Der "Ehestorfer Heuweg" ist die einzige größere Parallel-Straße zur A7 vor dem Hamburger Elbtunnel.
Beim Stau auf der A7 vor dem Elbtunnel dient der Ehestorfer Heuweg als U25 / U54 Umleitung für die A7 und als Zufahrt zur Köhlbrand-Brücke und zum Container-Hafen.
"Ehestorfer Heuweg" (nur auf HH Gebiet). Weiterführende Straßenteile lauten: "Emmetal" bis zur Dorfmitte Ehestorf, dann "Appelbütteler Straße" und bis zur B75 "Eißendorfer Waldweg".
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Der
Ehestorfer Heuweg wird ab dem 2. September 2024
und in den nächsten 2 Jahren
(!)
wieder stärker
belastet.
Zeitweilige Sperrungen
im
Bereich der Bremer Straße B75
in der Umgebung der Autobahnverzweigung
Marmstorf
der A7
und
der A261
Aktueller
Hinweis
Stand
8.November 2024 - 15:30 Uhr:
Die
Angaben bei Google-Maps und auch im Verkehrsfunk
können aktuell teilweise
falsch sein und sind mit Vorsicht zu genießen!
Der 2. Routenplaner "WAZE",
auch aus dem Hause Google
zeigt zur Zeit den Marmstorfer Bereich korrekt
an:
WAZE
- Anschlußstelle Marmstorf der A7
Zum
aktuellen Stand in Marmstorf siehe hier bei
Google-Maps-1
Und
für Ehestorfer ist hier die Stau-Problemstelle bei der Einmündung
des Ehestorfer Heuweges in die Cuxhavener Straße B73
Zuletzt aktualisiert am: Freitag, 8. November 2024 - 17:08 Uhr
Montag, 18. Februar 2019
TresenSchnack: Fast ohne Worte!
Dieses YoutTube-Video wurde offensichtlich im nördlichsten Bereich des Ehestorfer Heuweges aufgenommen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt . . .
Tresenschnack zum Ehestorfer Heuweg-Debakel
Sonntag, 17. Februar 2019
Der LSBG hat eingelenkt
Wir bekommen eine provisorische Fahrbahn, die täglich zu wechselnden Zeiten als Einbahnstraße (morgens ab 5 Uhr in Richtung Norden, nach 12 Uhr mittags in Richtung Süden) befahrbar sein wird.
Zwei Punkte wurden vom LSBG bisher allerdings noch etwas schwammig beantwortet:
1. Aussperrung des Schwerlastverkehrs über 7,5 Tonnen.
2. Art und Weise der Busführung der HVV-Linie 340.
Jetzt brauchen wir nur noch eine klitzekleine technische Raffinesse: Eine Ampelanlage neuerer Bauart, die sowohl den Einbahnstraßenverkehr regeln kann und dabei auch noch fähig ist, zeitweilig einen bedarfsgesteuerten Blockverkehr zuzulassen.
Die nachfolgend vorgestellte Ampel ist nicht als Werbung zu verstehen (da hat sowieso jede Straßenbau-Firma ihren eigenen Lieferanten) aber sie zeigt für den Laien die Möglichkeiten einer solchen Ampelanlage recht gut auf.
Wenn der LSBG den Bauauftrag nicht schon an eine unterentwickelte Firma abgegeben hat, dürfte bei dieser (oder bei einem Bauhof der Hansestadt Hamburg) so eine Ampel-Anlage verfügbar sein.
Die Reichweite zwischen den beiden Endpunkten beträgt ca. 2.000 Meter 😁,
es kann *uhrzeitabhängig* von einer Einbahnstraßen-Regelung auf einen *bedarfsgeregelten* Blockverkehr (= "wechselnden Einbahnstraßenverkehr") umgeschaltet werden.
