlich unseren kleinen Bach wieder, der vor 50 Jahren noch aus dem Hohlredder heraus den Ehestorfer Heuweg gen Hamburg an der Straße entlang floss.
Alle anderen Erdlöcher sind zugeschüttet worden, es fehlt nur noch an den letzten wenigen Stellen ein kleiner Teil der Asphaltdecke.
Mit anderen Worten: Morgen dürften die Bauarbeiten im südlichen Bereich des Heuweges beendet sein.

Aber aus lauter Sturheit und Rechthaberei wird man die Vollsperrung wohl bis zum 19. November hinaus zögern.
Man kann ja nicht das Gesicht verlieren und mit einer vorzeitigen Öffnung des Ehestorfer Heuweges zugeben, daß man mit der gesamten Art und Weise dieser Vollsperrung Unrecht getan und erheblichen wirtschaftlichen Schaden, bei den hier ansässigen Unternehmen und Einwohnern, angerichtet hat.
  
Montag 
12. November 2018 - 19:02 Uhr
Der Bericht vom heutigen Treffen am Landhaus Jägerhof, in der Online-Zeitung "AKTUELLES aus Süderelbe", ist auch recht informativ:

Die Anwohner des Ehestorfer Heuweg fordern bessere Lösung!
  


Den Video-Bericht von Hamburg-1 könnt ihr unter diesem Link auch noch anschauen:
  
Initiative sammelt Unterschriften gegen Vollsperrung



Meine eigene "Werbetafel"




Montag - 6:48 Uhr 
Ich war schon früh an der Grenze zum Nachbarland Hamburg.
Der Ehestorfer Heuweg war mit seinen Duchfahr-Verbots-Schildern und Absperrungen klar gekennzeichnet:
Hier darf kein Auto durch!
Aber die Berufspendler passierten diese unnatürliche Grenze
trotzdem zahlreich und recht ungerührt.

Ich baute mein Werbeschild für die heutige Fernsehsehaufnahmen von Hamburg 1 und das entsprechende Treffen am Landhaus Jägerhof auf und wartete im Nieselregen auf die Schulkinder-Karawane.
Komisch als die Kinder von ihren Müttern und Vätern bis zur Absperrung gebracht wurden, da hielten sich fremde Autofahrer hier fern.
Kam dann doch einmal ein verirrter Autofahrer, dann bat ich ihn, wenigstens so langsam zu fahren, wie es in einer "Spielstraße" üblich ist. 
- Denn anhalten darf ich ja keinen, das ist Sache der Obrigkeit, die sich hier heute wohltuend zurück hielt.

Nein, über die Begegnung mit dem Fernsehteam berichte ich hier nicht, das könnt ihr heute am Nachmittag im Fernsehen auf dem Sender "Hamburg-1" ansehen.
Vermutlich werden so rund 2 bis 3 Minuten im Vorabendprogramm so ab 16:30 bis irgendwann um 18 Uhr gesendet . . .
(Anmerkung: Der Beitrag wurde gleich am Anfang um 17.oo Uhr gesendet)

Übrigens: Herr Soltau, der Gastwirt vom Landhaus Jägerhof, hat den versammelten Betroffenen die Problematik, um die ab März 2019 geplante Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges, recht klar vor Augen geführt.
Danke an das Team von Hamburg-1 und an Herrn Soltau.


Samstag 
10. November 2018 - 5:02/17:36 Uhr 

Wenn es heute trocken ist, dann werde ich wohl wieder
an der Süd-Grenze zur "Freien und Hansestadt" Hamburg
meine Auskünfte für passende Umleitungen
an gestrandete Autofahrer geben.

Ja, meine "Pfadfinder-Pflichten" habe ich auch heute ausreichend erfüllt. Aufgrund des Wetters mit leichtem Nieselregen war allerdings auch nicht all zuviel los.
Und dennoch: Es gab etliche sehr nette Gespräche an der "Grenze".



