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Der Ehestorfer Heuweg wird ab dem 2. September 2024
und in den nächsten 2 Jahren (!)
wieder stärker belastet.

Zeitweilige
 Sperrungen  im Bereich der Bremer Straße  B75  
in der Umgebung der Autobahnverzweigung
Marmstorf
der
 A7  und der  A261


Aktueller Hinweis
Stand 8.November 2024 - 15:30 Uhr:
Die Angaben bei Google-Maps und auch im Verkehrsfunk
können aktuell teilweise falsch sein und sind mit Vorsicht zu genießen!
Der 2. Routenplaner "WAZE", auch aus dem Hause Google
zeigt zur Zeit den Marmstorfer Bereich korrekt an:

WAZE - Anschlußstelle Marmstorf der A7

Zum aktuellen Stand in Marmstorf siehe hier bei
Google-Maps-1  

Und für Ehestorfer ist hier die Stau-Problemstelle bei der Einmündung
des Ehestorfer Heuweges in die Cuxhavener Straße
 B73

Google-Maps-2

 Zuletzt aktualisiert am: Freitag, 8. November 2024 - 17:08 Uhr

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Sonntag, 27. August 2023

Das DUO-Rennen in Emsen
eine Kultveransstaltung

 Wer dieses Rennen auf der Wiese am Feuerwehrgerätehaus in Emsen (Gemeinde Rosengarten) noch nie miterlebt hat, der hat wirklich etwas verpaßt.
Zur ersten Information schaut einmal hier in der Wikipedia vorbei, damit ihr wißt, daß es da um ein legendäres Kranken-Transport-Fahrzeug handelt oder besser gesagt, einen Benzin-motorgetriebenen Rollstuhl aus der ehemaligen DDR.
Andere machen Rennen mit getunten Rasenmähern, in Emsen sind es spaßige fahrbare und knatternde Rollstühle:

Dieses Fahrzeug ist allerdings zu schade, um in einem Rennen so zu leiden, wie ihr es auf den nächsten beiden Fotos seht.

 

Und hier folgt der absolute Härtetest in der Matschkuhle:


Diese Videos sind etwas für alle Duo-Fans:





Donnerstag, 15. Juni 2023

Ehestorfer Heuweg: Der Countdown läuft!

Nach rund 4 Jahren Baustellen-Wurstelei nähert sich jetzt das Ende der Teil- und Vollsperrungen des Ehestorfer Heuweges.
Die offizielle Freigabe soll in der Nacht vom Freitag, den 30.Juni zum Samstag, den 1. Juli 2023 erfolgen.
Aufgrund einer kleinen Eröffnungsfeier ist allerdings am Samstag so zwischen 10:30 und 12:oo Uhr noch einmal mit einer kurzfristigen Vollsperrung zu rechnen.
Fraglich ist nur noch, ob es das hinter vorgehaltener Hand,  versprochene Freibier aus dem Landhaus Jägerhof gibt . . .
Ich bin jedenfalls noch einmal mit meinem Klappstuhl dort:


Ein Apell an alle Auto- und Krad-Fahrer auf dem Ehestorfer Heuweg:
Bitte haltet euch bis zur Freigabe wenigstens an ein gemäßigtes Tempo
von höchstens 30 km/h (aber denkt an die mögliche 55,-- €uro "Maut"!).
und macht auch dann nach der Freigabe dieser Umleitungs-Strecke  U25 / U54
für die Elbtunnel-Autobahn  A7  den Ehestorfer Heuweg nicht zu einer Rennstrecke!

Mittwoch, 28. Dezember 2022

Ehestorfer Heuweg (Hamburg-Hausbruch):
Dank an Peterwagen Besatzung des PK47

"Die Polizei, dein Freund und Helfer" ist nicht immer nur ein leerer Spruch, manchmal gilt dieser auch im guten und übertragenen Sinne, und nicht nur bei einem Malheur.

Freunde, ihr habt mir meinen Glauben an meine Fahrtüchtigkeit wieder gegeben!
Als nicht gerade junger Rentner gehöre ich ja schon zu den verdächtigen Autofahren, von denen einige Mitbürger sagen, daß sie nicht mehr verkehrstüchtig seien . . .
Aber das ist eine längere Geschichte; Ungeduldige mögen daher gleich bis zum Ende dieses Posts scrollen und die Fotos aufmerksam betrachten.