Und, besonders wichtig:
Der Busfahrer der HVV-Linie 340 (und auch die Feuerwehr und Rettungswagen) kann sich sein "vorzeitiges Grün" selbst abrufen und somit diese Baustelle jederzeit zügig in beiden Richtungen befahren (natürlich immer nur ein Bus zur Zeit 🙂).
Ein Wermutstropfen bleibt allerdings:
Für die Pflegedienste und Ärzte wird es dann, wenn sie gerade einmal von der "falschen" Seite kommen oder auf der Rückfahrt sind, immer noch zu unzumutbaren Wartezeiten kommen.
Aber vielleicht fällt dem Herrn Butenschön vom LSBG dazu ja noch eine Lösung ein?
Siehe auch in der Wikipedia: ÖPNV-Bevorrechtigung
Es besteht nur das Problem, dem Autofahrer, der aus der augenblicklich nicht-privilegierten Richtung kommt, zu kommunizieren, daß er hier zu festgelegten Zeiten mit erheblichen Wartezeiten rechnen muß und daß der Umweg über die Autobahn A7 vielleicht im Moment doch die bessere Lösung ist.
Bei der Elbfähre in Wischhaven-Glücksstadt klappt das einigermaßen. Da wissen die Rennfahrer unter uns ja auch schon, wie und wo sie am Besten über die Elbe kommen . . .
Das ist so eine "neuzeitliche" Ampelanlage:
ROYERSIGNAL.DE
Erweiterbare Funk-Kabel-Lichtsignalanlage, mobile Baustellenampel für den Einbahnwechselverkehr, Einmündungen und Kreuzungen mit abrufbarem "Grün" für Feuerwehr, und Rettungswagen.
Quo vadis? Bürgerinitiative VerkehrsnotSTAND Rosengarten
Bürgerinitiative VerkehrsnotSTAND Rosengarten
hat auf der vergangenen Sitzung der Bezirksversammlung im Rathaus Harburg (14.02.2019) völlig überraschend verkündet, daß sie dem jetzt vorliegenden Kompromiß (mit der im Rundfunk und in der Presse weithin gelobten Einbahnstraßen-Regelung) nicht nur notgedrungen einverstanden sind, sondern diese auch ausdrücklich befürworten.
Sollte ich mich da etwa verhört haben, so bitte ich um einen Zuruf per eMail.
Auch wenn ich mit dieser plötzlichen und unerwarteten Entscheidung seitens der BüI nicht sehr glücklich bin, so ist diese
richtungs-wechselnde Einbahnstraßen-Regelung mit besonderer Begünstigung des Pendler-Verkehrs
doch als ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung zu würdigen.
Ohne den Einsatz der Bürgerinitiative hätten wir mit Sicherheit immer noch diese unselige Vollsperrung für mehr als 16 Monate am Halse.
Bedauerlicherweise scheint damit die Tätigkeit der Bürgerinitiative vorläufig beendet zu sein, da diese den Blockverkehr offensichtlich nicht mehr favorisiert.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt:
Unser Ortsbürgermeister von Alvesen und Ehestorf,
Axel Krones, wird seine Bemühungen um einen
ampel-geregelten Blockverkehr weiter beibehalten.
Wie ich von Herrn Soltau vom Landhaus Jägerhof in Hausbruch erfahren habe, steht unser Ortsbürgermeister auch bei Weitem nicht alleine mit seiner Meinung da.
Wenn so ein Blockverkehr mit einer lastabhängigen Steuerung der Ampel erfolgt, kann diese zumindest an den Wochenenden eine wesentliche Erleichterung des Verkehrs zu den Gasthäusern, dem Museum und zum Wildpark bringen.
Dieser Blockverkehr kann an einem Wochenende gut getestet werden, da dann dort praktisch keine Pendler durchfahren und der Ausflugsverkehr ruhiger ist.
Ob sich dann das Ergebnis auch an den normalen Arbeitstagen umsetzen läßt, wäre zu prüfen.