Freitag 
9. November 2018 - 12:46 Uhr 
Das gleiche Affentheater wie in den letzten Tagen!
Der Streckenabschnitt vom Wulmsberggrund bis zur Straße
Beim Bergwerk ist immer noch in beiden Richtungen gesperrt.
Keine Bauarbeiter oder Baumaschinen weit und breit.
Ein paar offene Baulöcher im Bereich des Grabens.
Der Fuß- und Radweg und auch die Straße sind mäßig verschmutzt, aber gut begeh- und befahrbar.
Nur, dürfen tun wir's nicht!
Und da wundern sich die Politiker und deren Behörden, daß wir hier so langsam die Nase voll von deren unverantwortlichen Tun haben.
Erst am 20. November soll die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden?
Sie ist doch schon heute frei von Baumaßnahmen!

Inzwischen formt sich der Widerstand gegen diese Willkür der verantwortlichen Behörden Hamburgs.
In Hinblick auf die kommenden Baumaßnahmen ab ca. März 2019 bis zum Dezember wird schon nach einem passenden Rechtsanwalt gesucht, der beratend tätig werden soll und notfalls ungerechtfertigte Sperrungen der Straße mittels Einstweiliger Verfügung solange verhindert, bis eine akzeptable Lösung nicht nur für die direkten Anlieger, sondern auch für die berechtigten Interessen der Einwohner der umliegenden Dörfer im Bereich Niedersachsens, gefunden wird.

Siehe auch:
   
Aktuelles aus Süderelbe - vom 8.11.2018
Lokalpolitiker der SPD akzeptieren keine Vollsperrung
des Ehestorfer Heuweg   
und
Marktplatz Süderelbe - vom 8.11.2018
Ehestorfer Heuweg wieder frei (ab 20. November 2018)
  


Donnerstag 
8. November 2018 - 23:18 Uhr
Ganz aktuell:
Aus verschiedenen Quellen kommt die Meldung, daß der Ehestorfer Heuweg am 20. November 2018 für den gesamten Verkehr wieder freigegeben werden soll.

Unter anderem berichtet die Online-Zeitung marktplatz-süderelbe.de
   "Vollsperrung wird am 20. November aufgehoben."
   


16:40 Uhr 
Bisher ist nicht bekannt, ob bei den bisher seltenen Verkehrskontrollen wirklich Strafmandate geschrieben wurden oder ob es nur mündliche Ermahnungen gab.
Heute kam mir so gegen 10 Uhr ein einsamer Polizist auf der Straße entgegen und erwiderte meinen Gruß auch freundlich.
Ich glaube, daß er mich auch nicht angehalten hätte, wäre ich mit einem Auto langsam an ihm vorbei gefahren. :-)

Wer allerdings meint, in der Zeit der Schulkinder-Karawane, so zwischen 7:15 bis 8:3o Uhr, hier mit dem Auto durchfahren zu wollen, der dürfte zur Zeit hier schnell Probleme bekommen.


Mittwoch 
7. November 2018 - 6:32 Uhr 
Es ist alles ruhig an der Grenze nach Hamburg . . . noch!
Kein "Grenzposten" in Sicht, die Absperrungen und die dazu gehörigen Schilder fein säuberlich an ihrem Platz und eine himmlische Ruhe.
Aber dann, gerade als die Schüler-Karawane fast durch war, da kamen die ersten Sattelschlepper unversehens in diese künstliche Sackgasse und mußten mühsam wenden.
Eine Röhre des Elbtunnels war dicht, eine Lamelle auf einer Brücke auf der A7, so kurz vor dem Elbtunnel, war gebrochen und diese Spur war seit gestern Abend gesperrt. Der Stau bis zum Elbtunnel begann schon in Höhe der Autobahnabfahrt Fleestedt.

Ach so, ich vergaß: Bauarbeiten gab es auf dem gesperrten Teilstück des Ehestorfer Heuweges natürlich auch nicht . . .



Dienstag 
6. November 2018 - 6:48 Uhr 
Bei meiner Ankunft am südlichen Ende der Absperrung waren alle Absperrgitter ordnungsgemäß zugezogen und auch das Durchfahrtverbotsschild stand an der richtigen Stelle, gleich neben dem Durchlaß für Fußgänger und Radfahrer.

Erst direkt an der Absperrung sah man in der nächsten Kurve einen unbeleuchteten grauen Pkw, der halb auf dem Radweg parkte. Drinnen saßen 2 Polizeibeamte in Uniform, die auch freundlich grüßten.