Was war geschehen?
Nun, ich begleite die Straßenbaumaßnahmen am Ehestorfer Heuweg schon von Anbeginn an. Die "Unendliche-Geschichte" ging ja schon im Jahr 2018 los, weil der Fahrradweg, von Hausbruch bis hinauf zur Landesgrenze im Süden, teilweise in einem unzumutbaren Zustand war und dieser saniert werden 
sollte.

Aber nun zurück zum aktuellen Geschehen.
Das letzte Stück im Norden des Ehestorfer Heuweges wurde kurz vor Weihnachten, nur für den Anliegerverkehr, provisorisch freigegeben.
Dabei ist den zuständigen Behörden und den ausführenden Firmen ein fataler Fehler unterlaufen, der bisher kaum jemanden aufgefallen zu sein scheint.

Ich kam gerade von einem Besuch aus der Altwiedenthaler Höhe und fuhr gen Neugraben; mir viel nichts Besonderes auf.

Auf dem Rückweg parkte ich beim Jägerhof und inspizierte neugierig die kräftig geänderten Absperrungen und die Beschilderungen, ohne daß mir da etwas auffiel.
Wie so oft, traf ich einen meiner ebenfalls an den Baumaßnahmen interessierten Bekannten und wurde mit den Worten empfangen: "Na, du Geisterfahrer!"
Ich hatte keine Ahnung, was das sollte?
Ich bin weder zu schnell gefahren noch habe ich die Ampel zur Cuxe (B73) bei frühem Rot überfahren.
Also besichtigten wir gemeinsam den Ort meiner angeblichen Untat.
Siehe das unten stehende Foto mit dem roten "recycelten Ferrari".
Und siehe da, ich war tatsächlich in eine Falle geraten und von der letzten Baaken-Schikane vor der betonierten Bushaltestelle auf der Gegenfahrbahn bis zur Kreuzung gefahren!
Auweia! Jetzt kamen mir auch schon leise Zweifel, ob ich denn noch wirklich fahrtüchtig sei.

Nachdem ich einen ganzen Abend dort an der Einmündung verbrachte und den Verkehr beobachtete, kam mir am dritten Tag eine Peterwagen-Besatzung des PK47 Neugraben zu Hilfe und gab mir meinen Glauben an meine eigene Fahrtüchtigkeit wieder zurück:
Sie fuhren auch ungerührt auf der falschen, linken Fahrspur. so wir ich vor ein paar Tagen. Und Nein, sie waren nicht im Einsatz, so mit Blaulicht und Martinshorn, sie fuhren offensichtlich zur Mittagspause zurück zum Revier.
Das "Beweis-Foto" habe ich aus einem kleinen Handy-Video heraus kopiert, damit ich das meiner Frau zeigen konnte (so als Beweis
, daß ich in meinem Alter noch fahrtüchtig bin).
Allerdings habe ich das Nummernschild unkenntlich gemacht und auch das Datum mit der genauen Uhrzeit übermalt, damit es da auf der Revierwache keinen Ärger gibt.

Da ich auch an meine Mitbürger denke, die dort entlang fahren, und ich sie vor einer Karambolage mit dem einbiegenden Verkehr bewahren möchte, habe ich das Problem den Bediensteten des PK47 per eMail dargelegt und auch entsprechende Vorschläge zur Entschärfung der Problematik an der Einmündung zum Ehestorfer Heuweg dargelegt.
Da keine Antwort kam, obwohl es dort ja jederzeit hätte krachen können, habe ich dann die eMail kopiert und zusammen mit meinem Blogeintrag am Sonntag, den 25. Dezember zur Revierwache in Neugraben gebracht, dort das ganze Problem auch noch ausführlich erläutert und mir auch noch schön säuberlich auf meiner Kopie den Eingang bestätigen lassen.

