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Das war der Anfang vor dem Landhaus Jägerhof. Danach kam die Mahnwache vor dem "Bürgergipfel" am 24. Januar 2019 im Harburger Rieckhof

Dienstag, 29. Januar 2019

Die Ortschaft Rosengarten gibt es bei uns nicht!

Bevor nun morgen ein Shitstorm losbricht und die Redaktion von unserer Kreiszeitung Nordheide Wochenblatt in Buchholz deshalb ins Rotieren kommt, scheint es mir notwendig ein Plädoyer für die Meinungsfreiheit zu posten und den noch unkundigen Lesern eine kleine Hilfestellung in dem Debakel um die geplante Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges zu geben.

Auf Seite 24 des am Mittwoch erscheinenden Wochenblattes ist ein Leserbrief unseres geschätzten Mitbürgers Dierk Kahnenbley und begeistertem Triker aus Sottorf abgedruckt.

1. Das "große" Problem ist nun dadurch entstanden, daß dieser gute Mann nun ausgerechnet "Rosengarten" als Wohnort angegeben hat und nicht, wie es korrekt wäre "Sottorf" oder "Rosengarten-Sottorf".
In "Rosengarten" wohnt kein Mensch es sei denn man nutzt dieses Wort so, wie das Wort "Deutschland".
Wenn ich also das Wort "Deutschland" als Wohnort angebe, dann findet mich kein Mensch und kann dann auch meine Aussage zu so einem Thema wie Vollsperrung einer bestimmten Straße im Bereich Ehestorf kaum richtig einordnen.

2. Wir haben in Deutschland das hohe Gut der "Meinungsfreiheit".
Dazu gehört natürlich auch, daß dieser Nachbar eine andere Meinung zu dem Thema "Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges" haben darf und dieses auch öffentlich und ganz ohne Anfeindungen so sagen und schreiben darf.

3. Die Redaktion des Nordheide-Wochenblattes hat nur leider den Wohnort mit dem Gemeindenamen Namen "Rosengarten" nicht mit dem echten Dorfnamen "Sottorf" ergänzt und so für ein wenig Verwirrung und Unmut gesorgt.
Zusätzlich hat sie auch noch ein Foto zu dem Leserbrief gepostet, auf dem unser Ortsbürgermeister von Ehestorf abgebildet ist. Dieses Foto wurde auch in der Mitte von Ehestorf aufgenommen und nicht am Wohnort des Schreibers in Sottorf.
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Der Schreiber des Leserbriefes hat offensichtlich seinen Lebensmittelpunkt auf Nenndorf, Buchholz und, wenn ich da an sein Trike denke, auf die Rosengarten-Straße und die Ortschaften Elstorf oder Rade ausgerichtet.
Er wird auch wohl kaum jemals mit unserer HVV-Bus-Line 340 gefahren sein und kennt diese bald gekappte Linie überhaupt nicht.

Also, was kümmert ihn eine gesperrte Straße im Norden, wenn er eher nach Süden oder Westen fährt?
Und selbst wenn er bei Airbus in Finkenwärder arbeiten würde, dann ist er doch gut beraten seinen Arbeitsweg nicht über die staugeplagte Autobahn A7 oder über den Ehestorfer Heuweg zu suchen, wenn er doch entgegen dem normalen Berufsverkehr bequem über die Rosengartenstraße fahren kann.

Wenn er allerdings am nördlichsten Ende unserer Gemeinde, in Ehestorf, wohnen würde und auch noch eine alte, gebrechliche Mutter oder Vater zu versorgen hätte, dann würde er möglicherweise völlig anders denken . . .
Denn in Sottorf hat er einen viel näheren und günstigen Zugang zu den Pflegediensten in unserer "Hauptstadt" Nenndorf und ist nicht auf solche Dienste im Raum Süderelbe (Neugraben, Neuwiedenthal, Hausbruch) angewiesen.

Freunde, laßt doch auch Andersdenkenden Mitbürgern ihre Meinung; nur bitte nicht dem LSBG und den Politikern, die von eurem Steuer-Geld leben und vergessen haben, was eine sozialverträgliche Straßenbau-Maßnahme ist.
Denn Meinungen, die jenseits der sozialen Normen auch rücksichtslos in die Tat umgesetzt werden, sind wohl kaum zu tolerieren.

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