Auf meinem weiteren Morgenspaziergang zum "Nordtor" konnte ich feststellen, daß auch dort die Absperrung rundum in Ordnung war.
Auf dem Rückweg mußte ich allerdings betrübt feststellen, daß da gerade ein unvorsichtiger Zeitgenosse seinen Ausweis und seine Fahrzeugpapiere im "Sperrgebiet" vorzeigen mußte; ob er nun auch wirklich ein Strafmandat bekommen hat, weiß ich nicht . . .
Zu dieser Zeit (es war so gegen 7:10 Uhr) war die Karawane der Eltern mit ihren Schul-Kindern noch nicht auf der Straße unterwegs.
Auch Bauarbeiter oder Baufahrzeuge waren auf dem gesperrten Teilstück noch nicht zu sehen . . .

Auf der Facebook-Seite der Bürgerinitiative 
VerkehrsnotSTAND Rosengarten
wird berichtet, daß die Vollsperrung vermutlich 
ab dem 19. November 2018 wieder aufgehoben werden soll.
Ein offizielles Statement von berufener Seite liegt allerdings noch nicht vor.

Übrigens: 
Im Verkehrsfunk kam bisher kein Hinweis darauf, daß man dem Aktuellen Stau, von Fleestedt bis zum Elbtunnel, nicht über die  U-25  entgehen kann . . . die Folge ist, daß da etliche der noch müden und nacht-blinden Autofahrer vor den Absperrungen am Ehestorfer Heuweg stehen und nicht verstehen, warum man dort nicht durch kann, wenn doch die ganze Straße frei ist . . .


Montag 
5. November 2018 - 7:14 Uhr 
Die Straße wurde gerade wieder von der Polizei
ordnungsgemäß gesperrt. 
Eine Durchfahrt ist nicht mehr möglich. 
Die "Durchfahrt - Verbotsschilder" sind auch wieder dort,
wo sie auch gesehen werden.

Das mit der "freien Durchfahrt" am Wochenende war also doch keine freundliche Geste der zuständigen Behörden gegenüber uns betroffenen Bürgern, sondern wohl eher dem Zorn eines Einzelnen zu zuschreiben.
Diese Eigenmächtigkeit hätte aber auch heute morgen ins Auge gehen können, als die Karawane der Eltern mit ihren kleinen Kindern so um 7:3o Uhr mitten auf der Straße zur Rudolf-Steiner Schule wanderte.



Sonntag
4. NOVEMBER 2018 - 10:27 UHR
Der Ehestorfer Heuweg ist in beiden Richtungen befahrbar! 

- Ich sitze im Auto genau vor dem "Eingangstor". 
Soeben kam mir auch ein Peterwagen entgegen, aber die beiden Polizisten haben die Durchfahrt-Verbotsschilder auch nicht wieder aufgestellt. 
Also ist die Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges für diesen Sonntag wenigstens stillschweigend aufgehoben worden.
An beiden Endpunkten der bisher vollgesperrten Straße stehen die Tore weit offen. 

Mein Video über den heutigen Zustand des Ehestorfer Heuweges findet ihr hier bei YouTube unter:


1 VID 20181104 095331-KS
Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges 2018 und 2019


Grenzeingang-Nord, hinein in das Niemandsland

Grenzübertritt in den Süden Niedersachsens

Und hier geht es aus dem Süden
wieder zurück in den kalten Norden . . .

Ich bin gespannt, wie sich morgen früh (am Montag),
die Eltern verhalten, die ihre Kinder aus dem Süden
zur Rudolf-Steiner-Schule bringen 😇



Freitag
2. November 2018 -12:55 Uhr  
Marktplatz Harburg, Harburg-aktuell.de - 2. November 2018
Sperrung Ehestorfer Heuweg: 
Politik bekennt - wir haben gepennt
Ächt Lesenswert !


15:47 Uhr
Ich war gerade eben auf der Baustelle . . . 
. . . aber die Bauarbeiter waren schon mit ihrer Arbeit fertig und alle waren verschwunden.

Die Front-Barrieren waren zugezogen, aber einige ungeduldige Autofahrer hatten es rechts daneben doch noch vorbei geschafft. Und dann kam die Überraschung:
Die lange Schlange der Barrieren auf der Mitte der Fahrbahn war auch verschwunden. Einfach abgeräumt . . .
So weit das Auge blicken konnte . . . nur gähnende Leere!
  