Aufgrund dieser Geschehnisse bedanke ich mich hiermit aufrichtig (nein, das ist nicht ironisch gemeint!) bei der ebenfalls unglücklich fahrenden Peterwagenbesatzung:
Freunde, ihr habt mir gezeigt, daß ich noch genau so gut wie ihr fahren kann und daß mir meine Frau meinen Führerschein noch nicht weg nehmen darf!

Anmerkung:
Sollte an der besagten Einmündung ein Fahrzeuglenker zu Schaden kommen, so stehe ich für Auskünfte und mit einigen Fotos und einem speziellen Video zur Verfügung, auf denen natürlich auch einige Kfz-Kennzeichen lesbar sind . . .
Daraus kann man ableiten, daß die Besatzung des besagten Peterwagens eventuell als Entlastungszeugen dienen können.

 




Relevante Links:

Sonntag, 11. Dezember 2022

Polizeieinsatz auf der Straßen-Baustelle Ehestorfer Heuweg

Freunde, wann immer auch die letzte Asphaltdeckschicht (Nutzschicht) gelegt werden mag (bei Frost geht das leider normalerweise nicht), ich habe da eine Bitte:

Haltet die Behelfsfahrbahn für die Asphalt transportierenden Lkw's frei!
Ein Polizei-Einsatz wie am Freitag zur Mittagszeit kann nicht die Lösung sein!
Hier eine Kopie meines Beitrags bei Facebook https://www.facebook.com/groups/1498737966893158/posts/5171106012989650/
#Polizeieinsatz auf der Straßen-Baustelle #Ehestorfer Heuweg
Obwohl der Ehestorfer Heuweg für den #Durchgangsverkehr voll-gesperrt ist, war gestern ein Polizeieinsatz notwendig um eine reibungslose Asphaltierung der neuen Fahrbahn zu gewährleisten.
Da konnten oder wollten so einige uneinsichtige Pkw-Fahrer nicht rückwärts aus der Baustraße ausfahren, um den entgegenkommenden Lkw mit seiner 150 Grad heißen Asphaltfracht - mit seinen weithin sichtbaren gelben Blinklichtern - bis zur Asphaltiermaschine durch zu lassen.
Ob es anschließend zur verdienten Knöllchenverteilung kam oder nicht, ist nicht bekannt.
Foto by Georg/Hausbruch:


Samstag, 3. Dezember 2022

Eingeschränkter Lieferdienst für Fahrzeuge über 3 Meter Höhe!

Achtung Brummi-Fahrer:
Auch wenn ihr hier nur zum Lieferdienst in die Baustraße einfahren wollt, denkt daran, daß ihr im nördlichen Teilstück nicht mehr durch kommt!
Was da genau diese Einschränkung der Höhe eines Fahrzeuges nun bedingt, ist noch nicht bekannt, aber es lohnt sich nicht, so eben mal zu testen, ob man sich da sein Fahrzeug-Oberteil abrasiert oder nicht.
Also haltet euch ab Montag, den 5. bis zum 16. Dezember 2022 tunlichst fern vom nördlichen Bereich des Ehestorfer Heuweges!

Sonntag, 27. November 2022

Schilda die Zweite
Baustelle Ehestorfer Heuweg

Aktualisierung vom 30.11.2022 - 11:22
Das Schild war wohl ein Überbleibsel von dem Weihnachtsbasar an der Rudolf-Steiner-Schule.
Es ist jetzt wieder weg. 😎
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.
Es gibt schon wieder ein neues Schild mit einem schwarzen Pkw auf weißem Feld mit rotem Rand.
Da dieses Schild nicht der Normgröße-1 von 420 mm entspricht, besteht die Möglichkeit, daß dieses dort von einem Spaßvogel an dem bestehenden Mast neben der Verkehrsinsel vor der Rudolf-Steiner-Schule angeschraubt wurde.
Möglicherweise soll es auch dazu dienen, hier unberechtigte Autofahrer noch einmal zum Nachdenken zu bringen, ob sie denn überhaupt ein Anlieger sind, die hier ja in die Baustelle hineinfahren dürfen?
Rätsel über Rätsel!

Samstag, 26. November 2022

Bredenbergsweg Ausfahrt gesperrt.
Schilda läßt grüßen!

