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Zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 1. Februar 2024 - 11:18 Uhr

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Info-Veranstaltung am 23.10.2018

Info-Veranstaltung an der Rudolf-Steiner-Schule am Ehestorfer Heuweg.

Siehe auch: Facebook-Gruppe VerkehrsnotSTAND Rosengarten
Leider wurden vom Moderator und seiner Begleiterin keine Mikrophone benutzt. Es ist dadurch möglich, daß sich, aufgrund von Hörproblemen, auch der eine oder andere Fehler in meiner Darstellung dieses Abends, eingeschlichen hat.
Wer hier solch einen Fehler in meiner Darstellung findet, der möge hier unter dem Post einen entsprechenden Kommentar einstellen.
  

Frau Heinke Wiemer vom LSBG hat über den derzeitigen Planungsstand in Sachen Neubau des Ehestorfer Heuweges berichtet und die Moderation besorgte Herr Luchterhandt vom Büro Luchterhandt (Stadtplaner, Architekten, Landschaftsarchitekten).

Da wurde imho der Bock zum Gärtner gemacht.
Ein Moderator sollte möglichst unabhängig, ausgleichend und neutral sein.
Der "Moderator" Herr Luchterhand ist imho der Bezeichnung "Moderator" nicht gerecht geworden.

Wie man in der
Drucksache - 20-4057 vom 10.09.2018
der BEZIRKSVERSAMMLUNG HARBURG nachlesen kann, ist Herr Luchterhand auch im Auftrag des LSBG tätig und wohl kaum unbelastet und neutral, er dürfte vermutlich mit seinem Büro auch  ein finanzielles Interesse an der Durchsetzung der derzeitigen Planungen in Sachen Ehestorfer Heuweg haben.


Herr Luchterhand gab der heutigen Info-Veranstaltung im Saal der Rudolf-Steiner-Schule) auch gleich am Anfang eine, imho typisch parteiische, Prägung mit den Worten (sinngemäß wiedergegeben):

"Es geht hier nicht darum, ob der Ehestorfer Heuweg vollgesperrt wird, sondern nur darum, wie die dadurch entstehenden Probleme bewältigt werden können."


Mit anderen Worten: 

Die Vollsperrung ist beschlossen und verkündet. Basta!

Die ganze Präsentation und die Antworten auf kritische Fragen empfand ich als reine Werbe- und Alibi-Veranstaltung für den LSBG.

Bezeichnend waren auch die Antworten auf die Frage nicht nur einer Zuhörerin.
Es wurde gefragt, wie denn die Schulkinder und auch die vom Kindergarten zur Schule gebracht werden sollen, wenn die Eltern oder die bisherigen Schulbusse diese nicht - zu unterschiedlichen Zeiten - bis zur Schule bringen (und auch abholen) können?
Die Antwort der Mitarbeiterin des LSBG: 
Da würden dann zu einer festen Uhrzeit 3 Busse am Bahnhof Neuwiedenthal die Kinder einsammeln und im Konvoi zur Schule fahren.
Wo die Eltern dann in der Zwischenzeit parken sollten? 
"Nun, auf dem P+R-Platz am Bahnhof" war die Antwort.
Das war nicht das erste mal, daß die junge Dame und auch Herr Luchterhand an diesem Abend ausgelacht wurden.

Mein Gesamt-Eindruck war:

Die Planung der technischen Durchführung des Neubaues dieser Hauptverkehrsader als Verbindung der  B75  mit der  B73  und Alternative zur Autobahn  A7  mag in Ordnung sein.


Aber schon bei der Art und Weise der Sperrung des Ehestorfer Heuweges, sowohl für die Anlieger als auch für den Nachbarschafts-Verkehr aus den umliegenden Dörfern, zeigt deutlich die gravierenden Mängel in der Planung.

Der Mensch bleibt draußen vor, er muß dann halt irgendwie mit den Gegebenheiten klar kommen. 
Die Begeisterung für die rein technische Seite des Straßenbaues war bei den Worten der vortragenden Mitarbeiterin des LSBG kaum zu überhören.

Eine  Betrachtung hinsichtlich einer Sozialverträglichkeit hat es bei den Planern vermutlich nicht gegeben.
Dazu gehören natürlich auch die zu erwartenden Umsatzeinbußen von Gastronomie- und Wirtschaftsunternehmen, die ja durchaus auch zur Insolvenz führen können.
Dieser Aspekt scheint den Planern unbekannt 
oder egal  zu sein, er scheint bei den
Planungen zur Vollsperrung keine Rolle gespielt zu haben.

Mich deucht, daß bei einer Vollsperrung die Baukosten etwas niedriger liegen, als wenn da mit Ampelanlagen und mit dem ewigen hin und her Räumen der Absperrungen gearbeitet werden muß.

Die Zeche für eine solche Einsparung zahlen dann die von der Vollsperrung Betroffenen dreifach, wenn dann die betroffenen Wirtschafts-Unternehmen durch erhebliche Umsatzeinbußen und auch wir Bürger mit einem erhöhten Benzin-Verbrauch und dem Zeitaufwand für die Umleitungsstrecken hinhalten dürfen.

Fazit:

Aufgrund des bisherigen Verhaltens der von dem LSBG zu verantwortenden Vollsperrung in dem derzeit gesperrten südlichen Teil des Ehestorfer Heuweges

ist den Verantwortlichen der Rudolf-Steiner-Schule anzuraten, sich unverzüglich juristisch beraten zu lassen.
Zusätzlich könnten entsprechende Demonstrationen deutlich machen, daß ein geordneter Schulbetrieb im nächsten Jahr nicht möglich sein werde, sollte der LSBG an seinem derzeitigen Vollsperrungs-Konzept festhalten.

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