  
Am Nordende, nahe der Straße Wulmsberggrund, waren zwei Durchfahrten offen, ein kleiner, freundlicher Dienst der Bauarbeiter an uns gestresste Autofahrer . . .

Also kommt am Wochenende hier vorbei und seht selbst nach und schaut euch den Unfug an, den der LSBG (Hamburger Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer) hier immer noch mit der Vollsperrung anstellt:
Aus der Entfernung gesehen
 scheint die Absperrung unpassierbar zu sein


Aber hier könnten sich sogar zwei 40-Tonner begegnen.

Und auch hier, am nördlichen Ende,
stehen beide Tore weit offen, da kommt man
auch bequem wieder hinaus in die Freiheit.

Und so sieht das nördliche Ende mit dem Blick gen Süden aus.

Nun?
Wer kommt am Sonntag und sieht sich diese "Baustelle" an?




Donnerstag
1. November 2018 -17:08 Uhr  
  
Hamburg-Wasser räumt gerade einen großen Teil seiner Absperrungen weg.
Jetzt ist fast der ganze Ehestorfer Heuweg, vom Wulmsberggrund bis zur Straße Beim Bergwerk, im Gegenverkehr befahrbar, wenn man dieses denn dürfte . . .

Nur noch der Teil vom Rehwechsel bis zur Straße Beim Bergwerk ist auf eine Spur (mit einer zusätzlichen Fußgänger-Passage) verengt.
- Hier wäre jetzt eine Ampel-Regelung angebracht,
- aber das ist den Verantwortlichen wohl zu teuer . . .



Dienstag
30. Oktober 2018 -12:11 Uhr  
  
Hamburg-Wasser scheint mit seiner Buddelei fertig zu sein.
Vermutlich sind nur noch kleinere Aufräumarbeiten zu erledigen.

Mit viel Glück werden die Absperrungen zum Feierabend soweit zurück genommen, daß sich im gesamten Baustellenbereich an den meisten Stellen zwei Pkw's begegnen können.
Vielleicht werden sogar die Durchfahrtverbots-Schilder entfernt? Ich werde hier heute so um 17:3o Uhr berichten . . .
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18:00 Uhr
Ein munteres Bächlein fließt im Graben des Ehestorfer Heuweges gen Hamburg; die Bauarbeiter für Hamburg-Wasser haben die Spülung der neuen Wasserleitung gerade beendet.
Aber die Absperrungen zur Baustelle stehen unverändert an ihrer alten Stelle, obwohl die meisten Teile der Baustelle befahrbar wären.
Mit anderen Worten: 
Die letzten 80 Meter des südlichsten Teils der Baustelle sind nur jeweils in einer Richtung mit Pkw's befahrbar . . . eventueller Gegenverkehr müßte in den Graben ausweichen oder einer muß halt rückwärts fahren.

Unklar ist weiterhin, in wieweit das Befahren dieser inoffiziellen "Fußgänger-Zone" stillschweigend geduldet wird, denn das runde Durchfahrt-Verboten Schild ist, in Fahrtrichtung Hausbruch, immer noch ganz in der Ecke links aufgestellt (an der Seite der Straße "Beim Bergwerk") und beim Einfahren in die "Fußgänger-Zone" praktisch nicht sichtbar.


Montag
29. Oktober 2018 -12:24 Uhr
   
Noch hat sich nicht viel getan. 
Gestern war es recht ruhig an der nördlichen Absperrung, obwohl ja der in Ehestorf am Kiekeberg stattfindende Hubertus-Markt Anderes erwarten ließ.

Ärgerlich war nur, daß es wieder einmal ein SUV- und ein Audi-Fahrer waren, die mit weit überhöhtem Tempo durch die abgesperrte Zone fuhren und dabei auch viel Staub aufwirbelten.

Die Mehrzahl der doch durchfahrenden Autofahrer (es waren nur wenige) kannten offensichtlich die Absperrung schon und fuhren langsam durch, damit Radfahrer und Fußgänger nicht gefährdet wurden.

