Mittwoch, 14. November 2018

Stau am Elbtunnel bringt Chaos am Ehestorfer Heuweg

So sieht es bei uns an der Grenze zu Hamburg heute, am Mittwoch aus:

26 Kilometer Stau auf der A7 in Richtung Norden. 
Auch die B75 - Bremer Straße - ist ab der A7 Abfahrt Marmstorf dicht. 

Ich stand gerade an unserem Ehestorfer-Kreisel. 
Die meisten Sattelschlepper drehten hier eine Ehrenrunde und fuhren wieder zurück in den unvermeidlichen Stau oder auch mal in Richtung Vahrendorf . . . 
Viele Pkw-Fahrer dagegen versuchen ihr Glück und fahren weiter in Richtung Ehestorfer Heuweg. 

Ja, und hier unten, an der Hamburger Grenze sah es zunächst noch friedlich aus. Meine Info-Tafel hatte ich aufgestellt und dann brauchte ich nicht lange warten:



Da kam der erste Sattelschlepper, dessen Fahrer
große Mühe hatte, im Rehwechsel zu wenden.

Der zweite Lkw kam gleich hinterher und ahnte noch nicht, daß dort in der schmalen Straße schon der Sattelschlepper stand und rückwärts wieder raus wollte.
Um das Ganze dann noch zu toppen, kam ein dicker, blauer Mercedes und versuchte, sich am Hintern des zweiten Lkws durch zu drängeln! 
Später fuhr die Fahrerin dann durch den gesperrten Abschnitt jenseits der Grenze.
 😏  Klickt mal auf dieses Foto, dann könnt ihr den blauen
         Mercedes hinter dem Lkw erkennen. 
 

Nun, solche Wendemanöver sind ja hier am 20. November wieder vorbei.

Als Ersatz kommt dann hier nur der große Stau, wenn die A7 vor dem Elbtunnel mal wieder dicht ist.
Aber freut euch nicht zu früh! 
Ab Ende der Frostperiode, so ab März 2019, da soll ja der Ehestorfer Heuweg wieder für 9 Monate voll gesperrt werden!


Freitag, 9. November 2018

Wichtiger Termin: Montag 12. November 2018

Fernsehbericht von Hamburg 1 
(der Sendetermin wird noch bekannt gegeben)
Öffentlich · Gastgeber: Eva Herkner

Am kommenden Montag ist der Fernsehsender Hamburg 1 
mit Thomas Soltau und Frau Beate Pohlmann (SPD Hausbruch) 
am Jägerhof verabredet. 
Es geht um die unsägliche Sperrung des Ehestorfer Heuweges, die ja auch noch erneut im Jahre 2019 für die Dauer von 9 Monaten geplant ist.
   
Alle protestierende Anwohner und Betroffenen 
sind herzlich eingeladen Präsenz zu zeigen :-)

Montag, 12. November 2018
von 10:30 bis 11:30 Uhr
im Landhaus Jägerhof 
unten am Ehestorfer Heuweg (Hausbruch)

Mittwoch, 7. November 2018

Aktuelle Verkehrsmeldung Hamburg - 7. November 2018

Bei einem Stau auf der Autobahn  A7  vor dem Elbtunnel
steht die Umleitungsstrecke  U-25  (Richtung Hafen Hamburg) NiCHT zur Verfügung!
Dieses Strecke ist im unteren Bereich voll gesperrt und die Seitenstraßen führen letztendlich nur im Kreis herum oder in den Wald.

Die   U-25  verläuft parallel zu Autobahn  A7  und verbindet die Bundesstraße  B75  mit der  B73  und wird landläufig auch Ehestorfer Heuweg genannt, obwohl dieser Name nur für den Bereich der Hansestadt Hamburg gilt.
Diese Hauptverbindungsstraße besteht aus den Teilstücken (von Süd nach Nord):

Eißendorfer Waldweg - Appelbütteler Straße - Emmetal - Ehestorfer Heuweg

Leider wird die Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges im Verkehrsfunk nicht gemeldet, obwohl ich dieses wiederholt angemahnt habe.
Die Vollsperrung soll bis zum Jahresende gelten und dann noch einmal für 9 Monate im nächsten Jahr nach der Frostperiode.