Besonders die Gewebetreibenden im Süderelbe-Bereich würden vermutlich von einem Blockverkehr profitieren; denn wer fährt schon gerne zum Wochenmarkt (oder in die Kaufhäuser) nach Neugraben, wenn er dann nicht wieder auf dem kürzesten Weg zurück kommt?
Auch der Busverkehr der HVV-Linie 340 könnte mit der derzeitigen Einbahnstraßen-Regelung spaßig werden.
Morgens können dann die Busse von Harburg über Vahrendorf und Ehestorf nach Neugraben losfahren, kommen dann aber nicht wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück . . .
Also werden alle 8 Busse dort am Bahnhof Neugraben geparkt und fahren dann ab 12 Uhr wieder zurück?
Samstag, 16. Februar 2019
Mahnwache vor dem "Bürgergipfel" am 24. Januar 2019 im Harburger Rieckhof

Hier, an der Grenze zwischen Hamburg und Niedersachsen, saß ich so manche Stunde vor der fast leeren Baustelle im Herbst 2018 und klönte mit Nachbarn und Fremden, die sich hierhin verirrt hatten und nicht mehr so recht wußten, wie sie denn nun weiter kämen . . .
Donnerstag, 14. Februar 2019
Rot-Grün pfeift auf den Bürgerwillen . . .
die eine Minderheit an die Wand drücken kann."
- Diese Hauptverkehrsader wurde 3 Monate lang voll gesperrt, obwohl nur im seitlichen Graben und unter dem Fuß- und Radweg 8 Platik-Rohre für die noch zu verlegenden Kabel verlegt und eine große Hauptwasserleitung eingebudddelt wurde!
Ehestorfer Heuweg: AfD-Antrag soll Vollsperrung verhindern
Ehlebracht: „Sorgen und Nöte der Anwohner ernstnehmen“
Landespresseportal.de vom 13. Februar 2019
Planungschaos am Ehestorfer Heuweg stoppen!
Interessant ist hier auch der Antrag der CDU an die Hamburger Bürgerschafft, der hier als PDF-Datei vorliegt:
BÜRGERSCHAFT
DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG Drucksache 21/
21. Wahlperiode
– TV –
zu TOP 43, A N T R A G zu Drs. 21/16012
der Abg. Birgit Stöver, Dennis Thering…(CDU) und Fraktion
Betr.: Geplagten Anwohnern, Gastronomen und Gewerbetreibenden am und um den Ehestorfer Heuweg helfen – Moratorium für aktuelle Planungen aussprechen, Baustellenplanung komplett neu starten.
Siehe auch diesen Artikel der CDU vom 14.11.2018:
STÖVER: ROT-GRÜN MUSS ANWOHNER-PETITION ZUM „EHESTORFER HEUWEG“ SCHNELLSTMÖGLICH UMSETZEN, STATT AUF ZEIT ZU SPIELEN UND VOM SELBST VERURSACHTEN PLANUNGSDESASTER ABZULENKEN
Mittwoch, 13. Februar 2019
Alter Wein in neuen Schläuchen
Nun, im Informationsdschungel ist durchgesickert, dass ein Blockverkehr wohl wieder einmal vom LSBG abgelehnt wird.
Stattdessen wird wohl die schon einmal präsentierte "Einbahnstraßen-Regelung" wieder aus dem Hut gezaubert und erneut angeboten.
Wie das dann mit dem Rettungswagen funktionieren soll, wenn der mal entgegen der Einbahnstraßen-Richtung fahren muss, das wissen nur die Götter.
Auch für Pflegedienste und Ärzte ist imho eine Einbahnstraßen-Regelung nicht tragbar.
Und last not least:
Auch die für ältere Mitbürger wichtige HVV-Bulinie 340 wird damit natürlich auch wieder gekappt, denn wie soll der Bus denn wieder in der Gegenrichtung zurück kommen?
Das Argument der "Gefahr eines Rückstaues" bei einer Ampel-Regelung zieht nicht.