Aber immerhin konnte ich meinen Pfadfinder-Tugenden wenigstens mit einer einzigen Guten Tat genüge tun und einem älteren Herrn mit seiner Enkelin den besten Weg zum Hubertusmarkt weisen. 😔


Freitag
26. Oktober 2018 -10:37 Uhr

Die neue Hauptwasserleitung ist fast bis zum "Rehwechsel" verlegt; es ist nur noch der Anschluß zur alten Wasserleitung in Richtung Ehestorf fertig zu stellen.
Die Absperrungen vom Rehwechsel bis zur Straße Beim Bergwerk gleichen in etwa den im nächsten Jahr zu erwartenden Vollsperrung im Bereich veon der Rudolf-Steiner-Schule bis zur  B73   (Cuxhavener Straße) = 3 Segmente.
1. Bereich Baustelle
2. Bereich Fußgänger (Radfahrer sollten absteigen. 
3. Bereich für den Fahrverkehr von Baufahrzeugen und am Sonntag (und in der Dunkelheit, wenn auf der Baustelle nicht mehr gearbeitet wird) für den allgemeinen Verkehr in einer Richtung (Einbahnstraße oder Ampel-Regelung)

Zur Zeit ist der längste Teil des abgesperrten Ehestorfer Heuweges, auch mit gleichzeitigem Gegenverkehr, gut befahrbar. Da sind nur ein paar kleinere Hindernisse im Weg.
Lediglich das südlichste Stück, kurz vor der Straße Beim Bergwerk bis zum Rehwechsel ist nur einspurig befahrbar, aber gut überschaubar. 
Mit einer Ampel-Regelung wäre dieser Bereich auch mühelos passierbar, aber das war den Hanseaten wohl zu umständlich und zu teuer!

Ich werde am Samstag vermutlich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr an der nördlichen Seite der Absperrung wieder vor Ort sein und den zum Hubertusmarkt am Kiekeberg fahrenden Autofahrern ein paar Umleitungs-Tipps geben . . .

In meinem Bekanntenkreis wurde ich auch schon gefragt, ob ich da auch Autogramme geben werde . . . aber mir reicht schon ein freundliches Lächeln des geplagten Autofahrers und ein "Dankeschön" von den gestreßten Autofahrerinnen. 😉


Montag
21. Oktober 2018 -10:37 Uhr
Nein, ein Einlenken der Arbeiter
(oder genauer: der Verkehrsbehörde) auf der Baustelle ist nicht sichtbar.
Das gesperrte Teilstück ist weiterhin überproportional breit.

Auch das Durchfahrt-Verbot-Schildist noch nicht wieder aufgestellt worden; es ist dennoch nicht ratsam in die Baustelle einzufahren . . . die Bauarbeiter scheinen auch nicht gerade fröhlich und gut gelaunt zu sein.
Mal sehen, ob da jetzt der versprochene Zwei-Schichten-Betrieb und auch die Samstags-Arbeit eingeführt wird . . .

18:07 Uhr
Jetzt komme ich doch ein wenig ins Grübeln.
   Die Absperrgitter, die ja nur die Autofahrer am Durchfahren hindern sollen, sind nicht vorgezogen worden.
Auch das schöne, runde Durchfahrverbotsschild ist noch nicht wieder da.
Bisher war es hier so üblich, daß falsch stehende Schilder und auch die "Eingangstore" täglich kontrolliert wurden und bei Bedarf zurecht gerückt oder auch neu beschafft wurden.
Könnte es also doch so sein, daß uns die Behörden stillschweigend die Durchfahrt eröffnen wollen, ohne dabei ihr Gesicht zu verlieren?


Sonntag
21. Oktober 2018
   

Das Einfahrtsverbotsschild ist immer noch verschwunden und die Absperrbarrieren wurden in der Mitte der Baustelle von Unbekannt zu einer Art Nothaltebucht verschoben, wohl um einem entgegenkommenden Fahrzeug hier ein Ausweichen zu ermöglichen.
Es zeigen sich also inzwischen so leichte Regungen, daß sich die hiesige Bevölkerung derartige Schikanen seitens der Hamburger Behörden nicht ohne Widerstand gefallen lassen wird.

Wenn diese Machtspielchen der Hamburger Behörden hier so weiter gehen, dann dürfte an der Baustelle noch so einiges Ungemach ins Haus stehen.