Den Anwohnern vom Bredenbergsweg wurde die direkte Zufahrt zum Ehestorfer Heuweg gesperrt. Wenn sie jetzt zum Ehestorfer Heuweg wollen, bleibt ihnen nur der unzumutbare und ungeeignete Weg über die sehr schmale Bergstraße Altwiedenthaler Höhe.

Oder sie mißachten einfach das heute neu aufgestellte Verkehrsschild, das nur noch den Baufahrzeugen die Ausfahrt erlaubt.
Die Anwohner wurden von dieser Maßnahme offensichtlich nicht vorher informiert . . . 

Ein neues Verkehrsschild im Bredenbergsweg.
Blickrichtung zum Ehestorfer Heuweg:



Donnerstag, 10. November 2022

Es ist Licht am Ende des Tunnels:
Baustelle Ehestorfer Heuweg

Die Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges hat nicht nur den direkten Anwohnern viel Ärger und Sorgen bereitet; auch so mancher Pendler war sauer, besonders, wenn es auch noch vor dem Elbtunnel auf der  A7  zum Stau kam.
Lobende Worte von den Betroffenen waren nur selten zu hören und es ist ganz gut, daß die recht fleißigen Arbeiter am Straßenbau nicht immer alles gehört haben, was da so gesagt wurde.
Den Planern und der Verkehrsbehörde hätte es dagegen aber wohl gut getan, wenn sie einmal etwas besser zugehört hätten.

Aber das hat sich jetzt mächtig geändert!
Es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Bei meinen fast täglichen Spaziergängen von der Rudolf-Steiner-Schule bis runter zum Jägerhof höre ich immer mehr lobende Stimmen über die Anzahl der doch recht rührigen Bauarbeiter.
Auch die eine oder andere eMail flattert mit Fotos bei mir rein, auf denen man den Fortschritt sieht.
Besonders angetan hat es mir dabei der Baggerfahrer hoch oben auf dem Berg Mutterboden, der ganz sichtlich bei seinem "Tanz auf dem Vulkan" mit seinem Raupen-Bagger, richtig Freude an seiner Arbeit hatte (siehe Fotos unten).

Waren am Anfang der Bauarbeiten noch viele skeptisch, ob die ganzen Bauarbeiten termingerecht erledigt würden, mehren sich jetzt die Stimmen mit dem Tenor:
"Ich glaub, die schaffen das doch noch vorzeitig in diesem Jahr, daß auch noch das letzte Stück der Hauptstraße vor dem Jägerhof noch in diesem Jahr asphaltiert wird!"

Die neue Bus-Haltestelle vor dem Landgasthaus Jägerhof
und ganz rechts der "Blaumilchkanal" 😇


Der "Tanz auf dem Vulkan", ein Baggerfahrer mit Freude bei der Arbeit.

Von hier oben hat man die schönste Aussicht!

Montag, 8. August 2022

Vollsperrung, Stau auf der A7
und Schwerlastverkehr auf Abwegen

Meine Antwort auf einen Kommentar bei Facebook in Sachen Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges:

Tscha Jan, der Ehestorfer Heuweg hat von mir einen neuen Namen bekommen: "Straße der Analphabeten".

Aber mal im Ernst: Google ist mit seinem Navi-System zum großen Teil mit Schuld an der Misere. Deren GPS-Automatik registriert die vielen illegal durchfahrenden Fahrzeuge als Indiz dafür, daß die Straße doch noch frei ist und ignoriert teilweise die Sperr-Meldungen, die von unsereins gezielt absetzt werden.

Auch unser Verkehrsfunk im Radio ignoriert unser Problem und brachte bisher so gut wie nie die Meldung bei einem Stau
auf der  A7  vor dem Elbtunnel, daß ein Abfahren in Marmstorf in Richtung Ehestorf zur Stau-Umfahrung sinnlos ist, weil der Ehestorfer Heuweg gesperrt ist.

Und auch die Verkehrslenkung seitens der zuständigen Behörden ist miserabel:
In Höhe der schönen, neuen Buskehre gehört eine *eindeutige* Absperrung hin und ein Umleitungsschild, das zurück (!) auf die *U6* und deren Brückenlast-Beschränkung von  10 t  hin weist.
Es ist ein Unding, daß die schweren Lkw's, die hier immer mal wieder ankommen, von "uni(n?)formierten Beamten" über den kleinen Parkplatz der Rudolf-Steiner-Schule zum Wenden geleitet werden!