Montag, 5. November 2018

Ehestorfer Heuweg war kurzfristig voll befahrbar

Sonntag, 4. November 2018 - 10:27 Uhr
Der Ehestorfer Heuweg war in beiden Richtungen befahrbar! 

- Ich sitze im Auto genau vor dem "Eingangstor" gen Süden. 
Soeben kam mir auch ein Peterwagen entgegen, aber die beiden Polizisten haben die Durchfahrt-Verbotsschilder auch nicht wieder aufgestellt. 
Also ist die Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges für diesen Sonntag wenigstens stillschweigend aufgehoben worden.
An beiden Endpunkten der bisher vollgesperrten Straße stehen die Tore weit offen. 

Mein Video über den heutigen Zustand des Ehestorfer Heuweges findet ihr hier bei YouTube unter:

1 VID 20181104 095331-KS
Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges 2018 und 2019


Grenzeingang-Nord, hinein in das Niemandsland

Samstag, 27. Oktober 2018

LSBG-Diskussion-Ehestorfer Heuweg

Läßt sich der LSBG noch auf eine Diskussion ein oder hat er diese schön längst innerlich beendet und ist felsenfest in seiner behördlichen Meinung, daß die für den Ehestorfer Heuweg angedachte Lösung einer Vollsperrung im Jahre 2019 die einzig richtige und machbare Lösung ist?

Das nachfolgende Zitat wird Bertolt Brecht zugewiesen und wird im Internet gerne und vielfach zititiert.

In einem Bertolt Brecht zugeschriebenem Zitat heißt es: 
"Gehen nach Orten, die durch Gehen nicht erreicht werden können, muss man sich abgewöhnen. 
Reden über Angelegenheiten, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen. 
Denken über Probleme, die durch Denken nicht gelöst werden können, muss man sich abgewöhnen." 

Man kann dieses aber auch anders ausdrücken.
Siehe:
Sprachlosigkeit im Alltag und ihre Ursachen

Für uns Menschen und unsere Ängste im sprachlichen Umgang miteinander heißt das: 

Reden über Angelegenheiten, die durch Reden entschieden werden können, ist sinnvoll. 

Und Denken über Probleme, die durch Denken gelöst werden können, ist notwendig. 
Reden wir also miteinander. 
Und denken wir gemeinsam nach . . .

Wenn ich an die Worte von Herrn Luchterhandt (LSBG) denke (sinngemäß wiedergegeben), dann befürchte ich, daß es zu spät ist, um noch weiter über das "Wie" der Sperrung des Ehestorfer Heuweges zu reden.
Jetzt ist es an der Zeit zu handeln!

  
Das waren sinngemäß seine einleitenden Worte:
  
"Es geht hier nicht darum, ob der Ehestorfer Heuweg vollgesperrt wird, sondern nur darum, wie die dadurch entstehenden Probleme bewältigt werden können."

Freitag, 26. Oktober 2018

Die Vollsperrung in 2019 für den Ehestorfer Heuweg

Die Vollsperrung 2019 für den Ehestorfer Heuweg scheint beschlossene Sache zu sein!

In der Harburger Online-Zeitung "Marktplatz-Süderelbe" steht heute Betrübliches.
Unser Niedersächsischer Verkehrsminister Althusmann scheint eingeknickt zu sein:

Vollsperrung für 2019 bestätigt
Ehestorfer Heuweg bleibt weiterhin Ärgernis.

Mal sehen, wann der erste, von dieser Vollsperrung hart Betroffene, juristisch gegen die Art und Weise der Sperrung einer für sie lebensnotwendigen Verkehrsverbindung vorgeht.
Denn es gibt sicherlich Alternativen zu einer Vollsperrung . . . nur würden die wohl ein wenig teurer werden . . .

Mit anderen Worten:
Die Freie und Hansestadt Hamburg spart ein wenig und seine Bürger zahlen dafür doppelt oder gehen mit ihrem Unternehmen in die Pleite!