Die Aussichten für morgen sehen nicht allzu rosig aus, nachdem sich gestern an der nördlichen Seite der Vollsperrung sogar ein Fahrzeug der Feuerwehr festgefahren hatte. (Bericht eines Radfahrers, als ich heute dort vor Ort war.)
Mit anderen Worten:
Die verbliebene Straßenbreite für Fußgänger und Radfahrer reicht auch nicht als Rettungsgasse für größere Fahrzeuge der Feuerwehr aus.



Samstag
20. Oktober 2018 - Vorausschau 

Da am Freitag schon recht früh das Arbeitsende eingeläutet wurde, ist wohl kaum zu erwarten, daß da wieder auf der Baustelle gearbeitet wird . . .
Die "Eingangstore" sind zwar breit geöffnet, aber die Barrieren zur Abgrenzung des Baustellenbereiches sind leider nicht so, wie sonst so oft, zurück gezogen worden; die Fahrbahn für Fußgänger und Radfahrer blieb erheblich verengt.

Mit einer Verkehrsampel wäre die gesamte Baustelle auch für Pkw's gut passierbar gewesen, wäre da ein wenig guter Wille seitens der Behörden und der ausführenden Bau-Träger vorhanden.
Aber das hätte ja vermutlich einige Extra-Kosten verursacht . . .
- Ein Spiel um Geld und Macht!

Samstag 
20. Oktober 2018 - 11:3o Uhr
Es fehlt das runde Einfahrtverbotsschild am südlichen Ende der Baustelle . . . theoretisch gesehen darf hier jetzt jedermann durchfahren, ohne befürchten zu müssen, daß er dort ein Strafmandat kassieren könnte.


Ein Lichtblick oder aber ein Wutausbruch mit ein wenig Randale?
Es stellt sich jetzt allerdings die Frage, wer dort zur Tat geschritten ist.
Etwa ein Mitarbeiter einer der zuständigen Behörden, die inzwischen ein Einsehen hatten oder ein ungeduldiger Zeitgenosse, der das Verkehrszeichen geklaut hat.

Jedenfalls habe ich dieses Schild weder in einer der Baugruben noch am Waldrand oder im Graben gefunden . . .


Als ich am späten Nachmittag noch einmal ein wenig spazieren ging, da kam mir zuerst ein Pkw aus Stade entgegen. 5 Minuten später fuhr ein Peterwagen in der Baustelle an mir vorbei und etwa 2 Minuten danach kam noch einmal ein Mannschaftswagen der Polizei durch die enge Gasse.
Die Polizei war aber offensichtlich nicht auf den Fang von Verkehrssündern aus . . .



Freitag
19. Oktober 2018 10:15 h

Das Kabel-Deutschland Telefon-Festnetz und das Internet sind TOT!
Ich sitze gerade an der Bushaltestelle am Hohlredder und quäle mich mit der Mini-Tastatur am PhoneTab herum.

Ein Bauarbeiter bestätigte mir den gestrigen Besuch von Kabel Deutschland auf der Baustelle.
Am Vormittag war der Stördienst von Kabel-Deutschland/Vodafone für mich per Handy nicht erreichbar; unser Festnetz-Telefon war ja tot!


Endlich . . . den Technischen-Stördienst erreichte ich so um 12 Uhr herum und wurde ausgezeichnet und freundlich von Herrn Lindel (Berlin) informiert und noch zusätzlich gut beraten. 


"Ja, die Störung in unserem Bereich wird schon bearbeitet und ihnen wird eine SMS zugeschickt, wenn die Störung behoben ist."


Um 16:07 Uhr war ich wieder dort. 
Gähnende Leere auf der Baustelle . . .
Die "Eingangstore" waren zwar breit geöffnet, aber die Barrieren zur Abgrenzung des Baustellenbereiches waren nicht so wie sonst oft zurück gezogen worden.
Das war sonst so das versteckte Signal "Wer hier unbedingt durch muß, der möge jetzt hier durchfahren - wir Bauarbeiter sind jetzt weg, uns stört ihr nicht". 


Oh ich vergaß:Als ich mich langsam wieder Richtung Heimat begeben wollte, da kam ich noch ins Gespräch mit einem Motorrad - Polizisten . . .

(Ein paar Minuten vorher kam mir innerhalb der Baustelle ein dicker Mercedes mit Berliner Kennzeichen entgegen.) 😈
Nein, so ganz einig wurden wir uns nicht, als es um die Art und Weise dieser, in meinen Augen völlig überzogenen, Vollsperrung ging.
Doch bei dem Punkt, daß man dennoch nicht unhöflich oder gar beleidigend werden dürfte, kamen wir uns deutlich näher.