Mich wundert nur, daß die Schulleitung der Waldorf-Schule das Wenden der schweren Fahrzeuge auf ihrem Gelände - mitten mang der Kinder - duldet und die Polizei gar nicht daran denkt, daß sie dort zeitweilig eine *aktive* Verkehrsgefährdung betreibt. 
Was werden die dort am Tage der Neu-Einschulung  der Erstkläßler 
in der nächsten Woche (!) machen, wenn dort wieder ab und zu einige der blinden Brummi-Fahrer mit ihren schweren Geschützen auftauchen?



Dienstag, 5. Juli 2022

Diesel-Klau auf Straßen-Baustelle

Auf der Baustelle des Ehestorfer Heuweges wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag ca. 600 Liter Diesel aus zwei Baufahrzeugen geklaut, nachdem die Schlösser gekackt wurden.

Entdeckt wurde der Schaden erst bei Betriebsbeginn am Dienstag Morgen.
Die Polizei hat den Diebstahl aufgenommen und sucht jetzt nach Zeugen.

Freitag, 15. April 2022

Die Baustelle "Ehestorfer Heuweg" - 2
entwickelt sich zum "sozialen Treffpunkt"

Letzte Änderung am 15. April um 19:27 Uhr

Heute fand ich diesen Suchbegriff bei Google:
Aber Google konnte bei mir im Blog nichts zu diesem Suchbegriff finden?

Nun denn, dem kann abgeholfen werden.
Zu meinem Beitrag vom 20. März 2019, der ja gerade dieses Thema "sozialer Treffpunkt" (im weitesten Sinne) behandelt, führt das Blog-Label "Treffpunkt":

Manchmal dauert es ein paar Tage, bis Google diese Änderungen in Seine Suchmaschine einpflegt, aber mit dem zweiten Link müßt ihr nur noch meinen langen Vorspann im Blog überwinden, bis igr den ersten Blogbeitrag lesen könnt . . .

Dienstag, 9. April 2019

Die Baustelle "Ehestorfer Heuweg"
entwickelt sich zum sozialen Treffpunkt

Die Baustelle am Ehestorfer Heuweg hat sich inzwischen zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt. Dabei ergeben sich nicht nur Wiederbelebungen nachbarschaftlicher Kontakte, sondern auch überregionale Begegnungen (Litauen, Polen, Ägypten, Holland und viele mehr).
Teilweise waren es Autofahrer, die versehentlich in dieser Sackgassen-Falle hängen geblieben sind und teilweise auch nur einfach Neugierige, die mal sehen wollten, wie weit die Bauarbeiten gediehen sind und ob sie mit ihrem Besuch hier durchkommen würden.
Ab und zu ist dann auch einmal ein unbelehrbarer Zeitgenosse dabei, der entweder des Lesens unkundig ist oder aber meint, daß man mit einer gewissen Rücksichtslosigkeit hier doch entgegen der jeweils geltenden Fahrtrichtung durchkommen könne.
besonders lustig wird es dann, wenn dieser Fahrkünstler dann 200 Meter rückwärts fahren mußte, weil er durch entgegen kommende Fahrzeuge dazu gezwungen wurde.  

Gestern nun sprach mich ein Fahrlehrer (Stader Kfz-Kennzeichen) an, der mit seiner Fahrschülerin auf dem großen Parkplatz vor dem Steakhouse Sukredo neben mir anhielt und eifrig mit seiner Fahrschülerin diskutiert hatte.  
  Neben einem gewissen Kopfschütteln meinte der Fahrlehrer, daß er mit seinen Fahrschülern zur Zeit besonders gerne diese Baustelle anfahre, weil man dort sehr gut die Verwirrung bei seinen Fahrschülern erkennen könne, wenn diese vor dem Schilderwald stünden und oft nicht so recht wüßten, wie sie denn nun weiterkommen sollten.
Auch mit der Deutung der Vorwegweiser und der anderen Sperrschilder (Uhrzeiten) hätten diese so ihre Schwierigkeiten; sie bräuchten nicht die Zeiten der Sperrung, sondern von wann bis wann sie hier durchfahren dürften.
Auch fehlen ihnen hier, direkt vor der Baustelle, Hinweise zu der passenden Umleitung.