Wer in der Vergangenheit einmal das Staugeschehen auf dem Ehestorfer Heuweg beobachtet hat, der weiß, daß hier, auf dem Ehestorfer Heuweg, in der Regel ein Stau immer dann auftrat, wenn die Autobahn A7 vor dem Elbtunnel oder die Wilhelmsburger Reichsstraße dicht waren.
Natürlich wird es bei einem ampelgesteuerten Blockverkehr auf dem Ehestorfer Heuweg zeitweilig zusätzlich zu Rückstaus kommen, aber das wird sich leider nicht vermeiden lassen, egal, wie man das zu regeln versucht.
Mittwoch, 6. Februar 2019
Brandbrief zum Download (PDF)
Termine Februar 2019
Als vermutlicher Termin wird Dienstag, der 19. Februar
oder Mittwoch, der 27. Februar genannt.
Dienstag, 5. Februar 2019
Auf dem Ehestorfer Heuweg wird es eng
fuer den LSBG und Senator Westhagemann
Peter Wehnert
vor 21 Std.
Habe mal in den rechtlichen Grundlagen für die Planung von Baustellen geblättert. Sie sind in der Richtlinie für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA) geregelt.
Planungsgrundsatz ist:
„Arbeitsstellen sind so zu planen, dass ihre Dauer und räumliche Ausdehnung die Verkehrsabwicklung möglichst wenig erschweren.“
Dabei gilt: „Von besonderer Bedeutung ist die fehlerfreie Ermessensausübung durch die Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörde.
Ihre Anordnungen bezüglich der Einrichtung und Absicherung von Arbeitsstellen müssen sich daher am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit messen lassen. Dies gilt für die Anordnung oder Genehmigung der Baumaßnahme und die dadurch hervorgerufene Belastung Dritter ebenso wie für das Maß der angeordneten Verkehrsbeschränkung. Fehlerfreie Ermessensausübung verlangt in erster Linie die Interessenabwägung der durch den Verwaltungsakt Betroffenen“.
Der Planungsspielraum wird durch die derzeit gültigen Mindestbreiten limitiert:
a)
Gehwege
1,0 m,
b)
Radwege ohne Gegenverkehr
0,8 m,
c)
gemeinsame Geh- und Radwege
1,6 m,
Die im Jägerhof vorgestellte Vollsperrung
erschwert nicht nur die Verkehrsabwicklung. Sie unterbindet sie vollständig
ist nicht verhältnismäßig, da sie die Betroffenenen exxistentiell bedroht
ist nicht verhältnismäßig, da der z.Z gültige Planungsspielraum der Mindestbreiten nicht ausgeschöpft wird.
Wollen uns die Planer über den Tisch ziehen oder haben sie auf Weisung vom Senator Westhagemann die Vollsperrung durchzuziehen?
Montag, 4. Februar 2019
Vollsperrung Ehestorfer Heuweg in 2019 und 2020
Fadenscheinige Argumente gegen eine Behelfsfahrbahn
Schon seit der völlig unsinnigen Vollsperrung des südlichen Straßenstückes im vergangen Herbst hat hat sich gezeigt, daß seitens des LSBG's immer wieder nur leicht veränderte Pläne vorgelegt wurden, die aber auch immer wieder die Vollsperrung von Teilen des Ehestorfer Heuweges beinhalteten.
Da halfen selbst drastische Worte in der Bezirksversammlung Harburg nichts, der LSBG zeigte sich letztendlich unbeugsam.
Von den örtlich Betroffenen wird als Kernpunkt gefordert, daß eine einspurige Behelfsfahrbahn hergerichtet wird, auf der der örtliche Pkw-Verkehr, Rettungswagen und die HVV-Busse der Linie 340 im ampel-geregelten Blockverkehr zu jeder Zeit (und ohne so einen Unfug wie Passierscheinen) fahren können.