Was bleibt so einem vernünftigen Beamten auch Anderes übrig, als tunlichst die Weisungen seiner Vorgesetzten nach Außen hin auch klar zu vertreten . . .




Mittwoch, 17. Oktober 2018

Der Artikel in der Bildzeitung vom vergangen Donnerstag scheint den für die Vollsperrung Verantwortlichen schwer im Magen zu liegen. 
Nur, von einem Einlenken ist hier nichts zu sehen.
Im Gegenteil! 

Jetzt werden die Absperrgitter so dicht wie nur möglich an den für Fußgänger und Radfahrer freigehaltenen Bereich der Straße heran geschoben und auch zum Feierabend kaum noch zurück gezogen.

Es entsteht der Eindruck einer Macht-Demonstration nach dem Motto:
  
"Was, ihr wollt hier durchfahren?
Geht nicht, ihr seht doch, daß wir doch fast die ganze Straßenbreite brauchen. Auch in der Nacht, wenn wir nicht hier sind!"


Berichte in der Online-Zeitung Marktplatz Süderelbe, daß da demnächst in zwei Schichten gearbeitet werden soll und daß da sogar der 340-iger HVV-Bus 4 mal am Tage durchfahren dürfe, scheinen pure Augenwischerei zu sein.

Der für Niedesachsen zuständige Verkehrsminister Althusmann
wird in der lesenswerten Online-Zeitung (siehe auch die noch auf Papier gedruckte Zeitung "Neuer Ruf Süderelbe") folgendermaßen zitiert:

Damit die medizinische Versorgung gewährleistet wird, könnten Ärzte und Pflegedienste morgens und abends in einem Konvoi die Baustelle passieren. Dieselbe Regelung gelte ebenfalls für die Buslinie 340 der KVG, deren Fahrzeuge den Ehestorfer Heuweg vier Mal am Tag befahren dürften. Auch auf die Klagen der Anwohner, dass nur sporadisch gearbeitet wird, habe man reagiert: es sei vereinbart worden, dass an sechs Tagen in der Woche in zwei Schichten auf der Baustelle gearbeitet wird . . .

Auch der Schlußsatz des Artikels spricht Bände:
"
Bahnt sich da die nächste Posse um den Ehestorfer Heuweg an?"

Wie weltfremd Politiker doch sein können!
Ich möchte mal den Arzt sehen, der zu einem Notfall nicht rechtzeitig kommen kann und seinem Patienten am Telefon sagt, daß der Konvoi gerade abgefahren sei und der nächste Ärzte-Konvoi leider erst wieder am späten Nachmittag durch die Baustelle geleitet wird!

Sind solche Konvois nicht auch in anderen Kriegsgebieten üblich?


Montag, 15. Oktober 2018
11:25 Uhr


"Rien ne va plus . . ."  -  Nichts geht mehr!

Soeben hat einer der Bauarbeiter für "Hamburg-Wasser" die Absperrbarrieren noch um gut einen halben Meter an die, für Radfahrer und Fußgänger verbliebene, Wegkante herangezogen.
Außerdem fahren auf dieser, für Fußgänger und Radfahrer reservierten Fläche in diesen Minuten auch fleißig der  Bagger/Radlader und andere Baufahrzeuge hin und her.


Ob die Jungs hier nun auch sauer geworden sind oder ob das eine Anweisung von "ganz Oben" ist, um den Protest gegen diese irrsinnie Art und Weise der Vollsperrung einer Hauptentlastungs-Straße durchzusetzten - ich weiß es nicht.