Mittwoch, 20. März 2019

Mein alltäglicher Spaziergang

So eine sozialunverträgliche Art und Weise der Durchführung einer Straßenbaumaßnahme durch den LSBG-Hamburg bringt auch einige positive Aspekte und Überraschungen mit sich.  
  
Mein täglicher "Rentner Spaziergang" führte mich früher eher an der Straße Emmetal in Richtung Süden (Ehestorf) entlang und dann über den Erdlandweg zurück nach Hause.
Seit dem Debakel um die Straßensperrung im vergangenen Herbst wandere ich stattdessen nun in die nördliche Richtung bis zum Steakhouse Sukredo und dann wieder zurück.  
  
Auf niedersächsischen Gebiet heißt diese Hauptverkehrsstraße (Ausweichstrecke zur A7) noch "Emmetal", jenseits der Landesgrenze, auf Hamburger Gebiet, dann "Ehestorfer Heuweg".
Meistens ist es hier jetzt herrlich ruhig und man kann sogar die Vögel im angrenzenden Wald singen hören.
Die früher hier herunter donnernden Lkw-Karawanen sind verschwunden und die wenigen Straßenbauarbeiter in dieser "Großbaustelle" machen bisher kaum Lärm.  
  
So um kurz nach 16 Uhr machte ich mich gestern auf den Weg.
Auf dem täglich ab 11:3o Uhr bis um 5:oo Uhr am nächsten Morgen in nördlicher Richtung gesperrten Ehestorfer Heuweg herrschte wieder himmlische Ruhe.
Kein Bauarbeiter und keine Baumaschine weit und breit!
Auch die Straße wäre auf beiden Spuren gut in beiden Richtungen befahrbar. Lediglich im nördlichsten Teil, nahe des Waldweges "Wulmsberggrund", lag ein großer Haufen Asphalt-Platten auf der Straße. Diese hatten bisher zu dem jetzt freigelegten Fuß- und Radweg gehört.  
  
Gerade als ich die Grenze zwischen Niedersachsen und Hamburg überschritt, wurde diese Stille durch das leise Tuckern einer Goldwing ein ganz klein wenig gestört.
Nein, eigentlich dürfte dieses Motorrad hier nicht in die Straße hineinfahren, die Einbahnstraßen-Sperrschilder waren ja nicht zu übersehen . . .
Nun, diese Klippe umfuhr der Biker ganz elegant, indem er auf die linke Fahrbahn hinüber schwenkte, die ja eigentlich nur den Bauarbeitern zur Verfügung stehen sollte. Möglicherweise hatte der Biker dadurch auch noch das erhebende Gefühl, durch englische Gefilde zu fahren?
Sein Vorbild machte Schule, denn gleich hinterher kam ein schwarzer Fiesta, zögerte vor der verbotenen Einfahrt leicht und folgte dann der Goldwing auf der linken Bau-Spur. 
Als den Beiden dann auch noch mehrere Autos entgegen kamen, da sah das doch ganz lustig aus . . . ja, so fährt man auch in England.  
  
Am Ende der "Baustelle" im Norden angekommen sprach mich ein Radfahrer an und meinte, daß er mich von früher her kenne; Paul sei sein Name.
Ich hatte keine Ahnung, wen ich da vor mir hatte, bis er meinte, ich solle meinen Sohn von seinem früheren Schulbusfahrer grüßen.  
  
Ja, hier, an der "Einbahnstraße" begegnet man sogar alten Bekannten, die man fast 20 Jahre lang nicht mehr gesehen hat.
Dieser Ort hat sich inzwischen zu einer Art Nachbarschaftstreff entwickelt. Man redet wieder miteinander und fährt nicht nur mit dem Auto aneinander vorbei.
So eine Chaos-Bauplanung durch den LSBG-Hamburg hat also auch seine guten Seiten . . .