Die bisher vorgetragenen Argumente seitens des LSBG's gegen diese Forderung sind im Wesentlichen Folgende:
1. Die gesamte Breite des verfügbaren Straßenraumes läßt so eine Behelfsfahrbahn nicht zu.
2. Wenn so eine Behelfsfahrbahn eingerichtet würde, bestünde die Gefahr, daß sich der Verkehr weiträumig zurück stauen würde und es zu Behinderungen auf der B73 (Cuxhavener Straße) und der B75 (Bremer Straße/Autobahn-Abzweigungen Marmstorf der A7/A261).
Beide Argumente werden einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten, wie bisherige Fragen an Fachanwälte und Straßenbau-Sachverständige ergeben haben.
Zu 1.
Der für das Jahr 2019 vorgesehene Bauabschnitt führt, bis auf ein einziges Grundstück am nördlichen Ende, durch ein Mischwaldgebiet (überwiegend Laubbäume).
Das einzig betroffene Grundstück ist aber auch durch den hinteren Ausgang über den Waldweg "Wulmsberggrund" dauerhaft zugänglich
Besonders schützenswerte Tiere sind in den Straßenrandgebieten bisher nicht festgestellt worden.
Eine Behelfsfahrbahn für den ampel-geregelten Blockverkehr ist ohne größere Probleme herstellbar indem einige wenige Bäume gefällt werden.
Um eventuell schützenswerten Baumbestand zu schonen, könnte der auf der östlichen Seite des Ehestorfer Heuweges bestehende Waldweg für einen dauerhaften oder vorübergehenden Fußgänger- und Fahrrad-Verkehr ausgebaut werden.
Zu 2.
Das Argument eines Rückstaues und damit der Behinderung von Verkehrsströmen ist grober Unfug.
Gleichgültig, ob nun eine wichtige Verkehrsader voll gesperrt oder aber nur noch eingeschränkt befahrbar ist, es ist immer an irgend einer Stelle die Gefahr eines Staus zu erwarten.
Der Knotenpunkt B75/A7/A261 in Marmstorf war und bleibt das Problem-Eck, egal, ob wir im Ehestorfer Heuweg eine Vollsperrung oder einen Verkehr mit erheblichen Einschränkungen (Lkw-Schwerlastverkehr!) haben.
Weiträumige Verkehrslenkungsmaßnahmen und entsprechende Hinweise im Verkehrsfunk der Radiosender können diese Problematik ein wenig abmildern, aber nie verhindern.
Die Problematik der Kosten hat Herr Butenschön vom LSBG auf der Infoveranstaltung am 28. Januar im Landhaus Jägerhof allerdings sinngemäß als gegenstandslos bezeichnet.
Samstag, 2. Februar 2019
Ehestorfer Heuweg das Zauberwort Empathie
Vorsicht - Polit-Satire!
Empathie - die verlorene Fähigkeit
und
Altruismus, gibt es das auch noch?
Ein offenes Wort an die uns regierenden hohen Herren, die ja letztendlich die Entscheider in Sachen Vollsperrung Ehestorfer Heuweg sind und deren Weisungen ja die untergeordneten Behörden und Dienstleistungsunternehmen zu folgen haben.
Die Namen sind bekannt:
Ganz oben (und am weitesten von den Sorgen der Bürger entfernt) sitzt da der Erste Bürgermeister von Hamburg, der ehrenwerte Herr Oberbürgermeister Tschentscher.
Dann kommt da unser Herr Senator Westhagemann, ein untadeliger Mensch, der sich imho leutselig gibt, aber dennoch recht weit von der Volksseele entfernt zu denken scheint.
Ja, und erst dann kommt der, der die Prügel einstecken soll, wenn etwas schief geht: Der LSBG-Hamburg Mitarbeiter und Verkehrskoordinator Carsten Butenschön.
Dieser untadelige Mann soll nun für die ganz oben Sitzenden die Kastanien aus dem Feuer holen?
Nein, fair ist das vermutlich ihm gegenüber auch nicht.