Aber sorry, mir sieht das nach einer neuerlichen und weitergehenden Schikane der Hamburger Behörden aus, denn auf Hamburger Gebiet war es ja in der vergangenen Woche auch möglich, ein in einer Kurve gelegenes Teilstück (ca. 100 Meter!) nahe der Rudolf-Steiner-Schule für den Verkehr in beiden Richtungen frei zu geben, obwohl "Hamburg-Wasser" auch dort die neue Wasser-Hauptleitung im Graben neben dem Radweg eingebuddelt hatte! 
 Der Verkehr wurde lediglich mit dem Vorfahrtschild "weißer und roter Pfeil" abgesichert. 
Und: Nein, von keiner der beiden Seiten konnte man dort sehen, ob schon ein Fahrzeug aus der Gegenrichtung in den Baustellen-Bereich eingefahren war!
Aber weiter südlich, zum Nachbarn Niedersachsen hin, nein, da ist das nicht möglich, da ist das zu gefährlich und da entspricht es ja auch nicht den Vorschriften. Da muß die Straße voll gesperrt werden und da wird dann auch noch das verbliebene freie Straßenstück künstlich so verengt, daß da möglichst kein Auto mehr vorbei kommt!



Samstag, 13. Oktober 2018

Heute (und sicherlich auch morgen) wird hier nicht gearbeitet. 
Die Bauarbeiter haben fast die ganze Straßenbreite geräumt und die Pkw's könnten hier am ganzen Wochenende bequem durchfahren, wenn sie es denn dürften. 

Eine dringende Bitte an die Autofahrer habe ich allerdings:

Wenn ihr hier unbedingt durchfahren müsst und dabei ein Strafmandat riskiert, dann

achtet bitte besonders auf Kinder, 

die diese Straße ja fast legal und auf voller Breite als "Spielstraße" mit ihren Fahrrädern benutzen! 

Das Tempo einer "Spielstraße" sollte für euch reichen!

Freitag 12. Oktober 2018
10:29 Uhr 
Hamburg-Wasser ist mit Hochdruck am Buddeln und belegt im nördlichen Teil der Baustelle fast die ganze Straßenbreite.
Vor 17 Uhr ist auch eine dringend erforderliche (oder illegale) Durchfahrt kaum möglich. Möglicherweise wird hier auch noch zusätzlich in 2 Schichten gearbeitet . . . dann wird die Baustelle erst später von den Baufahrzeugen geräumt . . 

Ein wenig vom Glauben bin ich abgefallen, als da doch tatsächlich ein Sattelschlepper mit einem Balken "Schwerlastverkehr" über dem Fahrerhäuschen und einem dicken Bagger auf der Ladefläche auftauchte und wieder abdrehen mußte.
Nee, der wollte nicht zu dieser Baustelle!


12:29 Uhr
Keine Änderung . . .
Heute Nachmittag bin ich nicht an der "Landes-Grenze".
Da muß ich zu Hause Kuchen essen . . .




Donnerstag 11. Oktober 2018
10:39 Uhr
Baumfällarbeiten !
Durchfahrt zur Zeit nicht ratsam . . .

11:48 Uhr
Nichts geht mehr.
Die beiden Endpunkte der gesperrten Strecke wurden zusätzlich blockiert.
Es werden Baumfällarbeiten vorgenommen.
Der Neubau der Hauptwasserleitung, im bisherigen Wassergraben, ist in vollem Gange.
Große Sandberge auf einer Spur der Fahrbahn.

Die Wasserwerke arbeiten zeitweise in Zwei-Schichten.
Daher wird für uns Nachbarn die (noch) illegale Durchfahrt zwischen den Absperrungen vermutlich erst in den späten Abendstunden möglich sein.

Meine nächste Nachricht wird hier so gegen 16:30 Uhr zu lesen sein.

Bis dahin denkt bitte daran:
Den Letzten beißen die Hunde!
Ich hatte bisher die Gelegenheit mit allen Verantwortlichen auf der untersten Ebene (mit denen, die die den Zorn und die Prügel abbekommen und für die Fehler der Verwaltungen und der Politiker herhalten müssen), gesprochen.
Dabei ist imho anzumerken, daß die Verantwortlichen für den Neubau der Hauptwasserleitung ihren Bereich am besten im Griff haben und ehrlich bemüht sind, so schnell wie möglich ihre Arbeiten durchzuführen.

17:28 Uhr
Der letzte Kleinlaster mit Bauarbeitern ist gen Süden von der Baustelle abgefahren.
Der Ehestorfer Heuweg ist nun wieder in seine ganzen Breite frei für unsere Radfahrer und Skater.
Lediglich am nördlichen Ende ist  eine der Fahrbahnen voll mit dem ausgebaggerten Erdgut aus dem Graben neben dem Radweg.

Na denn, bis morgen Vormittag.

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