Herr Butenschön von der LSBG betonte auf der Versammlung am 28. Januar im Landhaus Jägerhof zwar, daß es dem LSBG bei den Planungen nicht um die höheren Kosten ginge, die durch alternative Baumaßnahmen entstehen würden . . . allein mir fehlt der Glaube an diese Aussage.
Ja, dann kommt dann auch noch "unser" niedersächsischer Minister, Herr Bernd Althusmann.
Er soll uns helfen und die Hamburger dazu bewegen, eine sozialverträgliche Planung und Durchführung des quasi Neubaues des Ehestorfer Heuweges durchzuführen.
Er traf sich kürzlich mit seinem Hamburger Kollegen, Herrn Westhagemann, um den gordischen Knoten zu lösen.
Bei dem Gespräch hätte ich gern Mäuschen gespielt, denn wenn ich an das vergnügliche Lächeln unseres Senators Westhagemann bei seinem Vortrag im Rieckhof am 24 . Januar dieses Jahres denke, dann graust mir.
Schaut euch das Video noch einmal genauer an und achtet dabei auf die folgenden Zeiten: 00:44:12 - 00:46:49 - 00:47:20 bis zum Ende 00:47:50
Mich deucht, daß sich da beide Herren ein wenig zu einig gewesen sein könnten, wie sie gedenken uns weiterhin auszutricksen.
Wie geht das noch in der Politik und im realen Leben, Herr Westhagemann und Herr Althusmann?
Nach oben buckeln und nach unten treten und die eigene Haut retten, wenn's unbequem wird?
Ja, so isses:
Je weiter die jeweils Regierenden von dem Ort entfernt sind,
an denen ihre Entscheidungen wirken, je unsensibler für die örtlich auftretenden Probleme werden sie oft und handeln auch deshalb so unverständlich.
Das ist nur einer der Gründe, warum "Zentralregierungen" und deren Entscheidungen meist so unbeliebt sind.
Es ist ja nicht nur so eine Vollsperrung, wie die des Ehestorfer Heuweges, welches den Zorn der Bürger gegen ihre Oberen erregt, nein, das geht bis zu den wirklich großen Problemen, wie den Bestrebungen der Katalanen, sich von der spanischen Zentralregierung lösen zu wollen und zu dem unsäglichen Brexit, der die alten Ressentiments der Katholiken gegen die anglikanischen Gläubigen (und umgekehrt) wieder aufleben läßt und zu einem wieder aufflammenden Bürgerkrieg führen könnte.
Vergessen dürfen wir dabei aber auch nicht, daß wir "kleinen" Bürger ja auch oft zu Einzelgängern geworden sind und ich-bezogen denken und handeln. An dem hohen Bedarf an Single-Wohnungen und der aktuellen Scheidungsrate wird das recht deutlich.
Altruismus, gibt es das auch noch?
Wie heißt es doch so schön, wenn's für uns bedrohlich wird?
Ich denke da gerade an den Leserkommentar des Herrn D. Kahnenbley auf Seite 24 im Nordheide Wochenblatt vom 30. Januar dieses Jahres und an meinen Kommentar dazu hier im Blog:
„Heiliger Sankt Florian / Verschon’ mein Haus / Zünd’ and’re an!“
https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Florian-Prinzip
Recht hat dieser gute Mann aus Sottorf, aber von Empathie oder auch nur einen Gedanken an alte und gebrechliche Mitbürger im nördlichsten Bereich der Gemeinde Rosengarten spürt man dabei nichts.
Aber kommen wir zurück auf die Personen, auf die es hier bei unserem Problem wirklich darauf ankommt:
Die Herren Tschentscher, Westhagemann und Althusmann.
Werden sie den Mut haben, eine Kehrtwendung zu vollziehen und zulassen, daß der Umbau des Ehestorfer Heuweges in einer sozialverträglichen Form erfolgt?
Siehe das Poster der Bürgerinitiative VerkehrsNOT Stand Rosengarten im Kopf dieses Blogs!


